Hansestadträder

web108 am 30. November 2021 um 00:22

Am letzten Tag im Ende November rollen hier unvermutet noch ein paar Fahrrad-Bilder an, die ich Anfang des Monats in Hamburg gemacht hatte. Das Wetter war überraschend gut (sonnig), und so patrouillierten nicht wenige Kleingruppen von Radlern in der Stadt. Fahrräder als Kunst- oder Werbe-Objekte sieht man auch, man muss nur die Augen aufsperren.  Ich will mehr »

Armandos Sommer

web108 am 29. November 2021 um 00:44

Deutschland, Frankreich und Italien nannte ich gestern, um anhand deren Fläche die Größe Malis zu veranschaulichen. Diese drei uns bekannten Länder hat Armando Basile in drei Monaten umrundet, streng an dessen Grenzen entlang, was in Italien (und im Westen Frankreichs) bedeutet, immer das Meer an seiner Seite zu haben. 12.000 Kilometer in 90 Tagen, das ist Armando.  Ich will mehr »

Mali vor 200 Jahren

web108 am 28. November 2021 um 00:36

Der westafrikanische Staat Mali ist so groß wie Frankreich, Deutschland und Italien zusammen, doch nur der südliche Teil, also ein Drittel — sagen wir: Italien — ist besiedelt. Zwei Drittel (in unserem Bild: Frankreich und Deutschland) sind Wüste: die Sahara. In Mali vor etwas mehr als 200 Jahren spielt der Roman Segu von Maryse Condé von 1984, den manipogo bereits einmal kurz vorgestellt hatte.  Ich will mehr »

Ohne Gewalt

web108 am 27. November 2021 um 00:46

Zwei Bücher, die ich während Hamburg und danach las, hatten auch mit Gewaltfreiheit zu tun. Von Siegfried Lenz (1926-2014) hatte manipogo schon Der Anfang von etwas und Schweigeminute behandelt, und nun las ich die 100 Seiten der Erzählung Das Feuerschiff, erschienen 1966. Ein Feuerschiff liegt immer vor Anker, es ist ein Schiff im Ruhestand. Es gibt den sich nähernden Schiffen Signale, um sie zu warnen. Ich will mehr »

Gewaltfreie Kommunikation

web108 am 26. November 2021 um 00:07

Im Konradsblatt, einer katholischen Zeitschrift, erzählt uns Andreas Knapp eine Geschichte über den heiligen Franz: Wie er nach Gubbio in Umbrien kommt, deren Bewohner einen Wolf fürchten; wie er ihm entgegengeht, waffenlos und barfuß, ihn segnet, worauf der Wolf innehält, näherkommt und sich schließlich zu Franz‘ Füßen legt. Sieg der Gewaltfreiheit. Ich will mehr »

Tropea, bis Ende November

web108 am 25. November 2021 um 00:52

In Badeort Tropea an der Westküste Kalabriens dauert die Saison bis Ende November, war bei unserem Aufenthalt vor drei Monaten dort zu erfahren. Doch Vorsicht: Die Küsten Siziliens, 300 Kilometer weiter südlich und südwestlich, wurden in der ersten Novemberhälfte von sturzbachartigem Regen heimgesucht, Straßen wurden zu Flüssen, und Schlamm überall. — Fotos von Giovanna.  Ich will mehr »

Viel Wasser trinken!

web108 am 24. November 2021 um 00:39

Wasser ist ein Heilmittel, schärfte uns das Naturheilkunde-Journal in seinem Oktober-Heft ein. Nur wenn wir genug Flüssigkeit im Körper hätten, bieben unsere Zellen gesund; darum solle jemand, der 60 Kilogramm wiegt, jeden Tag zwei Liter eines guten, stillen Wassers trinken. Vor allem die Entgiftung der Zellen könne nur mit Wasser erfolgen. Schenkt euch also ein! Ich will mehr »

Franz von Assisi

web108 am 23. November 2021 um 00:42

Da wir gestern Franz von Assisi als Bild von der Hand El Grecos hatten, heute ein paar Anmerkungen zu ihm und Zitate von ihm. Der Gründer der Franziskanerbrüder lebte von 1181 bis 1226. Heute wird er gern als erster Umweltschützer bezeichnet. Ob ihm das recht wäre? Vermutlich hätte er nichts dagegen. Ich will mehr »

El Greco malt

web108 am 22. November 2021 um 00:11

El Greco malt den Großinquisitor von Stefan Andres ist gewiss eine Novelle. Karg ist sie, kurz und treffend. Einen Umschlagspunkt gibt es auch. Wir greifen ein paar Zitate heraus, denn wie in den Drei Falken sagen die Protagonisten schöne und große Worte, die es lohnen, überliefert zu werden. Der Maler El Greco (»Der Grieche«), 1541 auf Kreta geboren, lebte in Toledo und starb 1614. Ich will mehr »

Flugverkehr (130): Drei Falken

web108 am 21. November 2021 um 00:32

Das soll ein besonders schöner Beitrag werden. Er behandelt die Novelle Drei Falken von Werner Bergengruen (1892-1964), der kühn und mit meisterlichem Stil auf 52 Seiten eine symbolische Geschichte erzählt, die die Freiheit feiert. Der Falke gab auch einer literarischen Theorie von Paul Heyse den Namen, und sie gehört auch hierher.   Ich will mehr »