Archiv der Kategorie 'Literatur'

In der Traumstadt

Montag, den 4. Januar 2016

Bevor Breton und Duchamp, die beiden Champions der Anti-Kunst, diese Welt verließen, verabschiedete sich (1965) Peter Paul Althaus, der auch zum Surrealismus gepasst hätte. Er war 1951 mit seinem Buch In der Traumstadt bekannt geworden, das mir kürzlich in einer etwas »anrüchigen« (alten) Ausgabe in die Hände fiel. Das sind charmante Gedichte, von Schwabing und […]

dada 100 zürich 2016

Samstag, den 2. Januar 2016

Das neue Jahr 2016 ist ein Dada-Jahr. Vor 100 Jahren herrschte der Erste Weltkrieg, und einige Künstler, die im unbedrohten Zürich wirkten, kamen im Cabaret Voltaire zusammen und riefen eine neue Kunst-Bewegung ins Leben, die gegen die Kunst gerichtet war und auch gegen die Gesellschaft, die den Krieg ins Leben gerufen hatte.

Die Tür in der Wand (2)

Dienstag, den 20. Oktober 2015

Ich mag diese Türen-Geschichte von H. G. Wells, denn sie erinnert mich an Harry Potter, der auf dem Bahnhof in London durch die Wand geht und dann nach Hogwarts reist sowie an Alice, die durch einen alten Schrank ins Traumland gerät. Nicht zu vergessen A Stop at Willoughby …

Die Tür in der Wand (1)

Sonntag, den 18. Oktober 2015

Wie kam ich nur auf die Kurzgeschichte The Door in the Wall? Sie ist von H. G. Wells, der auch Die Zeitmaschine und Der Krieg der Welten geschrieben hat, außerdem 60 andere Romane. Die Tür in der Wand gibt’s online, im Literature Network, und in 20 Minuten hat man sie gelesen. Sie öffnete mir eine […]

Borges und das Vergessen

Donnerstag, den 8. Oktober 2015

Neben der Rezeption des Hotels Palladio in Giardini Naxos (unser Quartier während zehn Tagen im September, mehr davon später) stand eine Regalwand mit vielen guten Büchern, und unter ihnen war eines mit Gedichten von Jorge Luis Borges: links im Original, rechts in der italienischen Übersetzung. Ein Schatz! Ich las darin.

Meine 10 besten Romane

Freitag, den 2. Oktober 2015

Vor kurzem nannte mir Giovanna ihre drei Lieblingsromane, und ich nannte die meinen, also meine wichtigsten, und darum wäre, dachte ich mir, eine kleine Liste angebracht: meine 10 besten Romane.

Der menschliche Faktor

Donnerstag, den 24. September 2015

Während der Woche in Norwegen las ich The Human Factor von Graham Greene, einen Roman, der 1978 herauskam. Wie bei Autos und bei Rädern, wie bei allem Menschengemachten meint man auch dem Roman ansehen zu können, aus welcher Epoche er stammt. Es ist irgendwie ein Post-Spionage-Roman.

Das Ministerium der Angst

Dienstag, den 22. September 2015

Graham Greene (1904-1991), da bin ich mir meinem englischen Nachbarn David einig, ist ein großer Autor. Seine Romane sind transparent, sind klar geschrieben und haben Tiefgang. Ich wollte nach meinem Besuch in Montreux wieder etwas von ihm lesen und nahm mir The Ministry of Fear vor, einen Spionageroman.

Ein in der Luft schwebendes Band

Samstag, den 12. September 2015

Ich schreibe oft über die Liebe und kann dabei zuweilen – achtlos und leichtfertig, wie ich bin – ganz schön lieblos sein. Meine Güte. Lesen wir eine Seite aus dem Mann ohne Eigenschaften von Robert Musil (1882-1942). Seine lauteren und durchdachten Sätze tragen uns davon.

Wagen, wagen, wagen!

Sonntag, den 6. September 2015

Es geht hier und heute um das Wagen, nicht um den Wagen. »Musst nur wagen, wagen, wagen!« ist der Titel des 5. Buchs der Edition kritische Ausgabe, das eine Auswahl auf die bislang in 18 Jahren erschienenen 25 Hefte der Kritischen Ausgabe aus Bonn vorstellt. Auch ein Beitrag von mir ist vertreten, aus dem Heft […]