Monatsarchiv für Mai 2019

Unterwegs in die Hölle

Samstag, den 11. Mai 2019

Ich geriet an ein Büchlein mit dem Titel Wie wird es in der Hölle sein? Es war für jemand anderen gedacht, aber ich nahm es an mich und las es durch, weil ich gespannt war. Klar, das ist Horror-Propaganda bibeltreuer, christlich-konservativer Kreise, aber man will wissen, was die heute denken.

Vom Verschwinden der DDR (2): Entrissen

Donnerstag, den 9. Mai 2019

Unsere Serie vom Untergang des Nachbarstaates, immer am Neunten eines Monats, nicht vergessen! Katrin Behr wurde an einem Februartag des Jahres 1972 in Gera in Thüringen ihrer Mutter entrissen und ins Kinderheim gebracht. Die Mutter galt den Behörden als asozial und asozialistisch. Man enteignete sie: wie grausam.

Alltagsbewältigung

Dienstag, den 7. Mai 2019

»Der Alltag ist eine höchst anspruchsvolle Disziplin«, stellt Naïma schon auf der zweiten Seite des Romans Die Kunst zu verlieren von Alice Zeniter fest. Das wussten wir schon immer; nur gab es wichtigere Dinge. Heute ist der Alltag für die Jüngeren ebenso wichtig wie die »wichtigeren Dinge«, wenn nicht noch wichtiger.

Wer riskiert, verliert

Sonntag, den 5. Mai 2019

In unserer Wohnanlage bekam der Großvater von zwei Kindern vom Verwalter den guten Rat, er solle sich einen Spielplatz und Spielgeräte im Garten aus dem Kopf schlagen: wegen der Haftungsfragen. Ein Kind verunglückt; Kosten und Probleme. Was könnte alles passieren? Eine saturierte Gesellschaft stranguliert sich selbst.

Die alkoholisierte Katze

Freitag, den 3. Mai 2019

Wieder kamen mir bei der Lektüre Katzen unter, darum machen wir damit weiter. Die alkoholisierte Katze treibt sich im Grenzbereich zwischen Psychotherapie und Parapsychologie herum. Schizoide Patienten fangen manchmal, meinte der Therapeut Montague Ullman (1916-2008), Dinge aus dem Leben ihres Analytikers telepathisch auf. Sein Fall steht in dem Buch Dream Telepathy.

Katzen sehen Gespenster

Mittwoch, den 1. Mai 2019

Haustiere sind Tiere und keine Menschen. Das sollte man nicht vergessen. Weil sie Tiere sind, nehmen sie die Welt anders wahr, sehen und spüren viel mehr, vielleicht 100 Mal mehr als wir. Und so sehen Katzen manchmal Geister oder Gespenster. Giulio Caratelli hat vier Fälle aus der Psi-Literatur vorgestellt.