Auf dem See

web108 am 2. Juli 2013 um 00:09

Nun bin ich eine Woche in Zürich. Mache eine Radtour am See, sehe den bewaldeten Horizont von links bis rechts von der Terrasse, und die Sonne verschwindet lngsam in den Wolken. Ich war vier Wochen in meiner Wohnung, ohne verreist zu sein, länger geht nicht. Nur das Buch und viele Gedanken, das kostet Energie. Nun sieht die Welt schon wieder anders aus. Ich will mehr »

Pferd und Leben

web108 am 1. Juli 2013 um 01:12

Da war ein wichtiger Gedanke, den ich beim Schreiben übers Reitturnier hatte, − und dann war ich so im Zug, dass ich ihn vergaß. Doch er ist auch einen eigenen Beitrag wert: Dein Pferd ist das Leben. Ein Buch wäre der Gedanke auch wert, aber das hat bereits ein Würdigerer geschrieben: Daisetz T. Suzuki, Zen und die Kunst zu siegen, ohne zu kämpfen. Ich will mehr »

Hinter den Schleiern: Jenseitsforschung (IV)

web108 am 30. Juni 2013 um 00:46

Der Teil vier des Jenseits-Berichts ist kürzer, aber außerkörperliche Erfahrungen und Reinkarnationserinnerungen könnten Bücher füllen. Vielleicht sollte ich irgendwann eine Bücherliste vorlegen, aber viele Werke sind nicht mehr lieferbar oder auf Englisch. Aber auf Anfrage kann ich immer Hintergrundmaterial liefern. Ich will mehr »

Das Reitturnier

web108 am 29. Juni 2013 um 00:41

Vor zwei Wochen war das alljährliche Turnier auf dem Reiterhof meiner Hausärztin, Frau Dr. Kaltenbach. Es ist ein Ereignis in Ballrechten-Dottingen, und ich war Sonntagnachmittag dort und gerade rechtzeitig, um ein veritables Springen über Hindernisse mitzukriegen, an dem sicher 30 Reiterinnen und Reiter mit ihren Pferden teilnahmen. Ich will mehr »

The Royal Scam

web108 am 28. Juni 2013 um 00:14

Reminiszenzen in Rock. Da gab es einen wunderbaren Song von Steely Dan, den ich richtig vermisste, und eines Tages fand ich die Langspielplatte, auf der er war, in einem Stapel im Keller. The Royal Scam von 1976 ist es. Darauf ist jeder Song eine Offenbarung, und los geht es mit Kid Charlemagne, meinem Favoriten: »While the music played, you work by candlelight, on a San Franciscan night, in the best of towns …« Ich will mehr »

Atemzüge eines Sommertags

web108 am 27. Juni 2013 um 00:48

»Ing. Dr. phil. Robert (Edler von ) Musil. Geboren 6. November 1880, Klagenfurt in Österreich.« So hat sich der Autor vorgestellt. Am 15. April 1942 starb er in Genf. Musil hat den Mann ohne Eigenschaften geschrieben (1600 Seiten), mein Lieblingsbuch. Und da er nun über 70 Jahre tot ist, gilt sein Werk als gemeinfrei, und ich darf nach Herzenslust aus ihm zitieren. Meine Lieblingspassage ist Fragment geblieben. Ich will mehr »

Kinderspiele drauszen in den straszen

web108 am 26. Juni 2013 um 00:19

Da liegt bei mir ein dickes Buch von Michael Roes, Leeres Viertel, erschienen  1996 in Frankfurt bei Eichborn. Der Erzähler reist in den Jemen, um die Spielkultur dort zu studieren, und parallel zitiert er aus dem Reisebericht von Alois Schnittke, der Anfang des 18. Jahrhunderts in den Orient reiste. Eine Stelle von Roes will ich zitieren, und an seine Kleinschreibung und das sz für ß kann man sich gewöhnen.   Ich will mehr »

Abend vor der Stadt

web108 am 25. Juni 2013 um 01:08

Jiddu Krishnamurti wurde 1895 in Südindien geboren und starb 1986. Er hat sich selbst als »Weltlehrer« bezeichnet. Ich zitiere ihn gern, auch weil sein Name schön klingt. Und mir gefällt es, wie behutsam er mit den Leuten spricht, die zu ihm kommen. Eigentlich denkt er nur nach und benützt die Besucher als Stichwortgeber. Man kann ja immer nur hoffen, dass ein Satz hängen bleibt, auf fruchtbaren Boden fällt, Früchte trägt.  Ich will mehr »

Was bist du für ein Ding?

web108 am 24. Juni 2013 um 00:24

Da draußen in der Welt ist eine Menge los. Ich will etwas haben; oder ich will etwas nicht. Appetit und Ärger sind beide positiv. Der eine ist unterwegs zu den schönen Dingen, sie sich zu holen; der zweite verteidigt sich. Aber beide müssen sich dem Intellekt unterordnen. Wir müssen uns kennenlernen. Den Gedanken hat Abu Hamid Muhammad al-Ghasali (gestorben 1111) noch ausgebaut. Ich will mehr »

Hinter den Schleiern – Jenseitsforschung (III)

web108 am 23. Juni 2013 um 00:46

Das von heute ist natürlich mein Lieblingsstück von allen Essays: Geist und Gehirn, andere Dimensionen. Das hat damals die Letue von dem Freiburger Kleinverlag erschreckt, sie wollten ihre heilige Schriftenreihe bewahren, und das hier war ihnen zu wenig ausgewogen. Verlagsleute sind wie Physiker und Journalisten: Sie wollen nichts Mystisches. Dabei sind das Fakten, meine ich.   Ich will mehr »