web108 am 19. März 2013 um 00:54
Englisch ist die erste Sprache, die einem in der Schule begegnet. Zu meiner Zeit war die Umwelt noch nicht so anglifiziert, aber Englisch war natürlich die Sprache der Rockmusik: wichtig. Dann habe ich mich an der Uni für Englisch eingeschrieben, und: Charles Dickens, Doris Lessing … Englische Autoren haben Humor, und da muss ich gleich eine Anekdote erzählen. Ich will mehr »
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web108 am 18. März 2013 um 01:32
Wenn er über den unseligsten Tag der Menschheit nachdenke, schrieb einmal der bayerische Theologe Ignaz von Döllinger (1799−1890), dann komme ihm am ehesten der 13. Oktober 1307 in den Sinn, als König Philipp der Schöne in einer Kommandoaktion alle Templer Frankreichs festnehmen und einkerkern ließ. Jeweils am 18. März wird dessen gedacht. Ich will mehr »
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web108 am 17. März 2013 um 00:25
Wie vor drei Tagen vermeldet, fuhr ich mit dem Rad von Rehetobel in Richtung Westen. Es war Sonntag, also waren da in der Ostschweiz viele schwarze BMWs und Audis zu sehen, sogar mancher Maserati und andere tiefergelegte stark motorisierte Kleinmobile, gelenkt vermutlich von jungen Männern, unterwegs von Hier nach Dort. Die Straße ist ihr Laufsteg. Ich will mehr »
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web108 am 16. März 2013 um 01:38
Es sieht tatsächlich aus, als schwebten da Fahrräder in der Luft. Im Glattzentrum, einem großen Einkaufszentrum in Glattbrugg nördlich von Zürich, sah ich eine hübsche Installation: Hollandräder mit Blumen in ihren Körben in der Luft, aufgehängt an Drähten. Man hatte sogar eine Amsterdamer Skyline von Grachtenhäusern als Hintergrund geschaffen. Ich will mehr »
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web108 am 15. März 2013 um 01:31
In Zürich habe ich am vergangenen Wochenende endlich Django Unchained von Quentin Tarantino gesehen, den wohl jeder sonst schon kennt. Im Abspann tauchte sein Name auf, und da fiel es mir ein: Ja, das war sein Gesicht. Er hatte sich eine Nebenrolle gegeben und wird auch erschossen, aber das ist in diesem Film ohnehin das Schicksal von geschätzten 90 Prozent der Mitwirkenden. Ich will mehr »
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web108 am 14. März 2013 um 00:24
Es gibt also einen neuen Papst. Ein bescheidener, sympathischer Mann ist er, der oben auf dem Balkon schon einmal viel gelächelt hat. Francesco — wie Franz von Assisi, der die Menschen und die Natur liebte. Er wäre sicher gern Rad gefahren. Der jetzige Papst soll als Bischof in Buenos Aires in einer Ein-Zimmer-Wohnung gelebt haben und immer mit dem Bus gefahren sein. manipogo wünscht ihm Alles Gute und begibt sich nun in die Ostschweiz. Ich will mehr »
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web108 am 13. März 2013 um 00:55
Mit diesem Beitrag endet der lange Essay über Psychokinese. Demnächst muss ich dies noch mit der Quantentheorie ergänzen, die sagt, dass unsere Beobachtung die Welt erzeugt. Ich als Bewusstsein blicke hin, die Wellenfunktion bricht zusammen (in physikalischer Sicht), das Elektron ist fixiert. Unser Hiersein ist eine dauernde Einwirkung auf die Materie. Ich will mehr »
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web108 am 12. März 2013 um 01:56
Der Samurai solle seine Liebe nicht erklären, heißt es in dem Buch Hagakure von Jōchō Yamamoto (1659-1719), der sich von der Welt zurückgezogen hatte und Priester geworden war. Das Buch, das sein Schüler Tsuramoto Tashiro aufgeschrieben hatte, war lange verschollen, und in der Neuzeit machte es erst der Schriftsteller Yukio Mishima (1930-1975) in Japan bekannt. Ich will mehr »
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web108 am 11. März 2013 um 01:25
Gott der Dritte, mit ganzem Namen J. Richard Gott III, hat 2001 das Buch Time Travel in Einstein’s Universe veröffentlicht. Der Physik-Professor aus Princeton jagt seine Leser durch oszilierende und inflationäre Modelle des Kosmos, durch die De-Sitter-Raumzeit und das Rindler-Vakuum, doch am Ende macht er es wieder spannend. Gott besuchte 1969 die Berliner Mauer und berechnete, wie lange sie wohl halten würde. Ich will mehr »
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web108 am 10. März 2013 um 00:37
Bei dem dänischen Philosophen Søren Kierkegaard (1813−1856) fand ich den Satz: »Ohne Erlösung wäre das Christentum überflüssig.« Aber es gibt noch mehr Erlöserreligionen, und schon bei den Mazdäern im Iran vor Christi Geburt sollte ein »Löser« auftauchen und den Menschen an sieben Zonen und Wächtern vorbei lotsen und ihn bugsieren ins Reich des Lichtgottes. Ich will mehr »
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