Neinja

web108 am 28. November 2014 um 01:00

Vergleichende Lektüre bringt einen weiter. Erst später merkt man, dass man sich gewundert hatte – ich mich über Montalbanos engstem Mitarbeiter Fazio, einem Sizilianer, der in seinen vielen Unterredungen mit dem Chef einmal sissi sagt, dann aber, auf einer Seite zwei Mal, auch nonsi. Neinja. Ich will mehr »

Aracoeli

web108 am 27. November 2014 um 01:05

Aracoeli ist lateinisch und heißt Himmelsaltar. Das ist der Titel des vierten und letzten Romans von Elsa Morante (1912-1985), die in Rom aufwuchs und dort auch starb. Ihre beiden Romane Arturos Insel (1957) und La Storia (1974) habe ich nie vergessen können; einfach bestechend. Ich will mehr »

Tesla unterwegs

web108 am 26. November 2014 um 01:32

Im August habe ich über Nikola Tesla geschrieben. Es war eine rührende Geschichte über das Genie. Nun, plötzlich, ist sein Name in aller Munde, vor allem durch den kalifornischen Hersteller von Elektroautos in Palo Alto, der in Hamburg, Berlin, Frankfurt und München schon deutsche Filialen hat. Das Auto von morgen!(?) Ich will mehr »

Die heilige Kuh

web108 am 25. November 2014 um 00:59

Eine andere lehrreiche Geschichte aus dem Hahn-Buch über Krankheit und Heilung, das gestern erwähnt wurde, ist die von der heiligen Kuh und dem verbotenen Schweinefleisch. Der Anthropologe Marvin Harris meint, auf Marx aufbauend, dass die Grundbedürfnisse der Menschen zu ihrer Kultur führen. Ich will mehr »

Arbeitsteilung

web108 am 24. November 2014 um 00:52

Schade, das Wortspiel von Robert A. Hahn kommt nicht richtig an bei uns: Division of Labor heißt zwar in etwa Arbeitsteilung, aber labor sind auch die Wehen. Der amerikanische Medizinanthropologe hat in seinem Buch Sickness and Healing (1995) sich die Ideologie der Geburtshilfe in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vorgenommen. Da war der Arzt die Hauptperson, nicht die Gebärende. Ich will mehr »

Die Tage des Zweifels

web108 am 23. November 2014 um 01:31

Es gibt geheime Rhythmen im Leben, das sehe ich bei manipogo. Hatte ich nicht schon einmal über einen Montalbano-Roman von Andrea Camilleri geschrieben? Ja, fast genau vor einem Jahr. Auch diesen November also las ich einen mit Kommissar Salvo Montalbano, L’età del dubbio (deutsch Die Tage des Zweifels) von 2008. Ich will mehr »

Finissage

web108 am 22. November 2014 um 01:11

Heute endet die Ausstellung von Christine Supersaxo in Zürich, und da ich beim Apéro wie angekündigt dort war, liefere ich noch ein paar Bilder aus der Galerie Dosch nach, ohne viel Worte. Kunst ist eine Freude und schenkt Freude. Ich arbeite mit Worten, aber mit Farbe und Leinwand zu tun zu haben oder mit Klängen, ist vielleicht noch schöner.   Ich will mehr »

Petra Gerster

web108 am 21. November 2014 um 01:16

Die Volksbank Staufen »konnte« für einem Vortrag heute Abend im Kurhaus Bad Krozingen »Petra Gerster gewinnen«, Journalistin & Impulsgeberin, wie es in dem doppelseitigen Flugblatt heißt. Das hätte man auch auf einer Seite unterbringen können, und mit dem festen Karton an alle Haushalte, ist das richtig teuer. Aber die Banken haben’s ja. Zudem wird die Volksbank 150. Ich will mehr »

Hanno ammazzato uno

web108 am 20. November 2014 um 01:15

Hanno ammazzato uno: Das heißt, sie haben einen umgebracht, in Ferrara, … und zwar, so fährt Antonioni in einem kleinen Stück Literatur fort, »indem sie ihn mit dem Auto in den Po di Volano stürzen ließen. Im Winter, mit dem Nebel, der die Landschaft erblassen lässt. Das Auto ist die ganze Nacht lang unter Wasser geblieben, mit den eingeschalteten Scheinwerfern.« Ich will mehr »

Leben als Traum

web108 am 19. November 2014 um 00:13

Antonioni noch einmal. Ein sensibler Künstler, der sich genau beobachtet, kann Mechanismen freilegen, die einen zum Weiterdenken anregen. Und eine Bemerkung von ihm passte genau zu einem Stück aus einem anderen Buch, als montiere ich das aneinander, als wär’s ein Film von Antonioni. Ich will mehr »