Betty spricht

web108 am 1. April 2013 um 00:31

Betty White, die vorgestern ihren zweiten Ehemann begrüßte und sich küssen ließ, einige Jahre nach ihrem Tod, war ein gutes Medium. Ihre Bücher wurden viel gelesen, und der Inhalt kam aus der Geistigen Welt, die ihr viel Interessantes  diktierte. Sie erfuhr: »Hol dir einen Bleistift!« Und dann ging es los. So entstanden die Werke The Betty Book (1937), The Unobstructed Universe (1940), The Road I Know (1944), The Stars Are Still there (1946) und With folded Wings (1947). Ich will mehr »

Das Buch mit den Beweisen

web108 am 31. März 2013 um 00:36

Leben nach dem Tod: der schlüssige Beweis ist ein wichtiges Dokument. Das Buch über Tom Harrisons Saturday Night Club ist ein Book on Demand, die ISBN lautet 978-1-908421-07-4, und es kostet 16 Euro plus Versand. Man kann es über Amazon beziehen oder auch mich kontaktieren. Gedruckt wird nach Bedarf. Ein paar hundert wird man in den nächsten Jahren schon unter die Leute bringen können, aber großen Illusionen gebe ich mich nicht hin. Ich will mehr »

Wiedersehen mit Betty

web108 am 30. März 2013 um 01:37

Tom Harrison (1918—2010) gehörte zum Saturday Night Club in Middlesbrough, einem spiritualistischen Zirkel, bei dem von 1946 bis 1958 durch die Medialität seiner Mutter Minnie über 1500 Mal verstorbene Angehörige und Freunde im roten Licht auftauchten, die auch berührt werden konnten. Ich habe sein Buch übersetzt und ihm den Titel Leben nach dem Tod: der schlüssige Beweis gegeben, und es liegt nun vor. Heute ein Auszug, morgen Details, übermorgen nochmal Betty: die manipogo-Ostertrilogie. Ich will mehr »

Über Renata

web108 am 29. März 2013 um 00:23

Ich dachte an ein Bild mit Ernest Hemingway am Pool mit der jungen venezianischen Adeligen, in die er verliebt war, und dann suchte ich nach ihrem Namen. Renata aus dem Buch, das ich vor wenigen Tagen vorstellte, heißt ja wörtlich »die Wiedergeborene« (re-nata), und Hemingway bezog den Namen vielleicht auf sich: Das Mädchen schenkte ihm Energie, er fühlte sich wie neugeboren.  Ich will mehr »

Sechs Farben: grün

web108 am 28. März 2013 um 00:58

Ich wollte meine Farben-Serie, die Ende November mit dem Blau begonnen hatte, eigentlich still und heimlich auslaufen lassen, weil sie mir etwas langweilig vorkam. Aber heute ist angeblich Gründonnerstag, und meine Nichte Franziska, die Grün sehr gern mag, reist aus Berlin an, da freue ich mich! Und bin überredet: grün. Ich will mehr »

Regenbögen

web108 am 27. März 2013 um 00:39

Komisch sieht dieses Wort da oben im Titel aus. Das liegt wohl daran, dass man meist nur einen Regenbogen sieht, weshalb das Wort in der Einzahl gebräuchlich ist. Er ist ein Symbol für die Erneuerung und das Weiterleben, und vor zweieinhalb Wochen hatte ich einen in Winterthur erlebt. Und dann fiel mir ein, dass ich einmal von meinem Balkon aus einen doppelten entdeckt und sogar fotografiert hatte. Ich will mehr »

Etruskerland

web108 am 26. März 2013 um 01:32

Jetzt denke ich oft an den verstorbenen Onkel. Beim Radfahren fiel mir ein schöner Ausflug vom Dezember 2010 ins Etruskerland ein, bei dem er aber nicht dabei war. Romano Puglisi arbeitete damals in einer Institution, die psychisch Kranken wieder zu einem Arbeitsplatz verhelfen sollte, und da noch Geld von der EU übrig war, unternahmen wir eine Busfahrt von Rom nach Norden, wo die Etrusker lebten, die vorherigen Bewohner der Region. Ich will mehr »

Die Hand

web108 am 25. März 2013 um 01:22

Es war gestern, kurz vor dem Aufwachen. Ich hielt diese Hand in der meinen und küsste sie; ich machte so halb die Augen auf und sah sie tatsächlich, da in meiner Hand, und küsste sie nochmals, es war ganz echt; und dann wachte ich so langsam auf, kam herauf aus dem hypnagogen Zwischenreich zwischen Schlaf und Wachen. Wie wirklich das gewesen war! Wie eine echte Hand. Ich will mehr »

Zio Lillo

web108 am 24. März 2013 um 00:55

Wir sind traurig. Zio Lillo ist gestorben. Er war zwar Giovannas Onkel, nicht der meine; aber irgendwie doch auch meiner. Ein echter Römer war er, unsagbar stolz auf seine Stadt und gelassen sich durchkämpfend durch die Widrigkeiten des Alltags; ja, er war einer dieser Löwen des Alltags, die immer Rat parat haben, Achille Gioggi, 1938 im Januar im Testaccio-Viertel geboren, am Samstag gestorben, 75 Jahre alt. Ein feiner Mensch. Ich will mehr »

Über den Fluß und in die Wälder

web108 am 23. März 2013 um 01:08

Passend zum Wetter heute noch eine traurige Winter-Geschichte, weil ich im Februar zum zweiten Mal den Roman Über den Fluß und in die Wälder von Ernest Miller Hemingway gelesen habe und wieder ergriffen war. Im nebligen, verregneten Venedig erlebt und zelebriert der todkranke Oberst Richard Cantwell seine letzte Liebe, zu der 19-jährigen adeligen Renata. Ich will mehr »