Bilder aus dem Osten

web108 am 7. Oktober 2019 um 01:22

Auf manipogo soll nicht dauernd kritisiert und geschimpft werden. Etwas Positives muss her! Also habe ich aus den 98 Fotos von meiner Reise (viele sind das ja nicht, ich bin sparsam) zehn ausgewählt und zeige sie hier. In Chemnitz angefangen, gen Osten gefahren, von Auschwitz wieder zurück nach Westen. Manchmal sieht man vom Fahrradsattel aus etwas, hält an und drückt ab. Das ist der Vorteil gegenüber den Autofahrern. Du siehst mehr. Ich will mehr »

Was das Museum erzählt

web108 am 5. Oktober 2019 um 01:26

Ich blieb einen Tag in Auschwitz; mein Zelt stand auf einer Wiese der Jugend-Begegnungsstätte. Das jüdische Museum war geschlossen (Sabbat), wie ich im Stadtmuseum erfuhr, das ich sodann besuchte: Zu sehen war dort die Geschichte von Auschwitz (Oświęcim), museal aufbereitet, nach modernsten Erkenntnissen. Ich will mehr »

Nach Auschwitz

web108 am 3. Oktober 2019 um 00:54

Meine große Radtour des Jahres begann am 1. September in Chemnitz und führte in fünf Tagen nach Auschwitz; zurück ging’s über Prag und Karlsbad nach Hof. Es hatte sich so ergeben, weil mich der Autoverkehr quälte und ich deshalb Tschenstochau und Kattowitz vom Plan strich. Also eine Auschwitz-Sühnefahrt. Ich blieb dort einen Tag. Ich will mehr »

Nijinskis Verdunkelung

web108 am 30. September 2019 um 00:43

Wir hatten Vaslav Nijinski zu Wort kommen lassen, den »Gott des Tanzes«. Ich las seine Biografie, geschrieben von seiner Frau Romola, und war erst empört darüber, wie das gelaufen war 1919, als der Tänzer in die Psychiatrie wanderte. Erst nach 25 Jahren nahm er wieder Kontakt mit der Außenwelt auf. Versuchen wir die Indizien zu bewerten. Hat man Nijinski übereilt zu den Irren abgeschoben? Ich will mehr »

Am Matterhorn

web108 am 28. September 2019 um 00:33

Da kam kürzlich im Fernsehen ein Film, in dem »Japan von oben« zu sehen war. In einer Einstellung hing oberhalb des Horizonts der Berg Fuji, stand weiß und gebieterisch am Himmel wie dort hinprojiziert. Unten fuhr der Shinkansen-Schnellzug vorbei. Was der Fuji für Japan, ist das Matterhorn für die Schweiz. Giovanna war in Zermatt und hat mir Fotos geschickt, die von ihrem legendären Everest-Portrait vom November 2018 und eins vom berühmten Stellisee (bei Zermatt) gekrönt werden.  Ich will mehr »

Der Geist der Rose

web108 am 26. September 2019 um 01:28

Vaslav Nijinski (1890-1951) wurde in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg stürmisch bejubelt und verehrt. Er galt als der »Gott des Tanzes«, doch er, der 20-jährige Jüngling, gab darauf nichts. Er wollte sich immer nur perfektionieren und wollte mehr als der beste Tänzer der Welt sein. Er war gläubig und wollte Schönheit und Reinheit in die Welt tragen. Ich will mehr »

Flugverkehr (84): die Gotteserfahrung

web108 am 23. September 2019 um 01:24

Robert Peterson gibt in seinem Buch Lessons Out of the Body (2001) zu, Gott auf einer Astralreise zu begegnen sei ihm nicht richtig geglückt. Andere jedoch seien erfolgreich gewesen. Er zitiert dann über drei Seiten Christopher Hazlitt, der eine religiöse außerkörperliche Erfahrung machte. Er sah den Schöpfer. Es ist unglaublich. Ich will mehr »

Alles gleichzeitig

web108 am 21. September 2019 um 00:54

Nach unserem Ausflug in die Anderswelt mit dem Reiseführer Kurt Leland vor sechs Wochen müssen noch ein paar Details geklärt werden. Etwa, dass – wie immer wieder berichtet wird – man dort drüben alle Objekte aus allen Blickwinkeln sehen kann; und dass es kein Nacheinander von Ereignissen gibt, sondern ein Gleichzeitig. Ich will mehr »

Gott träumt in den Blumen

web108 am 19. September 2019 um 00:36

Ein paar Worte des Meisters zum Ausklang des Sommers und überhaupt. Paramahansa Yogananda machte Yoga in Europa bekannt, starb mit kaum 60 Jahren (1952) in den USA und hat 20 Werke hinterlassen, von denen die Autobiografie eines Yogi weltweit gelesen wurde und wird. Schön sind seine prägnanten Antworten auf Fragen seiner Schüler und sein ganzes Denken. Ich will mehr »

Flugverkehr (83): Der kleine Vogel in der Winternacht

web108 am 17. September 2019 um 00:50

Beiträge zum Flugverkehr fliegen einen völlig überraschend an. Wer würde erwarten, in dem Roman Rudin von Iwan S. Turgenjew, der im 19. Jahrhundert in der russischen Provinz spielt, etwas dazu zu finden? Die begüterte Daria Michailowna gibt gern Abendgesellschaften und wartet auf den Baron Muffel. Der jedoch musste abreisen und schickt an seiner Stelle einen Freund namens Rudin. Nun gut, soll er eintreten. Ich will mehr »