web108 am 16. September 2014 um 01:22
Herumlesen ist manchmal produktiv. Robert Monroe hat einmal von einer dritten Welt geschrieben, die er auf außerkörperlichen Reisen aufsuchte und die weder unsere Welt noch die Jenseitswelt war. Bei Mark Macy gab es ein Interview, das mich darauf hinwies. Ich will mehr »
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web108 am 15. September 2014 um 01:13
In Bad Krozingen gibt es in einem Park ein Regal mit gebrauchten Büchern, und da fischte ich Herz der Finsternis von Joseph Conrad heraus. Das musste ich nach 20 Jahren noch einmal lesen! (Kann man auch auf Projekt Gutenberg.) Großartig und verstörend ist es. Ich will mehr »
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web108 am 14. September 2014 um 01:17
W. G. Sebald beschreibt in seiner Erzählung All’Estero, wie er 1980 einen Ausflug mit Ernst Herbeck unternahm, der nach 34 Jahren in der Psychiatrie probeweise als Ruheständler in einem Pensionistenheim untergebracht wurde, »unter dessen übrigen Insassen«, wie Sebald meinte, »er nicht weiter auffiel.« Ich will mehr »
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web108 am 13. September 2014 um 01:16
Es müsste eigentlich René Schickele oben stehen, aber da er als Ich-Erzähler in seinem letzten Roman Die Flaschenpost den Namen Wolke wählt, nehmen wir ihn zum Titel. Die Flaschenpost ist ein Manuskript (der Roman dann), das der Erzähler seinem Bruder bei dessen letztem Besuch in der Psychiatrie mitgibt. Ich will mehr »
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web108 am 12. September 2014 um 00:46
Gao Xingjian erlebt in China, in der Provinz Miao, ein Festival mit, das nur alle Jahrzehnte abgehalten wird. Ich übersetze die Stelle aus dem Buch Lingshan. Sie ist schön wie manche Passagen von Krishnamurti. Ich will mehr »
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web108 am 11. September 2014 um 01:17
Honigkuss hieß ein Beitrag vor einem halben Jahr über die Liebe zwischen Mann und Frau und Mensch und Gott, und an Ibn Arabî (1165-1240) hatte ich erinnert, und nun fand ich plötzlich, dass das Hohelied in der Bibel aus dem 1. Jahrhundert nach Christus wunderbare Liebeslyrik ist. Ich will mehr »
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web108 am 10. September 2014 um 01:13
Religiöse Texte und gute literarische sind vielschichtig. Sie lassen sich auf verschiedenen Ebenen interpretieren; sie sprechen von mehr als dem, von dem sie sprechen. Man kann von der Oberfläche immer weiter in die Tiefe gehen. Da gibt es eine Faustregel im Judentum, und ich gebe sie hier wieder, um nicht immer wieder in zwei Notizbüchern die entsprechenden Stellen heraussuchen zu müssen. Ich will mehr »
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web108 am 9. September 2014 um 00:51
Das Fat Bike ist ein Rad wie ein Traktor, höher als andere und mit extrem breiten Reifen. Da sollte man schon 100 Kilo mitbringen, um darauf gut auszusehen. Daniele aus Noto hat mich auf ihm fahren lassen; nein, mag ich nicht. Ich mag Eleganz. Das Fat Bike kommt auch zu uns, keine Chance, aber da gibt es mehr Bedenkenswertes … Ich will mehr »
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web108 am 8. September 2014 um 01:02
Am Anfang seiner Italienischen Reise vernahm Goethe am Walchensee, »dass es gestern in dieser Gegend gedonnert, geblitzt und auf den Bergen geschneit habe. Aus diesen Meteoren wollte man Hoffnung zu besserem Wetter schöpfen und aus dem ersten Schnee eine Umwandlung der Atmosphäre vermuten.« Die Meteoren … Ich will mehr »
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web108 am 7. September 2014 um 01:30
Bleiben wir noch bei Tschechow. Mein Buch ist jetzt ja draußen, aber ob es Anklang findet, sieht man in den nächsten Monaten, wenn nicht Jahren. In Jahrzehnten? Theaterautoren haben da ein sofortiges Feedback: Triumph oder Durchfall. Aber auch ein durchgefallenes Stück kann noch reüssieren. Ich will mehr »
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