Archiv der Kategorie 'Feuilleton'

Einstein, der Indianer

Dienstag, den 30. Juli 2013

Albert Einstein mochte die Indianer. 1931 besuchten er und seine Frau Elsa ein Reservat, und die Indianer nannten Einstein ihren »großen Verwandten«. 1940 wurde er vom Hopi-Stamm sogar zum Ehrenhäuptling ernannt. Auf manipogo gab es schon einige Beiträge über die Indianer, zuletzt den Besuch in einem Zürcher Museum. Ich bin ja ein heimlicher Indianer, am […]

Promis

Dienstag, den 23. Juli 2013

Ich habe über den Big Brother geschrieben. Vornehmlich gehen ja Leute in den Container oder in den Dschungel, die aus dem Lichtkegel der Öffentlichkeit verschwunden sind und gerne wieder Promis der A-Klasse werden möchten. Dazu die Frage: Seit wann gibt es prominente Leute oder Promis?

Der Zuschauer

Montag, den 22. Juli 2013

Gestern, an dem heißen Sonntag, fuhr ich mit dem Rad nach Grunern. Dort spielte wie jeden Sonntag um 14 Uhr mein Neffe Steffen mit einem Dutzend Freunden Fußball, also calcetto, wie das in Italien heißt. Ich war der einzige Zuschauer und wollte nicht mitspielen; später war ich kurzzeitig Torwart und ließ einen Ball durch, aber […]

Einstein in Bern

Mittwoch, den 10. Juli 2013

Am Tag nach dem Indianermuseum wieder ins Museum: eine Fahrt mit dem Volvo in das von Zürich 122 Kilometer entfernte Bern, ins Historische Museum, in dem im zweiten Stock das Einstein-Museum untergebracht ist. Albert Einstein spielt in meinem Zeit-Buch natürlich die Hauptrolle, und so musste ich, bevor ich mein Manuskript abgebe, mir anschauen, was es […]

O arme Makhfi!

Montag, den 8. Juli 2013

Prinzessin Zeb-un-Nissa war die älteste Tochter des indischen Kaisers Aurungzebe. Sie kam 1639 zur Welt, war sehr intelligent, wehrte sich gegen eine Heirat und ging den mystischen Weg, Beim Herumsuchen im Islam-Teil der wunderbaren Internet Sacred Text Archives (wunderbar, wenn man Englisch kann) stieß ich auf ihren Diwan, das ist ein kunstvolle Zusammenstellung von Ghasalis, […]

Kinderspiele drauszen in den straszen

Mittwoch, den 26. Juni 2013

Da liegt bei mir ein dickes Buch von Michael Roes, Leeres Viertel, erschienen  1996 in Frankfurt bei Eichborn. Der Erzähler reist in den Jemen, um die Spielkultur dort zu studieren, und parallel zitiert er aus dem Reisebericht von Alois Schnittke, der Anfang des 18. Jahrhunderts in den Orient reiste. Eine Stelle von Roes will ich […]

Das Five-Cities-Projekt von Gabriele Juvan

Montag, den 17. Juni 2013

Gabriele Juvan ist für mich natürlich Gabi, sie lebt in Offenbach, und ich erinnere mich vage an ihr Kunstprojekt in fünf Städten in den 1990-er Jahren: Tokio, Prag, New York … (Kriege ich sie zusammen, ohne in das schöne Buch zu schauen, das sie gerade darüber gemacht hat?), … Frankfurt und Peking. Nein, Moskau statt […]

Die Frau im Koran

Donnerstag, den 9. Mai 2013

Ich habe hier einen Sack mit Büchern dabei, es werden wohl 30 sein. Einmal wollte ich mir den Luxus gönnen, jedes Werk mit mir zu führen, das ich irgendwie gebrauchen kann. Darunter war auch das Buch A History of God von Karen Armstrong, von 1993, und plötzlich sah ich, wie gut es ist. Frau Armstrong […]

Drei Schwestern

Sonntag, den 14. April 2013

Drei Schwestern heißt ein Drama von Anton Tschechow, 1901 in Moskau uraufgeführt. Olga, Mascha, Irina sind die drei. Drei Schwestern oder drei Frauen sind sicher nicht häufiger als zwei oder vier, jedoch vermutlich häufiger als fünf oder sechs; aber da mich das Thema der drei Schwestern gerade verfolgt, muss ich es abhandeln.

Italien: Vor Monti ist (fast) nach Monti

Dienstag, den 26. Februar 2013

Die Regierung Monti ist nun auch offiziell als ein 15 Monate dauernder Spuk zu bezeichnen. Der Professor – so einer ist anscheinend eine feste Größe im Geschäft, früher war es der lächelnde Romano Prodi – bekam mit seiner Gruppierung bei den Parlamentswahlen soeben nur rund 10 Prozent der Stimmen. Mario Monti hatte keine Chance in Italien, […]