web108 am 13. Oktober 2019 um 01:16
Prag anschauen, feine Sache, dachte ich mir. Es gab einen Shuttle vom Campingplatz zur Bahnstation, dann elf Minuten Zugfahrt, und schon war ich mitten drin. Je mehr ich mich dem Zentrum näherte, desto kurioser fand ich es. Da waren ja nur Touristen unterwegs! Wo bin ich denn hier? Lang hielt ich es in Prag nicht aus. Ich will mehr »
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web108 am 11. Oktober 2019 um 00:59
Vergangenen Sonntag sah ich einen Teil von Polizeiruf 110. Dunkler Zwilling hieß der 20. Fall der Ermittler Sascha Buckow (Charly Hübner) und Katrin König (Anneke Kim Sarnau), deren Treiben ich gern mitverfolge. Es ging um den Mord an sieben Frauen, gesucht war also ein Serienmörder, den deutsche Drehbuchautoren besonders lieben. Man kann sich fragen: Geht’s noch krasser? Es ging so, aber manches ging nicht gut. Ich will mehr »
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web108 am 9. Oktober 2019 um 00:48
Montagsgebete um den Weltfrieden gab es in der Leipziger Nikolaikirche schon seit 1982. Die erste Montagsdemonstration wurde am 4. September 1989 abgehalten, und Transparente mit Freiheit! und Wir wollen raus waren zu sehen. Doch erst am 9. Oktober lernte die Staatsmacht das Zittern: massenhafte Beteiligung an der Leipziger Demonstration, und die 25.000 verteilten Flugblätter begannen mit den Worten Wir sind ein Volk! Ich will mehr »
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web108 am 7. Oktober 2019 um 01:22
Auf manipogo soll nicht dauernd kritisiert und geschimpft werden. Etwas Positives muss her! Also habe ich aus den 98 Fotos von meiner Reise (viele sind das ja nicht, ich bin sparsam) zehn ausgewählt und zeige sie hier. In Chemnitz angefangen, gen Osten gefahren, von Auschwitz wieder zurück nach Westen. Manchmal sieht man vom Fahrradsattel aus etwas, hält an und drückt ab. Das ist der Vorteil gegenüber den Autofahrern. Du siehst mehr. Ich will mehr »
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web108 am 5. Oktober 2019 um 01:26
Ich blieb einen Tag in Auschwitz; mein Zelt stand auf einer Wiese der Jugend-Begegnungsstätte. Das jüdische Museum war geschlossen (Sabbat), wie ich im Stadtmuseum erfuhr, das ich sodann besuchte: Zu sehen war dort die Geschichte von Auschwitz (Oświęcim), museal aufbereitet, nach modernsten Erkenntnissen. Ich will mehr »
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web108 am 3. Oktober 2019 um 00:54
Meine große Radtour des Jahres begann am 1. September in Chemnitz und führte in fünf Tagen nach Auschwitz; zurück ging’s über Prag und Karlsbad nach Hof. Es hatte sich so ergeben, weil mich der Autoverkehr quälte und ich deshalb Tschenstochau und Kattowitz vom Plan strich. Also eine Auschwitz-Sühnefahrt. Ich blieb dort einen Tag. Ich will mehr »
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web108 am 30. September 2019 um 00:43
Wir hatten Vaslav Nijinski zu Wort kommen lassen, den »Gott des Tanzes«. Ich las seine Biografie, geschrieben von seiner Frau Romola, und war erst empört darüber, wie das gelaufen war 1919, als der Tänzer in die Psychiatrie wanderte. Erst nach 25 Jahren nahm er wieder Kontakt mit der Außenwelt auf. Versuchen wir die Indizien zu bewerten. Hat man Nijinski übereilt zu den Irren abgeschoben? Ich will mehr »
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web108 am 28. September 2019 um 00:33
Da kam kürzlich im Fernsehen ein Film, in dem »Japan von oben« zu sehen war. In einer Einstellung hing oberhalb des Horizonts der Berg Fuji, stand weiß und gebieterisch am Himmel wie dort hinprojiziert. Unten fuhr der Shinkansen-Schnellzug vorbei. Was der Fuji für Japan, ist das Matterhorn für die Schweiz. Giovanna war in Zermatt und hat mir Fotos geschickt, die von ihrem legendären Everest-Portrait vom November 2018 und eins vom berühmten Stellisee (bei Zermatt) gekrönt werden. Ich will mehr »
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web108 am 26. September 2019 um 01:28
Vaslav Nijinski (1890-1951) wurde in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg stürmisch bejubelt und verehrt. Er galt als der »Gott des Tanzes«, doch er, der 20-jährige Jüngling, gab darauf nichts. Er wollte sich immer nur perfektionieren und wollte mehr als der beste Tänzer der Welt sein. Er war gläubig und wollte Schönheit und Reinheit in die Welt tragen. Ich will mehr »
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web108 am 23. September 2019 um 01:24
Robert Peterson gibt in seinem Buch Lessons Out of the Body (2001) zu, Gott auf einer Astralreise zu begegnen sei ihm nicht richtig geglückt. Andere jedoch seien erfolgreich gewesen. Er zitiert dann über drei Seiten Christopher Hazlitt, der eine religiöse außerkörperliche Erfahrung machte. Er sah den Schöpfer. Es ist unglaublich. Ich will mehr »
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