Zehn Jahre!

web108 am 8. August 2022 um 00:37

Der Blog manipogo hat heute vor zehn Jahren begonnen. Seither wurden 2660 Artikel veröffentlicht (260 je Jahr), und die Statistik sagt mir, dass alte Beiträge oft angeklickt werden und für einen Teil der rund 1400 Abrufe am Tag verantwortlich sind. Die Leserinnen und Leser kommen aus 20 Ländern, darauf bin ich besonders stolz. Es gibt 850.000 Abonnenten, und in einem Jahr könnte die Million erreicht sein. Ich will mehr »

Die Schwingungen erhöhen

web108 am 7. August 2022 um 00:05

Höhere Schwingung hieß ein manipogo-Beitrag über Zeta Reticuli Anfang April. Nun hat Victor Zammit eine Seite aufgetan, die Tipps bietet, wie man seine Schwingung erhöhen könnte. Die Seite heißt chopra (wie der bekannte Autor, und Karson McGinley gibt uns Ratschläge, die aber nicht viel Überraschendes enthalten. Doch eine Gesamtschau ist manchmal hilfreich.  Ich will mehr »

Defekte

web108 am 6. August 2022 um 00:44

Noch einmal Montale: »Ogni giorno di più mi scopro difettivo: / manca il totale.« In der Übersetzung: »Jeden Tag entdecke ich Defekte an mir: Fehlt die Vollendung.« Manchmal bin ich enttäuscht und merke, wie vieles noch zu lernen ist. Kann man es schaffen? Wohl nur mit der üblichen ständigen Achtsamkeit dr Buddhisten; es scheint mir unmöglich.  Ich will mehr »

Fünf Prozent

web108 am 5. August 2022 um 00:35

Bisweilen denkt man über sein Leben nach und kommt zu dem Schluss: Da war nicht viel. Unbedeutend eigentlich, vernachlässigbar; man hat reagiert, hat sich treiben lassen und am Ende das Gefühl, man hätte das Leben eines anderen gelebt, wie es Jorge Luis Borges ausdrückte; oder man hätte gelebt wie in Trance, am Rande aller Ereignisse. Beruhigend, dass manch ein Dichter das ähnlich sah … Ich will mehr »

Wie Politik gemacht wird

web108 am 4. August 2022 um 00:57

Heute will manipogo mal eine Passage aus einen Vortrag abdrucken (nicht zu lang!) und erst danach verraten, von wem es ist. So lernt man, dass es nichts Neues unter der Sonne gibt; und es ist ein Genuss, wenn ein Historiker in perfekten Deutsch Sachverhalte auf eine abstrakte Ebene hebt, sie kondensiert und uns zu Erkenntnissen führt. Ich will mehr »

Lessings Gespenster

web108 am 3. August 2022 um 00:46

Als die Klassik um 1810 ermüdet und das Geistreiche auf dem Rückzug war, rief Goethe aus: »Ein Mann wie Lessing täte uns not!« Gotthold Ephraim Lessing war 1781 gestorben, erst 52-jährig (er verwand den Tod seiner Frau nicht), doch hier auf manipogo kommt er ausgiebig zu Wort, heute mit einem Aufsatz aus seiner Hamburger Dramaturgie, bestehend aus 104 Beiträgen, die als erste Theaterkritiken in Deutschland gelten können.  Ich will mehr »

An zwei Orten

web108 am 2. August 2022 um 00:33

Ich lese ja gern in diesen kurzen buddhistischen Stücken herum, eins für jeden Tag, und dann fand ich eine Episode, die rätselhaft genug ist. Diese Geschichte ist manipogo pur. Lasst euch überraschen. Es ist aus dem Abschnitt Zen-Mystizismus und trägt den Titel An zwei OrtenIch will mehr »

Berta, Gertrud, Hedwig

web108 am 1. August 2022 um 00:16

Der Titel nennt die drei wichtigsten Frauen, die in Friedrich Schillers Drama Wilhelm Tell (1804) vorkommen — und die ihren Männern gehörig einheizen. Im vergangenen Jahr war dies (wie heute, am Schweizer Nationalfeiertag) bereits angedeutet worden, doch habe ich mich seither viel mit dem Theaterstück beschäftigt und bezeichnende Dialoge gesehen und herausgeholt.  Ich will mehr »

Flugverkehr (144): Ruhiger Flug von Rom nach Zürich

web108 am 31. Juli 2022 um 00:13

In der zweiten Junihälfte schwebte Giovanna mit einem Flug, aus Rom kommend, in Zürich ein. Er sei ruhig gewesen, sagte sie; kein Vergleich mit dem von Turbulenzen begleiteten Hinflug. Ich kann mich an Bildern aus der Zone über den Wolken nicht sattsehen, also zeige ich sie allesamt. Anfang September fliege ich auch mal wieder: nach Neapel. Dann geht es auf die Insel Panarea und Tropea. Vorfreude!  Ich will mehr »

Tillers Weltbild

web108 am 30. Juli 2022 um 00:33

Im Jahr 2016 ging es in 2 manipogo-Beiträgen um Überlichtgeschwindigkeit, angelehnt an Überlegungen des US-Physikers William A. Tiller, der mit 83 Jahren eine beachtliche und beneidenswerte Karriere hinter sich hat, aber auch Ablehnung provozierte, weil er unkonventionell denkt. Sein Weltbild scheint mir einleuchtend, und er kann es auch blendend wiedergeben.  Ich will mehr »