Archiv der Kategorie 'Film'

Der Dortmund-Tatort

Montag, den 4. Mai 2015

Meine Reise verzögert sich um ein paar Tage, und nun habe ich doch Lust, etwas zum Dortmund-Tatort von gestern zu sagen. Jeder Film sagt uns etwas, und ich sage weiter, was ich verstanden habe. Der Tatort ist ja das Flaggschiff der öffentlich-rechtlichen ARD, man sieht daran also, was geht und was man heute so dreht.

Cold Mountain

Freitag, den 24. April 2015

Nach unserem Teneriffa-Aufenthalt verbrachten wir noch (ist schon einen Monat her) einen Abend vor dem Fernseher: mit dem Film Cold Mountain von Anthony Minghella. Ich weiß, dass dessen Film The English Patient vermutlich Giovannas Lieblingsfilm ist, und Minghella ist/war einfach ein vortrefflicher Regisseur.

Fernsehen, Film, Sexualität

Dienstag, den 10. März 2015

Ich weiß nicht, wie es kam, aber ich glaube, dieses Jahr 2015 bis Anfang März jede Tatort-Folge gesehen zu haben. Die zweite Sendung, die ich regelmäßig verfolge, ist die Sportschau im Ersten, wegen der Fußball-Bundesliga. Und auch internationale Spiele. Bin halt doch ein Normalo.

Interstellar

Montag, den 12. Januar 2015

Giftige Winde blasen über die Erde, Schädlinge haben schon die Maisernte zerfressen, und der erste Tornado tritt auf. Die Landbevölkerung muss fliehen. Das ist die Ausgangslage für den Film Interstellar von Christopher Nolan, der vier Jahre zuvor das grandiose Inception mit Leonardo di Caprio gedreht hatte. Auch Interstellar ist grandios: 160 Minuten voller Emotionen.

Timbuktu

Freitag, den 9. Januar 2015

Noch im alten Jahr habe ich den Film Timbuktu gesehen, das neueste Werk von Abderrahmane Sissako aus Mali. An Bamako, sieben Jahre zuvor gedreht, erinnere ich mich noch gut. Das Filmplakat habe ich einmal verwendet. Filma aus Afrika im regulären Kinoprogramm sind äußerst selten, aber wichtig, damit wir nicht denken, die Welt sei Hollywood.

Der irre Iwan

Samstag, den 3. Januar 2015

Der vorgestern gesendete Tatort aus Weimar wollte irre sein, darum das irre im Titel, denn Iwan war ja nicht irr, nicht einmal wirr, sondern ein normaler Bürger mit gutem Job und ganz normalen Sehnsüchten, und der Zirkus (mit Josef, seinem Zwillingsbruder), lieferte die Kontrastwelt zu der seinen.

Nick Cave

Dienstag, den 9. Dezember 2014

Kurt Tykwer zitierte ein paar begeisternde Sätze aus der Süddeutschen Zeitung über den neuen Film Nick Cave / 20.000 Days on Earth, den er auch nicht kannte und den wir dann im Landsberger Stadttheater im Rahmen des Film-Forums, von Tykwer gestaltet, sahen. Nick Cave ist wie ich 1957 geboren, also bin ich auch schon 20.000 […]

Leben als Traum

Mittwoch, den 19. November 2014

Antonioni noch einmal. Ein sensibler Künstler, der sich genau beobachtet, kann Mechanismen freilegen, die einen zum Weiterdenken anregen. Und eine Bemerkung von ihm passte genau zu einem Stück aus einem anderen Buch, als montiere ich das aneinander, als wär’s ein Film von Antonioni.

Endlos

Dienstag, den 18. November 2014

Der Wolken-Beitrag von gestern brachte mich zu dem Film Jenseits der Wolken (1995) und dem ihm zugrunde liegenden Buch Quel bowling sul Tevere, das der Regisseur Michelangelo Antonioni 1983 veröffentlichte. Es besteht aus kurzen Geschichten und Filmideen, manchmal nur einen Absatz lang, geschrieben in wunderbarem Italienisch.

Der Fall Lena Odenthal

Dienstag, den 28. Oktober 2014

Ich mag Ulrike Folkerts, weil ich patente, humorvolle, gutaussehende und ruppige Frauen mag (Giovanna ist deren Urbild.). Darum schaue ich mir geplant und freiwillig nur den Ludwigshafener Tatort an, und der jüngste hieß Blackout und lief vorgestern Abend im ARD. Lena Odenthal ist die dienstälteste Tatort-Kommissarin.