web108 am 11. Januar 2021 um 00:30
Das Buch Die Unwirtlichkeit unserer Städte hat Alexander Mitscherlich 1965 geschrieben. Er machte sich Gedanken über den deutschen Städtebau nach dem Krieg. Natürlich ist das lange her; doch nichts hängt in der Luft, alles leitet sich aus seiner Geschichte her, und so auch der Zustand unserer gebauten Umwelt, zu der Mitscherlich kluge Sachen sagte. Ich will mehr »
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web108 am 10. Januar 2021 um 00:20
Meine Kolumne in der Kritischen Ausgabe plus aus Bonn, die von 2006 bis 2012 lief, will noch etwas ausgewertet werden. Die Artikel sind immer noch verfügbar, es sind 205. Ein Kollege sagte damals: »Bei der Seite kamen sie mit deiner Produktivität nicht zurecht.« Darum gründete ich manipogo. Um drauflosschreiben zu können. Ich will ein paar Artikel aus der der KA+-als Link vorstellen und sie mit ein paar Sätzen kommentieren. Ich will mehr »
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web108 am 9. Januar 2021 um 00:23
Der kleine Tiger braucht ein Fahrrad nennt sich das Kinderbuch von Janosch genau, das 1992 im Diogenes-Verlag herauskam. Es ist natürlich ganz Janosch, jedoch ungewöhnlich didaktisch gehalten, was aber sinnvoll ist, da Kinder lernen sollen, einen Helm zu tragen und die Verkehrsregeln einzuhalten. Kinder und das Rad — ein gutes Thema. Ich will mehr »
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web108 am 8. Januar 2021 um 00:36
Von Istanbul nach Moskau sind Rod und Annemarie Driver im Sommer 2014 mit dem Rad gefahren. Tüchtig! Allerdings sind die beiden Australier keine Puristen und Extremsportler wie Armando Basile, also haben sie über gewisse Strecken ihre Räder in Busse oder Züge gepackt. 3000 gefahrene Kilometer sind aber doch zusammengekommen, und von ihrer Reise erzählen sie in dem bei Google »verlegten« Buch Aren’t People Nice? Ich will mehr »
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web108 am 7. Januar 2021 um 00:33
Musiker-Anekdoten heute, aber ohne Beethoven, denn den hatten wir schon. Von Musikern gibt es weniger Beispiele, da ihre Sprache eine andere ist (die jedoch weltweit verstanden wird). Sie sind auch — denken wir uns — eher in anderen Sphären, da man die Töne ja nicht berühren kann; man hört sie im Kopf. (Darum konnte Beethoven auch später, als Tauber, noch komponieren.) Ich will mehr »
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web108 am 6. Januar 2021 um 00:10
Philosophen und Wissenschaftler pflegen ihre eigene Sprache und leben in ihrem System. Auch sie gelten als zerstreut (das Schicksal vieler, die von einem Thema beherrscht werden) und als sonderbar, mehr noch als die anderen vorgestellten Künstler, da ihre Werke viel Hingabe vom Leser verlangen. Der Leser, der Philosoph: Wie immer sind die Männer unter sich. Ich will mehr »
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web108 am 5. Januar 2021 um 00:22
Auch Maler haben ihre eigene Sprache, doch ist greifbar das, was sie tun: handfest, materiell. Sie können deshalb (die Männer: wieder nur männliche Maler) auch ziemlich bodenständig und materiell daherkommen. Das macht sie uns sympathisch. Ich will mehr »
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web108 am 4. Januar 2021 um 00:12
Katerina ist einer der 46 Romane von Aharon Appelfeld, der 1932 in Czernowitz in der Ukraine geboren wurde. Er kam als Kind glücklich durch den Krieg, erreichte Israel und war später 25 Jahre Professor für Hebräisch. Appelfeld pflegt eine einfache Sprache, doch der Aufbau seiner Bücher ist kunstvoll. Das, worum es geht, wird oft nur am Rande abgehandelt und prägt sich deshalb stark ein. Heute vor zwei Jahren ist der Autor in Jerusalem gestorben. Ich will mehr »
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web108 am 3. Januar 2021 um 00:32
Das ist ja ein öder Titel! Hoffentlich ist das, was drunten steht, der Lektüre wert und erzeugt hier und da ein Schmunzeln. Dieser großväterliche Beginn passt du den Anekdoten von Literaten, die ziemlich alte Literaten sind (und meistens Männer, leider). Manchmal geht einem alles so schwer von der Hand, man wünscht sich den Schwung einer Anekdote. Ich will mehr »
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web108 am 2. Januar 2021 um 00:43
Die acht Seiten Über das Marionettentheater von Heinrich von Kleist (1777-1811) sind mustergültiges klassisches Schreiben und zeigen, wie weit man gedanklich vor über 200 Jahren gekommen war, und vieles hätte damals schon erfunden werden können, hätten nicht geistige Blockaden gewirkt. Vom Marionettentheater zum Bären und zur Seele, und alles verweist so nebenbei auf die gestrige Amanda. Ich will mehr »
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