Prinzhorn: online

web108 am 9. Dezember 2020 um 00:57

Kunst als Ausdrucksmittel: um etwas aus sich herauszuschürfen und nach draußen zu bringen. Das ist gut für Kinder, für alte Menschen, für alle Menschen. Da mich Geisteskrankheit auch interessiert, habe ich oft (neun Mal) über die Heidelberger Sammlung Prinzhorn berichtet. Die für heute geplante Eröffnung einer Ausstellung findet nicht statt, aus bekannten Gründen. Die Sammlung gibt’s aber im Netz zu sehen. Ich will mehr »

Bella squadra

web108 am 8. Dezember 2020 um 00:15

Im November, als das Wetter am Nachmittag frühlingshaft war, überholte mich auf einem Radweg eine »Frauschaft« von drei Mädchen auf Rennrädern, alle mit schwarzen Hosen und weißen Trikots, und zwei von ihnen trugen blonde Zöpfe. Fasziniert sah ich ihnen hinterher, vom Sattel meines Tourenrads aus; eine Weile gelang es mir jedoch, der bella Squadra (italienisch: schönes Team) zu folgen. Wie großartig, so eine dahinfliegende Gruppe auf Rennrädern zu sehen! Ich will mehr »

Cycling4Fans (2)

web108 am 7. Dezember 2020 um 00:44

Auch diesen Monat soll das Fahrrad den ihm gebührenden Platz einnehmen. Im November hatte ich auf meine Reiseberichte auf cycling4fans hingewiesen und Links geboten; dieses Mal sollen zehn weitere Artikel aus den vergangenen zehn Jahren erwähnt werden, die die Lektüre lohnen. Im Winetr wird es rasch dunkel; dann wirft man sein Gerät an, holt sich einen Artikel auf den Schirm, legt die Beine auf den Tisch und los geht’s. Ich will mehr »

Ostafrika und der Lockdown

web108 am 6. Dezember 2020 um 00:54

Um Uganda ging es in einem Beitrag, in dem ich die Hilfsorganisation Tukolere Wamu aus Heitersheim vorstellte. Der Verein ist vornehmlich in Ostafrika tätig und hat kürzlich die 51.  Tukolere Zeitung fürs 1. Halbjahr 2021 (gewöhnen wir uns an die Zahl!) herausgebracht. Da erfahren wir etwas über die Lage in Afrika, was uns die traditionellen Medien nicht bieten. Wie sieht es nach den nach diversen Lockdowns aus? Ich will mehr »

Ama Dablam

web108 am 5. Dezember 2020 um 00:05

Die Berge folgen jetzt, allen voran der Ama Dablam, genannt das »Matterhorn Nepals«. Der höchste Gipfel ist 6812 Meter hoch, der westliche 6170. Da muss sich das Schweizer Matterhorn noch etwas recken! Der Name heißt »Mutter und ihr Halsband«: Die Mutter (ama) beschützt ihr Kind, und der hängende Gletscher erinnert an das als Halsband mit den Abbildern der Götter (dablam), wie es Sherpa-Frauen tragen. Ich will mehr »

Namche Bazar

web108 am 4. Dezember 2020 um 00:47

Jetzt wollen wir aber auch ein paar Bilder sehen, nachdem die nepalesischen Inlandsflüge uns Appetit gemacht haben! Wir sehen also aus der Reise von Giovanna B. aus dem November 2018 die Stadt Namche Bazar und schon die ersten Berge des Himalaya mit kobaltblauem Himmel. Anscheinend kann man auch im Februar und Oktober hoch in die »Todeszone«, doch nichts ist garantiert, Eisstürme können auch im Sommer toben.     Ich will mehr »

Wanda Rutkiewicz

web108 am 3. Dezember 2020 um 00:12

Wanda Rutkiewicz stand als erste Frau auf den Gipfeln von neun der 14 Achttausender dieser Erde. Der neunte, der Kangchendzönga (8586 Meter), steht etwas in Zweifel; 250 Meter unterhalb des Gipfels biwakierte sie noch am 12. Mai 1992, ohne Schlafsack und Verpflegung. Ihr Mitkletterer Carlos Carsolio kam von oben, sie hätte ihm folgen können, doch sie wollte es unbedingt schaffen; zwei Mal war sie schon gescheitert.  Ich will mehr »

Flugverkehr (109): Kathmandu, Inlandsflug

web108 am 2. Dezember 2020 um 00:43

In dem Beitrag Große Vögel über Städten erzählte Paul Bowles von seinem Horror auf Inlandsflügen in Mexiko oder Indien. Freilich war das in den 1950-er Jahren, fast noch in der Frühzeit der Fliegerei. Dennoch: In einem fernen Land mit einer kleinen Fluglinie einen Inlandsflug zu absolvieren, schafft auch heute noch mulmige Gefühle. Unsere Fotografin war vor zwei Jahren, Anfang November, in Nepal.  Ich will mehr »

Richard meldet sich

web108 am 1. Dezember 2020 um 00:15

Wir sind mal wieder am Himalaya. Ich grub einen Artikel aus, im dem uns erzählt wird, wie Richard A., umgekommen am Himalaya im Februar 1991, sich durch drei Medien bei seinen Eltern meldete. Der Autor bezeichnet den Fall im Untertitel als »starken Beweis für das Weiterleben«, und wir sind seiner Ansicht.  Ich will mehr »

Der Anfang von etwas

web108 am 30. November 2020 um 00:49

Eine Erzählung von Siegfried Lenz (1926-2014) weckte mein Interesse: Der Anfang von etwas, 1958. Könnte der Titel eines Romans von Graham Greene sein. Liest dich gut. Karge Sprache, sparsame Handlung, wenig Personen: der Seemann Harry, eine alte Freundin (Paula), eine heruntergekommene Kneipe, ein Kneipenwirt. Und der Anfang von etwas wird vielleicht auch für manipogo zu einem Anfang von etwas. Ich will mehr »