Archiv der Kategorie 'Feuilleton'

Meine geniale Freundin

Sonntag, den 2. Juni 2019

Ist doch ein geniales Archiv, manipogo! So erfahre ich, dass es erst eineinhalb Jahre her ist, dass ich im Theater war (bei Clean City). Sowas vergisst man nicht. Nun im Nationaltheater Mannheim gewesen und drei Stunden Theater gehabt: Meine geniale Freundin. Auch das ein grandioses Erlebnis.

Das Volksauto

Mittwoch, den 15. Mai 2019

Das Volksauto heißt eine Moritat, die Karl Valentin im Kriegsjahr 1941 zur Melodie von 3 Lilien verfasste. Damals hatten wenige Autos, heute alle, und man kann, glaube ich, behaupten, dass seit Ende des Zweiten Weltkriegs weltweit durch das Automobil so viele Leute gestorben sind wie im ganzen letzten großen Krieg. Eine wahrlich schaurige Moritat!

Fotografie im Kontext

Donnerstag, den 21. Februar 2019

Fotografie ist nicht selbsterklärend. Sie entfaltet wie alles ihren Charakter im Kontext. In Einzelfällen mag ein Foto mehr sagen als tausend Worte. Aber ein paar Worte braucht es manchmal, um Fotos zu erklären, die sonst stumm blieben oder missverstanden würden. Ein kurzer Exkurs über die Grenzen der Fotografie.

La nuit de la photo, Ausgabe 8

Dienstag, den 19. Februar 2019

Schön, wir waren wieder bei der Nuit de la Photo in der Westschweiz, Giovanna und ich. La Chaux-de-Fonds, der Schauplatz, liegt auf 1000 Meter über dem Meer, zeigte uns in der Stadt Berge von Schnee und außerhalb jungfräulich weiße Flächen unter blauem Himmel, und dann Hunderte Fotos aus aller Welt. Ein Traumwochenende.

In vino veritas

Sonntag, den 9. Dezember 2018

Vielleicht finden wir die Wahrheit künftig nur noch im Wein, wie das lateinische Sprichwort besagt, mit dem diese Zeilen überschrieben sind. Eine Meldung gab mir zu denken, es geht darin um Hate speech und Correctness, darum werde ich mich bemühen, über allem zu stehen wie der Buddhist und Klartext zu sprechen.

Der Kontext

Donnerstag, den 6. Dezember 2018

Geschichte interessiert nicht mehr, gelesen wird nicht mehr viel in Büchern, man fährt mit Hilfe des Navis, bestellt seine Produkte via Internet und schreibt seinen Freunden mit dem Smartphone. Dies alles ist Ausdruck für den Verlust des Zusammenhangs; der Kontext hat sich verflüchtigt. Was bedeutet das?

Ein jüdisches Museum

Sonntag, den 18. November 2018

In Ferrara sollte es ein jüdisches Museum geben, las ich. Bevor ich nach Mantua aufbrach, habe ich es mir angesehen. Und darüber nun wollte ich einmal sprechen; und damit über den Umgang mit Geschichte (und dem Tod).

Kitsch oder nicht Kitsch?

Donnerstag, den 15. November 2018

Die drei Beiträge aus meinem Urlaub, die ich für futura99phoenix schrieb, will Rolf Hannes nicht haben. Er hat nichts für Marienfrömmigkeit übrig, hat zuviel Katholizismus erlebt, und das kann man verstehen. Die Marienstatuen, die ich abfotografierte, nannte er »Kitsch«. Darüber kann man nachdenken.

Männer

Donnerstag, den 12. Juli 2018

In der Lettre international geht es um Trends in der Gesellschaft, aber nicht um Mode oder Wohnen, sondern die wichtigen Trends, gesehen von Autorinnen und Autoren, die scharf hinsehen und natürlich links sind oder linksliberal, jedenfalls so denken, wie aufgeklärte Menschen denken sollten. Auch Belinda Cannone in ihrem Beitrag Zivilisierte Verführung sprach mir aus der […]

In Tor, vor Ort und irgendwo

Samstag, den 30. Juni 2018

Schließen wir den Monat ab, und da fiel mein Blick auf ein paar witzige Fotos … die von den Trolleys hatte ich schon lange verarbeiten wollen, und durch die Ortschaft »Tor« in Katalonien bin ich mal geradelt (passend nun zur heißen Phase der Fußball-WM), und vor »Ort« war ich auch. Man sieht vieles, wenn man […]