web108 am 24. September 2020 um 00:16
Das Gedicht Anno 1829 kam in einem Heine-Beitrag schon vor; das nachfolgende, Anno 1839, noch nicht. Es ist eine witzige Gegenüberstellung von Frankreich und Deutschland und auch eine Charakteristik unseres Volkes. Viel ändert sich da nicht, auch in fast 200 Jahren nicht. Überprüfen wir selbst unsere Erfahrungen! Ich will mehr »
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web108 am 23. September 2020 um 00:51
Ich nehme eine Serie mit Gedichten von Heinrich Heine (1797-1856) wieder auf … und plötzlich merke ich, dass er ziemlich genau 100 Jahre vor Bertolt Brecht (1898-1956) lebte: Geburt und Tod liegen ähnlich. Darf man die beiden die größten deutschen Lyriker der Neuzeit nennen? Wir müssten Joseph von Eichendorff dazunehmen (er starb 1857). Heute von Heine eine schwarze Ballade, die sich so ereignet haben könnte, da wir viele Geschichten über Geister kennen. Ich will mehr »
Aus der Kategorie Literatur | Kommentare deaktiviert für Harry Heine (5): Don Ramiro
web108 am 22. September 2020 um 00:30
Wie schwer es heute doch ist, Kummer loszuwerden! Angenommen, du hast Ärger in der Arbeit und schilderst den einem Freund (einer Freundin) in der Hoffnung, dich danach besser zu fühlen. Irrtum! Loswerden ist nicht; das Ding kommt wie ein Bumerang zu dir zurück, und du fühlst dich noch dazu schuldig. Wie das so ist, erkläre ich gleich. Ich will mehr »
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web108 am 21. September 2020 um 00:54
Im Jahr 2008 wollte ich etwa um diese Zeit (oder früher) an der Donau entlang mit dem Fahrrad zum Schwarzen Meer fahren. Manche schaffen das; ich drehte früher um, nach einer Woche in Ungarn, einem Tag in Rumänien und einem in Serbien. Davon gibt’s nicht viele Bilder, aber sie sollen einmal veröffentlicht werden, damit sie nicht umsonst gemacht wurden. Ich will mehr »
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web108 am 20. September 2020 um 00:54
Cicero (Marco Tullio Cicerone, 106-43 v. Chr.) war ein Politiker, Schriftsteller und Redner im Alten Rom. In seinem Buch De divinatione untersuchte er kundig und vorsichtig Fälle von Vorahnungen und Prophezeiungen, und der Parapsychologe Giulio Caratelli stellt uns in seiner Zeitschrift Il Mondo del Paranormale (Jahrgang XX, Februar 2020) zwei Träume vor, die Cicero nach Angaben seines Bruders Qunto niederschrieb. Ich will mehr »
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web108 am 19. September 2020 um 00:45
104 Flugverkehre ohne die ersten Seiten der Satanischen Verse von Salman Rushdie! Kaum zu glauben. Ich lag auf dem Sofa und mein Blick heftete sich an den Rücken dieses Buches, das ich mir vor 30 Jahren gekauft haben mag. Hielt es damals für toll (heute immer noch), und jetzt wär’s noch wertvoller, weil ich mehr weiß über Indien, den Islam und die Reinkarnation. Das lesen wir nochmal. Irgendwann. Denn ich weiß, dass auf den ersten Seiten zwei Männer vom Himmel fallen. Ich will mehr »
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web108 am 18. September 2020 um 00:16
Es gibt kleine Bücher, solide recherchiert und fein geschrieben, die man lesen kann, ohne sich übermäßig anzustrengen. Und man genießt es und lernt dabei. So ein Buch ist Der Wundermann vom Bodensee (1956) von Anton Gabele (1890-1966) über das Leben von Franz Anton Mesmer (1734-1815), den man nicht genug schätzen kann, weil er den Grundstein für die Hypnose und die Erforschung veränderter Bewusstseinszustände legte. Ich will mehr »
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web108 am 17. September 2020 um 00:44
Vor 14 Tagen habe ich dargestellt, was die katholische Kirche so zum Geburtstag eines alten Menschen anbietet. Nun kommt die evangelische Version. Statt es mit herzlichen Wünschen gut sein zu lassen, unterbreitet man den Jubilaren die Betrachtung eines Bischofs aus Berlin. Der Text auf dem Blatt, das dem Geburtstagsbrief beiliegt, ist so klein gedruckt, dass kein alter Mensch das lesen kann. Kein Verlust, sagt manipogo. Ich will mehr »
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web108 am 16. September 2020 um 00:38
Werner Bergengruen, am 16. September 1892 in Riga geboren, war ein beliebter deutscher Schriftsteller, der als Übersetzer Werke von Dostojewski und Tolstoj ins Deutsche brachte. Gedichte schrieb er auch, und An den Engel gefällt mir besonders gut. Er muss es in seiner letzten Lebensphase zu Papier gebracht haben (Bergengruen starb am 4. September 1964), es ist wie ein Schrei um Hilfe. Ich will mehr »
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web108 am 15. September 2020 um 00:32
Die Engel haben Emmanuel Swedenborg (1688-1772) mitgenommen und ihm einiges gezeigt, das er später in Worte fasste. In Himmel und Hölle, etwa 1755 entstanden, steht alles, was man wissen muß. Schade, dass Swedenborg nicht ernst genommen oder ignoriert wird. Die wichtigsten Zitate aus dem 400-Seiten-Werk lest ihr gleich, mit nur wenig Kommentar. Ich will mehr »
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