Wie es zu manipogo kam

web108 am 8. Oktober 2012 um 00:59

Erst wollte ich jetzt am 8. über den zweiten manipogo-Monat schreiben, aber dann … hielt ich es für öde. Nach guten Phasen kommt wieder eine Dürre; was man für Abonnenten hält, sind ja doch nur seltene Zaungäste. Darum will ich lieber kurz erzählen, wie es zu manipogo kam, diesem seltsamen Namen, auch wenn der erste Beitrag bereits davon gesprochen hat. Ich will mehr »

Schöne Nutzlosigkeit

web108 am 7. Oktober 2012 um 00:24

Kürzlich fuhr ich mit dem Rad über die Stefan-Meier-Straße in Freiburg, und was sah ich? Leuchtende Farben! Eine Freude war das. Man sollte öfter nachts herumfahren. Die strahlenden Kuben stehen vor einem Fakultätsgebäude der Universität.  

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Worte des Roten Mannes

web108 am 6. Oktober 2012 um 00:19

Ich war noch nicht lange im badischen Süden, da nahm mich mein Schwager Leo nach Freiburg zu einem Film mit: Der mit dem Wolf tanzt mit Kevin Costner. Das war 1991, man erinnerte sich der Indianer. Ich hatte immer ein Indianer sein wollen, ein standhaft Untergehender, und ich verschlang den Lederstrumpf von James Fenimore Cooper und Begrabt mein Herz an der Biegung des Flusses von Dee Brown. Daraus nun einige Indianer-Zitate zwischen 1860 und 1890.  Ich will mehr »

Kampfgeist

web108 am 5. Oktober 2012 um 00:24

»Wir alle müssen lernen, uns als Teil dieser Erde zu sehen, nicht als einen Feind, der von außen kommt und ihr seinen Willen aufzuzwingen sucht. Wir (…) wissen auch, dass wir als lebendiger Teil dieser Erde ihr nicht Gewalt antun können, ohne uns selbst zu verletzen.« — Worte des Sioux-Medizinmanns Lame Deer (Tahca Ushte, 1900−1974), passend zum genehmigten Bau eines Supermarkts in Ballrechten-Dottingen (Baden), dem Ort, der gestern vorgestellt worden war. Ich will mehr »

Markgräflerland im Herbst

web108 am 4. Oktober 2012 um 00:18

Wir haben den Oktober mit schwierigen Themen begonnen. Darum fahren wir jetzt hinaus und legen auch einmal eine »Bildstrecke« hin, wie die Profis das nennen. Wir befinden uns im Markgräflerland südlich von Freiburg, das den Rhein hinunter bis Basel reicht und im Osten bis in den Schwarzwald hinein. Von daher kommen gute (leichte) Weine und manipogo. Und sollte das Wetter heute schlecht sein: Freut euch an den Fotos!   Ich will mehr »

Woanders hin

web108 am 3. Oktober 2012 um 00:24

Ein Feiertag, Anlass zu einem ernsten Thema. Am Montag vor einer Woche erfuhr ich von einem Selbstmordfall. Ein junges Mädchen, 30 Jahre alt, hatte sich in Zürich das Leben genommen, obwohl es schon lange in Behandlung war. Ich las gerade Veronika beschließt zu sterben von Paolo Coelho, und dann fiel mir ein, das ich schon einmal an einem 3. Oktober über Suizid geschrieben habe, vor vier Jahren. Es muss auch der Einfluss des Herbst sein. Ich will mehr »

Schauerromantik und seltsame Heilige

web108 am 2. Oktober 2012 um 00:18

Zwei Kunstausstellungen sind zu würdigen, für die ich mich zuständig fühle, weil sie das Okkulte und Künstlerische berühren: Schwarze Romantik im Frankfurter Städel-Museum, seit vergangenem Mittwoch eröffnet, und Narren, Künstler, Heilige in der Bundeskunsthalle Bonn, bereits seit 31. August zu sehen.  Ich will mehr »

Mein verborgenes Auge

web108 am 1. Oktober 2012 um 00:55

manipogo hat nun exakt 100 Abonnenten, wenn »Feeds« das bedeutet. Frohlocken! Nun aber ist nichts vorbereitet! Ich muss also bloggen, wenn bloggen heißt: drauflos schreiben. Am besten eine Plauderei über eine Veranstaltung, die ich soeben besucht habe: die Vernissage von Kunst auf der Liegewiese im Freiburger Fauler-Bad. Ich will mehr »

Lehnstuhlreisen

web108 am 30. September 2012 um 01:17

Ich reise wirklich gern, aber derzeit genieße ich eine häusliche Phase. In meiner Buchhandlung fand ich einen jener schönen Prestel-Führer: über Venedig, 1965. Ich hätte mich mit ihm in einen Lehnstuhl gesetzt, besäße ich einen; so war’s ein Sofa, auf dem ich als ersten Satz des Autors Hugh Honour las: »Dieses Buch ist für den Besucher Venedigs bestimmt und nicht für den Lehnstuhl-Reisenden.« Spielverderber.   Ich will mehr »

Michaelistag

web108 am 29. September 2012 um 00:39

Heute ist Michaelistag. Der Name Michael ist hebräisch und heißt »Wer ist wie Gott«. Mein Bertelsmann-Volkslexikon von 1956 sagt: »Erzengel u. Schutzengel des Volkes Israel im A. T. (Daniel), Volksheiliger der Deutschen.« Das war mir neu. Aber schauen wir, was es mit diesem Erzengel auf sich hat.  Ich will mehr »