Archiv der Kategorie 'Film'

Cäsars Tod im Knast

Freitag, den 24. Oktober 2014

Ich muss mehr unter Leute gehen. Sagt mein Orakel auch: Gemeinschaft mit Menschen. Also bin ich gestern ins Kommunale Kino Freiburg gefahren, Rolf war dabei nebst 20 anderen Zuschauern. Man gab Cesare deve morire, das 2012 bei der Berlinale den Goldenen Bären gewann, völlig verdient. Ich war ergriffen.

Kalte Erfolgswelt

Mittwoch, den 15. Oktober 2014

Gestern war ein wunderbar sonniger Tag, ich radelte nach Freiburg und hatte vorher noch in den Brief der Krankenkasse geblickt. Toller Service, viele Apps, und am Ende wird noch darauf hingewiesen, dass man doch … denn die Kasse wolle einen vor unnötigen und lästigen Nachberechnungen schützen. Sie haben dabei nur Angst, nicht genug Geld zu […]

Der Realitätstest

Donnerstag, den 25. September 2014

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung unterzieht den Sonntags-Tatort, dieses Juwel deutschen Fernsehschaffens mit packenden Szenen an betörenden Schauplätzen, jeweils einem Realitätstest. Man fragt die Polizei, ob die Ermittlungsarbeit korrekt verlief und ob das Drumherum stimmt.

The Dude

Mittwoch, den 24. September 2014

Mein Neffe Steffen trat auf, breit grinsend, und er trug ein T-Shirt mit der Aufschrift What Do You Know About Shisha Dudism? Er wusste nichts darüber, aber ich! Sollte ein vor 16 Jahren entstandener Film den Begriff Dudism geprägt haben? Anders konnte ich es mir nicht vorstellen.

Deus ex machina

Montag, den 22. September 2014

Deus ex machina, der »Gott aus der Maschine« … ich will mich nicht bei Wikipedia kundig machen; soviel ich weiß, war das am Ende eines Theaterstücks eine überraschende Wendung, mit der keiner gerechnet hatte, ein fast überirdischer Eingriff, weshalb auch Gott dafür herhalten musste.

Allein gelassen

Dienstag, den 2. September 2014

Gestern abend um 22 Uhr lief im Westdeutschen Fernsehen die Reportage Palast der Gestrandeten von Chiara Sambuchi. Es ging um ein Ministeriumsgebäude in Rom, das von mehr als 1000 Afrikanern und Asiaten bewohnt wird, die aus Süditalien kamen. Unglaubliche Verhältnisse.

Der Sommer von Kikujiro

Freitag, den 29. August 2014

Das Buch ist also draußen, meine Mutter wird heute in Landsberg 85 Jahre alt, und der Sommer neigt sich seinem Ende zu. Der Film, von dem ich sprechen möchte, hätte hingegen an den Anfang der Ferien gehört: Der Sommer von Kikujiro von Takeshi Kitano (1999).

Haus aus Sand und Nebel

Freitag, den 22. August 2014

Wer fast nie fernsieht wie ich, für den ist ein abendfüllender Film im TV wie Kino. Er bleibt tagelang im Gedächtnis, die Bilder sind da, man kann sie kaum abschalten. Schreiben ist weglegen, schrieb Mallarmé, also schreibe ich über Haus aus Sand und Nebel, das Anfang August im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt wurde.

O Captain, my Captain!

Mittwoch, den 13. August 2014

Beim Nachlesen der Handlung vom Club der toten Dichter fiel mir die Schlussszene wieder ein: Wie die Jugendlichen dem Lehrer John Keating eine stehende Ovation darbieten und O Captain, my Captain! rufen. Das rufen wir nun auch Robin Williams nach, der den Lehrer in dem Film von 1989 spielte und vorgestern anscheinend aus dem Leben […]

Midnight in Paris

Donnerstag, den 31. Juli 2014

Während der Fußball-WM bot das ZDF eines Abends den Film Midnight in Paris auf, den Woody Allen 2011 drehte. Um Mitternacht nimmt eine alte Limousine den jungen Drehbuchautor Gil (Owen Wilson) mit, und in Bars lernt er Hemingway, Scott und Zelda Fitzgerald, Dalí und Picasso kennen. Ziemlich verwegen!