web108 am 30. September 2013 um 01:32
Wenn ich’s recht bedenke, mag ich Tiere doch, wenn sie nicht stören und man sie ein wenig kraulen kann. Camargue und die Langedoc, das sind ja Pferde, Stiere und Flamingos. Habe ich alles gesehen. Mücken gab es in Saintes-Maries-de-la-Mer (ein Stich, und mein Handrücken schwoll gleich bedenklich an) und Hunde auf dem Campingplatz. Flamingos rotten sich zusammen und gackern wie ein Haufen Hühner. Ich will mehr »
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web108 am 29. September 2013 um 00:48
In der Camargue herrscht zwar viel Wind, aber es regnet nicht, und Schnee kennen die Leute vermutlich nur vom Hörensagen. Alte Autos halten sich darum länger frisch. Zwischen Aigues-Mortes und Les-Saintes-Maries-de-la-Mer stand ein rotes MG-Cabrio zum Verkauf auf der Straße, und im Hof warteten noch ein paar schöne Exemplare. Ich will mehr »
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web108 am 28. September 2013 um 00:47
Ich bin gerade aus Südfrankreich zurückgekommen. Elf Tage war ich unterwegs, mit Fahrrad und Zelt, von Nîmes bis Narbonne und dann zurück nach Avignon. Viele schöne Erlebnisse gehabt, doch am tollsten war die Stunde am Strand von Saint-Pierre-la-Mer. Der Strand von dort bis Narbonne, etwa zehn Kilometer, ist überwältigend. Ich will mehr »
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web108 am 27. September 2013 um 01:03
Zwei Mal stieß ich kürzlich auf das englische Wort self-conscious. Wörtlich übersetzt, heißt es selbstbewusst, aber nichts da! Es bedeutet befangen, verlegen. Selbstbewusst wird mit self-confident oder self-assertive übersetzt. Das self-conscious ist also ein falscher Freund, a false friend. Hat auch philosophische Hintergründe, und die decken wir auf. Ich will mehr »
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web108 am 26. September 2013 um 00:19
Krishnamurti erzählt von einer Flugreise. »Wir flogen sehr hoch, über fünfzehntausend Meilen. Das Flugzeug war voll besetzt, kein Platz war frei. Menschen aus der ganzen Welt saßen in ihm. Das Meer weit unten hatte die Farbe von neuem frühlingshaften Gras, zart und bezaubernd.« Aber was tut der Geist? Ich will mehr »
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web108 am 25. September 2013 um 00:39
In den vergangenen Jahren habe ich meine »Favoriten« ziemlich ausgeweitet und könnte eigentlich einen Blick hinein gestatten. Es gibt ja so viele Informationen über das Leben nach dem Tod und die Psi-Forschung, hunderte Bücher im Volltext, dass niemand sagen kann: Ich hab das nicht gewusst. Hier als erster Schritt ein paar Vorschläge. Ich will mehr »
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web108 am 24. September 2013 um 00:22
Bei der Suche nach den beiden chilenischen Literatur-Nobelpreisträger stieß ich in meinem 991 Seiten dicken Buch Ruhm und Ehre auf eine Rede des Preisträgers von 1927, Henri Bergson. Er lebte von 1859 bis 1941 und sprach vor der Society for Psychical Research in London, die ihn zum Präsidenten gewählt hatte. Der Titel: Geistererscheinungen und psychische Forschung. Gehalten wurde die Rede am 28. Mai 1913, also vor etwa hundert Jahren. Ich will mehr »
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web108 am 23. September 2013 um 01:25
Chile hat zwei Literatur-Nobelpreisträger hervorgebracht: Pablo Neruda (1904-1973) und Gabriela Mistral (1889-1957). Ich war zwei Mal in Chile; beim ersten Mal sah ich das Haus von Neruda auf der Isla Negra am rauschenden Pazifik, beim zweiten Mal war ich in der Valle del Elquí, dem Tal, aus dem die Mistral stammt. Ich will mehr »
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web108 am 22. September 2013 um 01:11
Ich nahm menschliche Gestalt an, erfand mir einen goldenen Volvo und fuhr nach Landsberg am Lech, um mit Freunden und überhaupt mit ganz normalen Menschen zu reden. Wie der Kalif Harun ar-Raschid wollte ich wissen, wie es um das Land stand, in dem ich lebe, da ja eine Wahl anstand, wie ich nicht umhin konnte zu bemerken. Ich will mehr »
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web108 am 21. September 2013 um 00:37
Ich fuhr über den toten Grenzübergang Gaissau, den kein Zollbeamter kontrolliert und den keiner kennt, dann auf der Brücke über die Autobahn und in einem eleganten Bogen nach links hinein nach Rheineck. Da fand ich beim Spazierengehen ein Scriptorium, und das passt zu unserem Beitrag von gestern. Ich will mehr »
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