Von Istanbul nach Moskau per Rad

web108 am 8. Januar 2021 um 00:36

Von Istanbul nach Moskau sind Rod und Annemarie Driver im Sommer 2014 mit dem Rad gefahren. Tüchtig! Allerdings sind die beiden Australier keine Puristen und Extremsportler wie Armando Basile, also haben sie über gewisse Strecken ihre Räder in Busse oder Züge gepackt. 3000 gefahrene Kilometer sind aber doch zusammengekommen, und von ihrer Reise erzählen sie in dem bei Google »verlegten« Buch Aren’t People Nice? Ich will mehr »

Anekdoten von Musikern

web108 am 7. Januar 2021 um 00:33

Musiker-Anekdoten heute, aber ohne Beethoven, denn den hatten wir schon. Von Musikern gibt es weniger Beispiele, da ihre Sprache eine andere ist (die jedoch weltweit verstanden wird). Sie sind auch — denken wir uns — eher in anderen Sphären, da man die Töne ja nicht berühren kann; man hört sie im Kopf. (Darum konnte Beethoven auch später, als Tauber, noch komponieren.) Ich will mehr »

Anekdoten von Philosophen

web108 am 6. Januar 2021 um 00:10

Philosophen und Wissenschaftler pflegen ihre eigene Sprache und leben in ihrem System. Auch sie gelten als zerstreut (das Schicksal vieler, die von einem Thema beherrscht werden) und als sonderbar, mehr noch als die anderen vorgestellten Künstler, da ihre Werke viel Hingabe vom Leser verlangen. Der Leser, der Philosoph: Wie immer sind die Männer unter sich. Ich will mehr »

Anekdoten von Malern

web108 am 5. Januar 2021 um 00:22

Auch Maler haben ihre eigene Sprache, doch ist greifbar das, was sie tun: handfest, materiell. Sie können deshalb (die Männer: wieder nur männliche Maler) auch ziemlich bodenständig und materiell daherkommen. Das macht sie uns sympathisch. Ich will mehr »

Katerina

web108 am 4. Januar 2021 um 00:12

Katerina ist einer der 46 Romane von Aharon Appelfeld, der 1932 in Czernowitz in der Ukraine geboren wurde. Er kam als Kind glücklich durch den Krieg, erreichte Israel und war später 25 Jahre Professor für Hebräisch. Appelfeld pflegt eine einfache Sprache, doch der Aufbau seiner Bücher ist kunstvoll. Das, worum es geht, wird oft nur am Rande abgehandelt und prägt sich deshalb stark ein. Heute vor zwei Jahren ist der Autor in Jerusalem gestorben. Ich will mehr »

Anekdoten von Literaten

web108 am 3. Januar 2021 um 00:32

Das ist ja ein öder Titel! Hoffentlich ist das, was drunten steht, der Lektüre wert und erzeugt hier und da ein Schmunzeln. Dieser großväterliche Beginn passt du den Anekdoten von Literaten, die ziemlich alte Literaten sind (und meistens Männer, leider). Manchmal geht einem alles so schwer von der Hand, man wünscht sich den Schwung einer Anekdote. Ich will mehr »

Bär und Seele

web108 am 2. Januar 2021 um 00:43

Die acht Seiten Über das Marionettentheater von Heinrich von Kleist (1777-1811) sind mustergültiges klassisches Schreiben und zeigen, wie weit man gedanklich vor über 200 Jahren gekommen war, und vieles hätte damals schon erfunden werden können, hätten nicht geistige Blockaden gewirkt. Vom Marionettentheater zum Bären und zur Seele, und alles verweist so nebenbei auf die gestrige Amanda. Ich will mehr »

Amanda

web108 am 1. Januar 2021 um 00:09

Ein Frauenname mit A: Damit fängt das Neue Jahr passend an. Über Amanda, die Herzlose, muss man einfach schreiben, weil man diese Frau nicht loswird. Einfach toll. wie sie ihre drei Männer (einen nach dem andern) im Griff hat! Sie tut die Dinge und denkt nicht viel darüber nach, und kommt Kritik, sagt sie: Ich bin mein Maß. Die Männer, verliebt, planen Vorstöße, nehmen Rückschläge hin, und immerzu grübeln sie und denken sie nach. Ich will mehr »

Der Fluss

web108 am 31. Dezember 2020 um 00:20

Der große italienische Poet Mario Luzi (1914-2005) war Florentiner (aus Florenz gebürtig) und schrieb über Landschaft und Leben und natürlich auch über den Fluss seiner Stadt, den Arno. Auf ein Gedicht über ihn (von ihm, Luzi) fiel mein Auge, und ich fragte mich: Was will er mir sagen, der Fluss? Zehn Kilometer von hier im Westen fließt der Rhein. Habe ich Bilder von Flüssen? Ich denke schon: von Tiber, Rhein, Donau, Po. Mal sehen.   Ich will mehr »

Flugverkehr (112): Der sensible Kanarienvogel

web108 am 30. Dezember 2020 um 00:10

Sensibel ist zwar ein Wort, das wir Menschen beilegen, aber auf Tiere trifft es besser zu. Sensus steckt drin, der Sinn, und Vögel haben mehr Sinne als wir, was das Beispiel des Kanarienvogels Cheerie belegt. Gleich hören wir von ihm und noch mehr über Kanarienvögel im Zusammenhang mit Psi-Ereignissen.  Ich will mehr »