Archiv der Kategorie 'Literatur'

Omar Khayyam und sein Rubayyat

Dienstag, den 31. Oktober 2017

Das Wort Samarkand schmeckt nach Orient, und die Stadt, die so heißt, liegt heute in Usbekistan. Samarcande heißt ein Buch von Amin Maalouf, und ich nahm es mit, um mich überraschen zu lassen.

Verschwiegene Liebe

Sonntag, den 29. Oktober 2017

Wenn ich meiner Mutter Gedichte vorlese, sind sie meist von Eichendorff. Oder von Novalis. Heines Balladen sind zu lang, sein Grundton ist spöttisch. Goethe und Schiller: zu bedeutend sein wollende Lyrik. Lieber Joseph von Eichendorff.

Das schützende Netz

Samstag, den 21. Oktober 2017

Unglaublich, Andrea Camilleri! Seit ich seinen letzten Montalbano-Roman besprochen habe, Die Klinge aus Licht (2012), hat er schon wieder sechs Romane geschrieben, und einer ist besser als der andere. Hier kommen meine Gedanken zum neuesten, muss der 25. sein, und er heißt Das schützende Netz (La rete di protezione).

Elektrosog

Sonntag, den 15. Oktober 2017

In meinem kürzlich erschienenen Buch Elektrosmog geht es um den Elektrosog, in den die Gesellschaft geraten ist und den unsichtbaren Elektrosmog, den sie mehr fürchtet als den echten Smog. Man möchte gar zu gern so weiternachen.

Gespräche über Sport und die Liebe

Samstag, den 7. Oktober 2017

Die 1500 Seiten Der Mann ohne Eigenschaften sind eine Fundgrube fürs Denken. Die Handlung von Robert Musils Roman spielt um 1920 in Wien, und damals konnte man noch mit ein paar klugen Ausführungen das Herz einer Frau gewinnen.  

Lesen, was sonst?

Donnerstag, den 5. Oktober 2017

Man schreibt so rum und befüllt den November schon, während sich eine Oktoberlücke auftut, und der Oktober ist schon da. Diese dozierenden Beiträge sind lehrreich, aber ein Blog ist wohl auch spontan. Das habe ich etwas vernachlässigt. Also erzählen wir ein wenig – über Literatur und das Lesen, was sonst? Über Isaac Bashevis Singer, Bruce […]

Rapa Nui

Sonntag, den 1. Oktober 2017

Ein Artikel von Thor Heyerdahl, des norwegischen Forschers, über die Osterinsel und ihre massiven Steinmänner führte zu diesem Beitrag, da Pablo Neruda auch über sie geschrieben hat. Diese Statuen haben immer die Fantasie beflügelt.

Das poetische Land: Chile

Freitag, den 29. September 2017

Wir müssten in der Lage sein, eine »schöne und poetische Sprache« hervorzubringen, forderte Alejandro Jodorowsky, der 88-jährige chilenische Regisseur und Heiler. In den 1950-er Jahren hätten sie in Chile poetisch gelebt wie in keinem anderen Land, sagte er. Die Poesie habe alles durchdrungen.

Verdunklung

Mittwoch, den 27. September 2017

Manchmal glücken Fotografen außerordentliche Bilder. Michael aus Tübingen hat mir ein Foto zugesandt, das mit »stimmungsvoll« nicht gut beschrieben ist; es wirkt bedrohlich und beklemmend. Auch Lydias Foto aus Buenos Aires, zufällig auf mich gekommen, ist packend und erinnert an einen Film der schwarzen Serie in den 1930-er Jahren. Und noch ein paar dunkle Fotos, […]

Simon Magus und das Böse

Montag, den 25. September 2017

Der Zauberer Simon soll der erste Ketzer gewesen sein. Er lebte nach der Zeitenwende in Rom, und die Frühchristen verabscheuten ihn, weil er predigte, aus Prinzip gegen alle Gesetze zu verstoßen. Er soll reichlich Orgien veranstaltet haben.