13. Oktober 1307

web108 am 13. Oktober 2012 um 00:33

Der 13. Oktober war ein Freitag, als mir meine Lebensgefährtin mitteilte, es gebe da einen anderen in ihrem Leben, der ihr neuer Gefährte werden solle.  Die Karte Nummer 13 im Tarot ist »Der Tod« und steht für Untergang und Neubeginn. Fast 700 Jahre davor hatten wir auch einen »schwarzen Freitag«: Am 13. Oktober 1307 wurden in einer Kommandoaktion in Frankreich 700 Templer festgenommen. Es war der Anfang vom Ende für den Orden.     Ich will mehr »

Das Geld und die Wörter

web108 am 12. Oktober 2012 um 00:09

Kürzlich saß ich bei meinem Bankberater, den ich schon länger kenne als die einzige langjährige Partnerin meines Lebens. Auf einem Blatt Papier waren meine Geldanlagen aufgeführt, nicht die eines reichen Mannes, aber dennoch irgendwie imposant, diese Mischung aus Aktien, Fonds, Riester und Bausparkasse und wer weiß was. Ich dachte mir: Das ist ja ein interaktives Netz wie manipogo. Ich will mehr »

Und noch ein Geheimnis

web108 am 11. Oktober 2012 um 00:49

Nun wird es eine Pirsig-Trilogie. Aber damit schließen wir die Beschäftigung mit dem Buch Zen in der Kunst, ein Motorrad zu warten ab. Auf Seite 295 in meinem Bantam Book vom Oktober 1976 erwähnt der Autor den schottischen Begriff »gumption« und spricht lange darüber. Das schlug in mir eine Saite an. Für gumption gibt es in vielen Kulturen Entsprechungen, aber das zu erklären ist schwierig. Ich versuche es. Ich will mehr »

Das Große Geheimnis

web108 am 10. Oktober 2012 um 00:30

Das wunderbare Buch Zen in der Kunst, ein Motorrad zu warten, regt mich zu weiteren Ausflügen an: zu geistigen, wohlgemerkt. Trotzdem festhalten! Robert M. Pirsig hat Quality mit dem Tao identifiziert, wodurch er jedoch nur eine Unbekannte mit einer anderen erklärt. Denn Tao ist ein Geheimnis; das Wort ist nur ein Wort für etwas, das »(wie) die Leere eines Gefäßes« ist (Tao-te king, Abschnitt 4). Ich will mehr »

Zehn Fahrräder reparieren

web108 am 9. Oktober 2012 um 00:03

Heute werde ich über ein Buch sprechen. Das kommt oft vor, weil ich viel lese. Ich habe nicht, was man »Privatleben« nennen könnte, auch »Life-Work-Balance« ist ein Fremdwort: Ich lese und esse und trinke und rauche und schreibe und fahre rad. Weil Motorradfahrer eigentlich entfernte Verwandte des Radfahrers sind, nur mit etwas ungehobeltem Auftreten, habe ich Zen in der Kunst, ein Motorrad zu warten von Robert M. Pirsig gelesen. Das wurde nach seinem Erscheinen 1974 ein Welterfolg. Ich will mehr »

Wie es zu manipogo kam

web108 am 8. Oktober 2012 um 00:59

Erst wollte ich jetzt am 8. über den zweiten manipogo-Monat schreiben, aber dann … hielt ich es für öde. Nach guten Phasen kommt wieder eine Dürre; was man für Abonnenten hält, sind ja doch nur seltene Zaungäste. Darum will ich lieber kurz erzählen, wie es zu manipogo kam, diesem seltsamen Namen, auch wenn der erste Beitrag bereits davon gesprochen hat. Ich will mehr »

Schöne Nutzlosigkeit

web108 am 7. Oktober 2012 um 00:24

Kürzlich fuhr ich mit dem Rad über die Stefan-Meier-Straße in Freiburg, und was sah ich? Leuchtende Farben! Eine Freude war das. Man sollte öfter nachts herumfahren. Die strahlenden Kuben stehen vor einem Fakultätsgebäude der Universität.  

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Worte des Roten Mannes

web108 am 6. Oktober 2012 um 00:19

Ich war noch nicht lange im badischen Süden, da nahm mich mein Schwager Leo nach Freiburg zu einem Film mit: Der mit dem Wolf tanzt mit Kevin Costner. Das war 1991, man erinnerte sich der Indianer. Ich hatte immer ein Indianer sein wollen, ein standhaft Untergehender, und ich verschlang den Lederstrumpf von James Fenimore Cooper und Begrabt mein Herz an der Biegung des Flusses von Dee Brown. Daraus nun einige Indianer-Zitate zwischen 1860 und 1890.  Ich will mehr »

Kampfgeist

web108 am 5. Oktober 2012 um 00:24

»Wir alle müssen lernen, uns als Teil dieser Erde zu sehen, nicht als einen Feind, der von außen kommt und ihr seinen Willen aufzuzwingen sucht. Wir (…) wissen auch, dass wir als lebendiger Teil dieser Erde ihr nicht Gewalt antun können, ohne uns selbst zu verletzen.« — Worte des Sioux-Medizinmanns Lame Deer (Tahca Ushte, 1900−1974), passend zum genehmigten Bau eines Supermarkts in Ballrechten-Dottingen (Baden), dem Ort, der gestern vorgestellt worden war. Ich will mehr »

Markgräflerland im Herbst

web108 am 4. Oktober 2012 um 00:18

Wir haben den Oktober mit schwierigen Themen begonnen. Darum fahren wir jetzt hinaus und legen auch einmal eine »Bildstrecke« hin, wie die Profis das nennen. Wir befinden uns im Markgräflerland südlich von Freiburg, das den Rhein hinunter bis Basel reicht und im Osten bis in den Schwarzwald hinein. Von daher kommen gute (leichte) Weine und manipogo. Und sollte das Wetter heute schlecht sein: Freut euch an den Fotos!   Ich will mehr »