Essen gehen

web108 am 1. Oktober 2022 um 00:50

Essen gehen zählt zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen des Touristen. Muss man seinem Körper schon Nahrung zuführen, dann kann man das, Geld vorausgesetzt, auch stilvoll tun. Die Neugierde spielt mit: Wie sitzt man in jenem Lokal? Wie fühlt man sich? Wie wird es schmecken? Wir haben nachgerechnet und sind an 16 Tagen 10 Mal in einem Restaurant gewesen, zwei Mittagessen nicht berechnet. Gut war’s immer. Manchmal sehr gut. Ich will mehr »

Mont Ventoux, hin und zurück

web108 am 30. September 2022 um 00:53

Constantin Haug, mein bayerischer Landsmann in dieser Ecke hier unten, fuhr 2018 die Eroica in der Toskana mit, was manipogo würdigte. Dieses Jahr war er im Juni mit drei Freunden auf dem legendären Mont Ventoux, den sie standesgemäß per Rad von Bollschweil aus erreichten. Es wurde eine Woche mit 900 Kilometen und 13.000 Höhenmetern. Chapeau (oder: Hut ab, wie man einst sagte)! Ich will mehr »

Stromboli, der Film

web108 am 29. September 2022 um 00:16

Stromboli heißt nicht nur die Insel, ihre Hauptstadt und ihr Vulkan, sondern auch ein 1949 entstandener Film von Roberto Rossellini (1906-1977). Dieser ziemlich traurige Film brachte den Tourismus auf die Insel, was wohl vor allem Ingrid Bergman zu danken war. Der damalige Hollywoodstar spielte die weibliche Hauptrolle, und als Ingrid sich in Roberto verliebte, brach ein Skandal los. Ich will mehr »

Über dem Meer

web108 am 28. September 2022 um 00:19

Auf drei Inseln haben wir Wanderungen unternommen, und immer lag unter uns in tiefer Bläue das Meer. Auf Panarea sind wir hoch zum Monte Corvo, 421 Meter, und um die Insel herum; Salina haben wir überquert von Rinella nach Malfa, 5 Kilometer; und auf Stromboli, wie gestern geschildert, kamen wir 450 Meter hoch. Über das Meer wird zu sprechen sein und über den Stein. Ich will mehr »

Stromboli

web108 am 27. September 2022 um 00:32

Der 926 Meter hohe Stromboli auf der gleichnamigen Insel ist der einzige noch aktive Vulkan Europas. Ein Aufstieg bis auf 450 Meter mit Führer ist möglich, um nach Sonnenuntergang Eruptionen beobachten zu können, die alle 20 bis 30 Minuten stattfinden. Das wollten wir sehen! Leider geht so spät kein Schiff mehr zurück nach Panarea, also quartierten wir uns auf der Insel im Hotel La Sirenetta ein.  Ich will mehr »

Der Pinienzapfen

web108 am 26. September 2022 um 00:43

Von dekorativer Kunst, wie sie vor 100 Jahren gepflegt wurde, ist in unseren Breiten heute nicht mehr viel zu sehen. Die Rauten, Muscheln und Gesichter auf den Fassaden früherer Zeiten wollten etwas sagen; da gab es einen geheimen Code, zu dem auch der Pinienzapfen gehört. Ihn haben wir mehrere Male gesehen. Er bedeutet etwas. Ich will mehr »

Die Kirchen – und Maria

web108 am 25. September 2022 um 00:15

Wie es in den kalabrischen Kirchen aussieht, interessiert vermutlich niemanden. Doch manipogo neigt bekanntermaßen zur Religiosität, und so soll der Volksglaube nicht zu kurz kommen. Außerdem ist heute Sonntag. Um es unterhaltsam zu gestalten, fangen wir mit einem kuriosen Foto an. Ich will mehr »

12.000 Kilometer, 110 Tage, 19 Länder

web108 am 24. September 2022 um 00:34

Vorgestern kamen mir auf meiner Straße auf dem Land Armando Basile und seine Partnerin Helga entgegen. Wir waren natürlich alle drei mit dem Rad unterwegs. Armando hatte ich vier Monate nicht gesehen. Kein Wunder: Er war seit Juni fort, und erst jetzt wissen wir, wo er war und was er tat. Die Antwort darauf steht in der Überschrift. Ich will mehr »

Der Meloni-Effekt macht Sorge

web108 am 23. September 2022 um 00:05

Übermorgen wählt Italien ein neues Parlament. In den 77 Jahren seit dem Zweiten Weltkrieg hatte das Land bereits 67 Regierungen; öfter als geplant mussten die Bürger an die Wahlurnen. Der letzte Regierungschef war Mario Draghi, einst Chef der Europäischen Zentralbank. Nun wird ein Rechtsruck befürchtet, den Giorgia Meloni herbeiführen will, die lauteste Stimme der Rechtsparteien im Land. Ich will mehr »

Formen im Licht

web108 am 22. September 2022 um 00:12

Der Schweizer Architekt Le Corbusier (1887-1965) schrieb 1925 in einem Buch über die dekorative Kunst: »Architektur ist das großartige Spiel von Formen unter dem Licht«. Er hatte seine »Erleuchtung« 1911 in Istanbul und erklärte: »Ich will eine komplett weiße Stadt im weißen Licht.« Schauen wir uns die Baukörper auf den Liparischen Inseln (und andere) an, und wir sehen Schönheit, die funktional ist, weil der weiße Kalk die Sonne am besten reflektiert. Der blaue Himmel und die Pracht der leuchtend roten Bougainvilleen machen das Bild perfekt, wie uns scheinen mag. Ich will mehr »