Archiv der Kategorie 'Foto/Bild'

Nähe/Distanz

Mittwoch, den 13. September 2017

Ich hatte schon einmal darüber geschrieben, aber wo? Du fährst mit dem Rad, siehst ein Motiv, denkst dir: toll. Du nimmst die Kamera, fährst weiter, um näher ranzukommen – und plötzlich ist die Wirkung weg. Es gibt anscheinend einen idealen Punkt, den du erwischen musst.

Fotokunst

Dienstag, den 18. April 2017

Ich fuhr an einem Mittwoch nach Winterthur ins renommierte Fotomuseum. Hatte auch Glück, es war offen. (Wenn man Pech hat oder sich nicht informiert, bauen sie die nächste Ausstellung auf. 14 Tage geschlossen.) Also wieder die klösterliche Stille eines Museums, wie hatte sie mir gefehlt!

Geistesfrische durch Geisteskranke

Donnerstag, den 2. März 2017

Der österreichische Grafiker Alfred Kubin (1877-1959) war 1922 schon ein bekannter Mann, als er dafür plädierte, ständige Räume für die Prinzhorn-Sammlung mit Kunst von Psychiatriepatienten einzurichten. 80 Jahre später geschah das: in Heidelberg. Nun erinnert eine dortige Ausstellung an Kubins Interesse für die Kunst am Rand der Gesellschaft.

Mardi gras

Dienstag, den 28. Februar 2017

Mardi gras ist der Faschingsdienstag in New Orleans. Auch hier ist Fasnacht, Fasnet, Karneval, darum lässt manipogo den Monat mit einem kunterbunten Bilderbogen enden, den ich aus unveröffentlichten Fotos zusammengestellt habe. 2013 im Februar habe ich die Fasnacht gut gecovert. Fasching ist das Winteraustreiben; der März steht vor der Tür, wir haben es geschafft, mein […]

Regenbögen (wieder)

Dienstag, den 2. August 2016

Im März 2013 schrieb ich über Regenbögen. Zwei parallele hatte ich ein paar Jahre zuvor von meinem Balkon aus fotografiert. Nun, am 13. Juli, einem Mittwoch, standen wieder zwei über uns. Gigantisch! Ich nahm es für ein gutes Omen der Radreise, ich ich am folgenden Tag antreten wollte. Zwar hatte mir Tarot den Tod angekündigt, […]

London, Fotos

Dienstag, den 28. Juni 2016

Gefallen hat mir auch eine Begehung des East End mit Tina und Silvia. Da sieht man unglaublich schöne Beispiele von Street Art und schicke Modeläden, denn die Viertel Islington/Hackney sind »gentrifiziert« worden — gerettet vorm Verfall und aufgewertet durch Künstler. Dann kamen die Besserverdienenden, vertrieben die Armen und zahlten gern die horrenden Mieten. Eine kleine […]

Ruhm durch Rom

Dienstag, den 14. Juni 2016

Die letzten Spuren im Leben der Dichter John Keats und Percy Bysshe Shelley führten nach Rom; dort sind sie bestattet. Ein anderer Künstler, auf den ich in London stieß — der Maler Francis Townes —, reiste nach Rom und errang Ruhm dadurch: aber erst 100 Jahre nach seinem Tod.

Schwingungsmuster am Himmel

Mittwoch, den 25. November 2015

Ich weiß selber nicht, wieso mich Geschichten faszinieren, in denen Menschen Gewalt über das Wetter haben: vermutlich, weil es so weit hergeholt und so unwahrscheinlich erscheint. In einem Buch von Valerie V. Hunt habe ich zwei Beispiele aus ihrem Leben gefunden.

Das Wunder in der Schuheinlegesohle

Mittwoch, den 29. April 2015

Heute Abend findet in der Heidelberger Sammlung Prinzhorn die Vernissage zur Ausstellung »Das Wunder in der Schuheinlegesohle« statt. 120 Werke aus der historischen Sammlung mit Werken von Psychiatriepatienten werden als Auswahl und Anregung gezeigt.

Uniform und Eigensinn

Mittwoch, den 1. Oktober 2014

Die Sammlung Prinzhorn in Heidelberg liefert mit ihrer Ausstellung Uniform und Eigensinn ihren Beitrag zur Aufarbeitung des Ersten Weltkriegs, der vor 100 Jahren begann. Das Museum, das sich der Kunst von Psychiatriepatienten widmet, eröffnet die Ausstellung heute Abend mit der Vernissage. Sie dauert bis 2. Februar 2015.