Unverweslichkeit

web108 am 25. Februar 2016 um 01:09

Bemerkungen über die Unverweslichkeit des Körpers bietet Giulio Caratelli in Heft 3 2015 von Scienza e Cultura nel Mondo (September/Dezember) aus Rom. Damit meint er nicht die ägyptischen Mumien, die vor Jahrtausenden einbalsamiert wurden, sondern Fälle von Menschen, die nach langer Zeit exhumiert wurden und unversehrt aussahen. Das gibt es. Ich will mehr »

Die Dämonie des Baggers

web108 am 23. Februar 2016 um 01:06

Es war nur, weil ich zum x-ten Male am Baggermuseum Ebianum vorbeikam, dass ich beschloss, einmal hineinzuschauen. Es liegt am Rhein in Sichtweite zum Burgturm von Kaiserstuhl, an der Einflugschneise des Flughafens Kloten. Bagger sind nicht für jeden, aber ein Museum, das macht doch neugierig. Ich will mehr »

Die Fahrrad-Hochstraße um die Welt

web108 am 21. Februar 2016 um 00:46

Zehn Minuten vorher war man noch ärmer. Denn man (ich) hatte nur ein Blatt mit dem Teil einer spannenden Geschichte, nur den Autor hatte ich nicht. Ich gab also Schlüsselbegriffe ein und stieß auf den Verfasser: Alphonse Allais. Er wurde 1854 in Honfleur in der Provinz Calvados geboren und starb 1905 in Paris. Er hat wunderbare Humoresken geschrieben und muss ein lustiger Kerl gewesen sein.   Ich will mehr »

Am Abend der Zeit

web108 am 19. Februar 2016 um 00:39

Nach langer Zeit habe ich mich wieder an einen großen Roman gewagt. Groß heißt dick (430 Seiten), aber auch großartig. Der Roman ist Am Abend der Zeit, spielt am Vorabend des Ersten Weltkriegs, und der Autor ist Edzard Schaper (1908-1984), von dem die manipogo-Weihnachtgeschichte 2014 stammt.   Ich will mehr »

Die Windkarte

web108 am 17. Februar 2016 um 00:45

Ich fand im Bodenseebuch 1942 einen Artikel über eine mittelalterliche Windkarte aus dem 12. Jahrhundert. Die Winde fand ich immer interessant, da sie in unserer Sphäre dem Geist entsprechen. Und wunderbar, der Einfallsreichtum, diesen Winden Namen zu geben! Schauen wir hinein. Ich will mehr »

Unsere kleine Stadt

web108 am 15. Februar 2016 um 00:30

Sonntagabend bekamen wir wieder unseren alten Ludwigshafen-Tatort ― in fahlen Farben und mit verwischten Konturen, von Regisseur Roland Suso Richter mit melancholisch-tragischem Ton grundiert. Kopper verhalf zur italianità (»Maria, certo ti amo«), Frau Odenthal rannte viel, alles war fast wie früher. Wunderbar! Ich will mehr »

Lahme gehen

web108 am 13. Februar 2016 um 01:19

Klara, die Frankfurter Freundin Heidis (in dem Buch von Johanna Spyri) ist gelähmt. Das sei so, »seit meine Mutter gestorben ist«, erklärt sie (im Film). Da ahnen wir schon, dass die Ursache vermutlich psychischer Natur ist. Es gibt einige solcher Geschichten … Ich will mehr »

Flugverkehr (51): das Vogel-Symbol

web108 am 11. Februar 2016 um 01:25

Den Flugverkehr gibt es, weil das Fliegen und die Vögel mir viel bedeuten. Der Vogel ist ein Symbol der Freiheit. Auch Engel haben Flügel; wohl sind sie ein Zeichen für Transzendenz, für die Verbindung in eine höhere Dimension. Und mit dem Federkiel wurde früher geschrieben. »Hochfliegende« Gedanken flossen einem in die Feder und aus der Feder. Ich will mehr »

Überflüssigmachung

web108 am 9. Februar 2016 um 01:18

Die Freiburger Universitätsbibliothek ist ja seit einigen Monaten in Dienst. Die Selbstverbuchung, die mir zwei Jahre zuvor angekündigt worden war, ist Realität. Klappt ja gut. Das Garderobenfach öffnet man mit der Computerkarte. Früher war das anders, da griffen noch echte Menschen zu. Ich will mehr »

Medizin und Wahrheit

web108 am 7. Februar 2016 um 01:05

Der Madrilene Gregorio Marañon (1887–1960) war Arzt, Historiker und Schriftsteller: ein umfassend gebildeter Mann. In seinem Aufsatz »Profesión y etica« schreibt er auch über den Arzt/die Ärztin und sein/ihr Verhältnis zur Wahrheit. Das passt zu dem manipogo-Beitrag über ärztlichen Pessimismus. Ich will mehr »