Amerikanische Fahrrad-Paradiese

web108 am 24. Juni 2016 um 00:50

Robert Penn, ein englischer Autor und Kolumnist, hat zwei Kommunen an der Westküste der Vereinigten Staaten ausgemacht, die sich dem Fahrrad »ausgeliefert« haben und bestens damit gefahren sind. Das sind Paradiese: die Großstadt Portland, Oregon, und die Kleinstadt Fairfax, Kalifornien. Zum Träumen. Ich will mehr »

Keep left! – Radfahren in London

web108 am 22. Juni 2016 um 01:10

Schon nach einem Kilometer ist es ganz normal. Du fährst mit dem Rad links (←), hast Fußgänger links von dir und wirst rechts von Autos überholt. Dein Weg verläuft auf zwei engen parallelen Streifen gelber oder roter Farbe, die neben dem Bürgersteig auf der Fahrbahn aufgemalt sind. Es gibt einige unentwegte Radler, aber nicht viele. Ich will mehr »

Cycle Revolution

web108 am 20. Juni 2016 um 00:45

Zum Glück fand ich in London heraus, dass die Ausstellung Cycle Revolution noch bis 30. Juni im Design Museum zu sehen war. Tina wollte mich begleiten; 20 Minuten mit der tube zu London Bridge, 20 Minuten zu Fuß, und hinein ins Vergnügen! Es war ein Genuss, eine Pracht. Ich will mehr »

Marx und Engels auf Primrose Hill

web108 am 18. Juni 2016 um 00:59

Friedrich Engels aus Wuppertal finanzierte Karl Marx aus Trier eine hübsche Villa auf Primrose Hill in London. Als er sich auch dort niederließ, wurde eine Männerfreundschaft gelebt, und zusammen mit anderen Sozialisten erfreuten sich die beiden an Austern und Champagner. London wurde so ungeahnt zum Ausgangspunkt einer gründlichen Veränderung der Welt. Ich will mehr »

Soledades

web108 am 16. Juni 2016 um 01:30

Der FC Sevilla schlug Mitte Mai Liverpool im Endspiel 3:1, und auf meinem Tisch lag schon länger das Gedicht Soledades von Antonio Machado (1875-1939). Noch einmal sage ich es: Gedichte in spanischer Sprache sind für mich das Grösste! Diese Leidenschaft, diese Düsternis, diese flammenden Farben, und der Tod immer um die Ecke, wie schon beschrieben. Auszüge … und als Empfehlung die Seite poesi.as. Ich will mehr »

Ruhm durch Rom

web108 am 14. Juni 2016 um 01:21

Die letzten Spuren im Leben der Dichter John Keats und Percy Bysshe Shelley führten nach Rom; dort sind sie bestattet. Ein anderer Künstler, auf den ich in London stieß — der Maler Francis Townes —, reiste nach Rom und errang Ruhm dadurch: aber erst 100 Jahre nach seinem Tod. Ich will mehr »

Unerhörter Sex

web108 am 12. Juni 2016 um 01:27

Schöner Einstieg, den sich Elizabeth Bernstein da für ihren Artikel ausgedacht hat: »Selten sind die Ergebnisse von Forschern so befriedigend. Frauen könnten mehr Sex haben wollen, als ihre Ehemänner/Partner meinen.« Der Artikel stand, glaube ich, im »Evening Standard«. Ich will mehr »

Geister in London

web108 am 10. Juni 2016 um 00:51

Nein, keine Geister in London für mich. Fehlanzeige. In der Church Row vor dem Friedhof von Hampstead Heath sollte eine Frau spuken als kalter Hauch, aber ich spürte ihn/sie nicht. Sogar den Besuch bei der berühmten Society for Psychical Research habe ich unterlassen, weil’s mir zu weit war. Aber ganz haben mich die Geister nicht verlassen. Ich will mehr »

Alex Imich, späte Erinnerung

web108 am 8. Juni 2016 um 01:12

Am 4. Februar 2014 hatte ich Alexander Imich auf manipogo zu seinem 111. Geburtstag gratuliert. Er war der älteste Parapsychologe der Welt und auch im hohen Alter immer noch aktiv. Nun stieß ich wieder auf seinen Namen und stellte zu meiner Betrübnis fest, dass er heute vor zwei Jahren gestorben ist. Bei seinem Tod war er der älteste Mensch der Welt, aber seinen 111. hat er nicht lange überlebt. Ich will mehr »

George Orwell

web108 am 6. Juni 2016 um 01:01

Am letzten Haus der Straße, oben am Berg und vor der ausgedehnten Heide, sah ich das Schild: George Orwell / 1907-1950 / writer / lived here. Der Autor der Farm der Tiere und des Romans 1984 arbeitete unten im norwestlichen Londoner Stadtteil Hampstead Heath in Teilzeit in einem Buchladen, in dem er auch zeitweilig schlief. Das war 1934/1935. Ich will mehr »