Archiv der Kategorie 'Literatur'

Blackout

Donnerstag, den 29. Juni 2017

Ich habe meinem Esoterik-Verleger ein Buchmanuskript geschickt, an dem ich gern noch gearbeitet hätte. Doch er fragte an, wie die Chancen stünden, den Text nächste Woche zu kriegen ..!? Er kriegte ihn. Dienstagnacht war das. Es geht um Elektrizität und Elektrosmog.  Im Gespräch mit Nachbarn kamen wir auf Blackout, ein Buch, das mir Otto gerne […]

Meinten Sie ..?

Sonntag, den 25. Juni 2017

Es kommt ja (sogar bei mir) vor, dass man sich verschreibt, und da fragt Google gleich: »Meinten Sie ..?« Ich suchte etwas in Sulzburg und hatte irrigerweise »Solzburg« getippt, und die Frage war sofort: Meinten Sie Salzburg?

Das Hexengericht

Mittwoch, den 21. Juni 2017

Warum interessiere ich mich für Hexen? In 14 manipogo-Beiträgen (von insgesamt 1324) taucht der Begriff auf. Ist ja klar: Frauen, das Übernatürliche, Erotik, Gewalt, Männerherrschaft … dieser Mix muss einen fesseln. Darum las ich Das Hexengericht von Leonardo Sciascia, dem Sizilianer, von dem ich schon einmal ein Buch besprochen habe.

Das Licht der Welt

Donnerstag, den 15. Juni 2017

Ich wollte in nächster Zeit ein paar Bücher mit Liebesgedichten aufarbeiten, die bei mir auf einem Tisch liegen. Zuerst aber fiel mein Blick auf ein großartiges Langgedicht von Derek Walcott, das The Light of the World heißt …

Goethe und der Wein

Sonntag, den 11. Juni 2017

In Sessenheim stellten die Elsässer eine Goethe-Büste des gereiften Autors in ihr Museum: als Titan der Literatur. Kürzlich las ich das Buch Christiane über Goethes Geliebte und Gefährtin, und auf unschuldigen sechs Seiten ging es um den Wein.

Oswald von Wolkenstein

Sonntag, den 30. April 2017

Nun sind als E-Book Die schönsten Lieder des Oswald von Wolkenstein erschienen, ins Neuhochdeutsche übertragen und mit Zeichnungen versehen von Rolf Hannes. Ich hatte Anfang Januar versprochen, mitzuteilen, wenn das Buch veröffentlicht werden würde. Rolf Hannes macht ja seinen Blog futura99phoenix, und fast jedes Mal, wenn ich in Freiburg bin, treffen wir uns zum Mittagessen […]

Robert M. Pirsig

Dienstag, den 25. April 2017

Ich will haute mal aktuell sein, journalistisch, straff, und noch dazu auch ein wenig plaudern. Robert M. Pirsig ist vorgestern gestorben, 88 Jahre alt. (Sie werden alt, unsere Helden, Walcott wurde auch 87.) Über sein Buch Zen and the Art of Motorcycle Maintenance hatte ich im Oktober 2012 (lang ist’s her) eine Artikel-Trilogie geschrieben.

Das Murmeln des Bachs

Samstag, den 22. April 2017

Ein weiteres Buch über das Leben im ländlichen Frankreich kann ich vorstellen: Comme le murmure du ruisseau von François Gantheret (geboren 1934 in Dijon), erschienen 2006. Nur 158 Seiten, aber ein veritabler, sehr gelungener Roman. Man kann eine gute Geschichte in karger und präziser Sprache schreiben, wenn jeder Satz durchdacht ist.

In Frankreich leben

Samstag, den 1. April 2017

Nach meiner Reise drückte mir Anneliese das Buch Ein unbekannter Mensch von Christoph Meckel in die Hand. Perfekt! Auf 105 Seiten schildert der 1935 geborene Illustrator, Grafiker und Lyriker Meckel sein Leben in einem Dorf der Drôme-Region, seinem zweiten Wohnsitz neben Berlin, und seinen Freund, den Bauern Mathieu.

Lilith

Donnerstag, den 30. März 2017

Lilith regiert mit ihrem Gemahl Samael die Unterwelt und über die Dämonen. So steht es in dem kabbalistischen Buch Zohar. Schechina heißt die (weibliche) Präsenz des Schöpfers auf der Erde. Das muss man wissen, um eine schonungslose Parabel von Primo Levi verstehen zu können, die, wie Moshe Idel meint, den Holocaust mythologisch erklären hilft.