web108 am 24. März 2015 um 01:24
Das Pferd, der Freund des Menschen, gehörte bis vor 100 Jahren zu unserer Zivilisation, bis es ausgesondert und zum Freizeittier wurde. Aber auch früher musste es bloß funktionieren; im Western war es da und wurde nicht groß thematisiert. Wenigstens Karl May lässt seinen Ich-Erzähler Old Shatterhand, der im Orient als Kara Ben Nemsi auftritt, zu seinem Pferd ein intensives Verhältnis unterhalten. Ich will mehr »
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web108 am 22. März 2015 um 00:50
Den Antichrist hatten wir gerade, da darf die Hölle nicht fehlen. Adorno und Brecht waren während des Zweiten Weltkriegs in den USA im Exil (Thomas Mann auch), und was sie da in den 1940er Jahren beobachteten, konnte man 30 Jahre später dann in Deutschland sehen. Ich will mehr »
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web108 am 20. März 2015 um 00:57
Von Fernost nach Russland. Wladimir Solowjow kannte ich nicht, und das Buch Drei Gespräche wirkte interessant, 1961 auf Deutsch erschienen. So etwas gibt es im Antiquariat für einen Euro, das will ja keiner mehr … aber was Bücher einem schenken, ist eigentlich unbezahlbar. Russische Autoren sind belebend. Ich will mehr »
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web108 am 18. März 2015 um 00:49
Mit dieser Ausgabe endet die Trilogie über das Buch des Zahnarztes aus Philadelphia. Wir brauchen solche neugierigen und vorurteilsfreien Menschen wie Harry B. Wright, der sich zwar skeptisch gibt, aber ehrlich erzählt, was er gesehen hat. Und hier hat er erlebt, dass Kobras sich für den Mord an ihrem Partner rächen können. Ich will mehr »
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web108 am 16. März 2015 um 00:39
Harry B. Wright erlebte in den 1950er Jahren unter den »primitiven Menschen«, wie man damals schrieb, Großartiges, und er kann gut erzählen. Deshalb müssen noch zwei Beiträge aus dem Buch Witness to Witchcraft (1958) sein. Hier geht es um Leoparden, übermorgen um Schlangen. Ich will mehr »
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web108 am 14. März 2015 um 01:05
Witness to Witchcraft, also Zeuge von Zauberei heißt ein Buch von Harry B. Wright von 1958. Zauberzeuge wäre auch schön gewesen, auch nah dran am Original, aber Orell Füssli wählte Zauberer und Medizinmänner. Der interessanteste Zauberer im Buch ist aber weiblich: Lusungu. Ich will mehr »
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web108 am 12. März 2015 um 00:51
Helmut Gebelein gibt in seinem Buch Alchemie eine Geschichte aus dem Jahr 1666 wieder und betont, dass viele der Ansicht sind, die Geschichte sei echt. Es muss wohl einmal einen Stein der Weisen gegeben haben, den legendären lapis philosophorum, der sich zum Goldmachen verwenden ließ. Ich will mehr »
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web108 am 10. März 2015 um 01:16
Ich weiß nicht, wie es kam, aber ich glaube, dieses Jahr 2015 bis Anfang März jede Tatort-Folge gesehen zu haben. Die zweite Sendung, die ich regelmäßig verfolge, ist die Sportschau im Ersten, wegen der Fußball-Bundesliga. Und auch internationale Spiele. Bin halt doch ein Normalo. Ich will mehr »
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web108 am 8. März 2015 um 01:07
Das Internet Sacred Text Archive war zum ersten Mal am 9. März 1999 online. Heute hat es manchmal eine Million Abrufe am Tag. Das ISTA bietet Originaltexte aus Religion, Mythologie, Okkultismus und Ethnologie. Müsste ich mich für eine einzige Seite aus dem Internet entscheiden, es wäre diese. Mit ihr hat man bis übers Lebensende hinaus zu lesen. Ich will mehr »
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web108 am 4. März 2015 um 00:41
Günter Eich (1907-1972) habe ich schon öfter zwischendurch erwähnt, aber nie Gedichte von ihm gebracht. In der Schulzeit wurden seine berühmten Hörspiele behandelt. Von Zeit zu Zeit kommen mir spontan Passagen aus seinen Gedichten in den Sinn, weil sie einen ganz eigenen Rhythmus haben. Ich will mehr »
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