Rhythmen und Theater

web108 am 18. Juli 2018 um 01:26

Sonderbare Phänomene erlebt man in der Welt. Und schon bei kleinen Beobachtungen kann man sich fragen (frage ich mich): Was sagt mir das über das Universum oder, weniger pathetisch, über Mensch und Welt? Wie bei der Begegnung mit einer extravaganten Frau in Heitersheim … Ich will mehr »

Nah den Viertausendern

web108 am 16. Juli 2018 um 01:32

Die hohen Berge machen süchtig. Plötzlich steht man auf 2.900 Metern Meereshöhe, sieht blendendweißen Schnee in der Ferne, da man umringt ist von Viertausendern. Der Himmel ist blau, in der Farbe des Unendlichen, Wolken ziehen vorüber, ein Vogelschrei irgendwo, sonst Stille, und die Stille hinter der Stille, das ist vielleicht Gott, und was wir sehen, denke ich, gleicht vielleicht der anderen Dimension, in der wir einmal erwachen werden; noch bevor wir angefangen haben, die reine Landschaft mit den Ängsten und Projektionen unseres vergangenen Lebens zu füllen.  Ich will mehr »

Die Magie des Fußballs

web108 am 14. Juli 2018 um 00:59

Die Poesie des Fußballs hatte ich einen Beitrag getauft, der vor vier Jahren lief, als uns die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien beschäftigte. Nun: die Magie. Gestern war Volllmond. In einer Menge manipogo-Beiträge kommt das Wort Fußball vor, sicher in 50, und daraus schließt man: Ich mag dieses Spiel. Schauen wir es uns von oben an. Ich will mehr »

Männer

web108 am 12. Juli 2018 um 01:14

In der Lettre international geht es um Trends in der Gesellschaft, aber nicht um Mode oder Wohnen, sondern die wichtigen Trends, gesehen von Autorinnen und Autoren, die scharf hinsehen und natürlich links sind oder linksliberal, jedenfalls so denken, wie aufgeklärte Menschen denken sollten. Auch Belinda Cannone in ihrem Beitrag Zivilisierte Verführung sprach mir aus der Seele. Lesen wir gleich. Ich will mehr »

Rückzug

web108 am 8. Juli 2018 um 00:58

Rolf Hannes leiht mir immer wieder die neueste Ausgabe der Lettre international aus Berlin, dieser anspruchsvollen Kulturzeitschrift im DIN-A-3-Format. Ich greife ein paar Beiträge aus Heft 121 heraus, vor allem Der einsame Ruhm von Enrique Vila-Matas, der mich persönlich ansprach. Ich will mehr »

Parzivals Versäumnis

web108 am 4. Juli 2018 um 01:37

Ich habe neulich (am letzten Tag im Juni) ein Manuskript meinem Verleger geschickt. Hoffen wir, dass er damit zufrieden ist. Ende Mai strich er mir ein Drittel (zu Recht), und damit die Seiten nicht vergebens geschrieben sein mögen, teile ich Teile daraus mit euch. Sharing is caring! Ich will mehr »

In Tor, vor Ort und irgendwo

web108 am 30. Juni 2018 um 01:01

Schließen wir den Monat ab, und da fiel mein Blick auf ein paar witzige Fotos … die von den Trolleys hatte ich schon lange verarbeiten wollen, und durch die Ortschaft »Tor« in Katalonien bin ich mal geradelt (passend nun zur heißen Phase der Fußball-WM), und vor »Ort« war ich auch. Man sieht vieles, wenn man den Blick dafür und den kleinen Fotoapparat parat hat.      Ich will mehr »

Streich for Germany

web108 am 28. Juni 2018 um 00:48

Was ich gestern geschrieben habe, lasse ich mal stehen. Zusätzlich denke ich mir: Der Jogi muss zurücktreten. Meint der Kicker-Chefreporter auch. In der vermeintlich leichten Gruppe Letzter geworden! Hey! Für den Job des Nationaltrainers schlage ich Christian Streich vom SC Freiburg vor. Der verkörpert Leidenschaft, und seine direkte Art täte dem arroganten DFB gut. Und einer aus dem Südwesten wäre wieder dran (Streich ist in Weil am Rhein geboren), um den übergewichtigen Südosten (mit dem FC Bayern) auszugleichen.  Ich will mehr »

Uganda

web108 am 25. Juni 2018 um 00:33

Vorletztes Wochenende war das Afrika-Fest in dem kleinen Ort Gallenweiler, das der Verein Tukulere Wamu aus Heitersheim veranstaltet. Ich fuhr nach dem Dienst hin und aß (»das isst man mit den Händen«, sagte Siggi) und trank, hörte afrikanische Musik und dachte an das Vereinsmotto Gemeinsam für eine Welt und an die ersten Seiten meines E-Books Kritische Masse. Ich will mehr »

Viel Licht

web108 am 22. Juni 2018 um 00:56

Der längste Tag des Jahres! War vielleicht gestern, aber den 22. mag ich lieber. In Skandinavien wurde gefeiert und getrunken. Auf manipogo ging es zuletzt viel um Dunkelheit, aber auch um das Licht hinter der Dunkelheit. Es ist immer ein Licht des Anfangs. Ich will mehr »