Archiv der Kategorie 'Jenseits/Psi'

Der Stern, so fremd, so fern

Donnerstag, den 27. August 2020

Es ist schier unmöglich, dem Stern der Ungeborenen gerecht zu werden. Ich will es dennoch versuchen. Die 700 Seiten sind nicht einfach die Aufarbeitung von Werfels Dante-Lektüre, wie Wikipedia meint; es ist eine wahre Geschichte, die zum Weiterdenken anregt. Wir greifen einige Aspekte heraus aus der Reise von F. W. hunderttausend Jahre nach vorn.

Bis ich nichts mehr wusste

Mittwoch, den 26. August 2020

Franz Werfel mutet uns einiges zu: Hunderttausend Jahre in der Zukunft liegt die Welt, in die er reist und davon in dem Buch Stern der Ungeborenen berichtet. Er schreibt, das sei alles wahr, und das schreiben einige Romanschriftsteller, doch ihm, dem Werfel, wollen wir glauben, weil er sonst nur realistische Bücher geschrieben hat. Werden ihn […]

Die Somnambule (2)

Donnerstag, den 13. August 2020

Anscheinend hat das nächtliche Reisen der Schriftstellerin Kaschnitz gefallen, sonst hätte sie nicht so oft ihre Fingerbewegung ausgeführt, die sie fortkatapultierte. Es ist ja spannend, was dann passiert. Ich habe meine diesbezüglichen Versuche aufgegeben; ich lasse mich überraschen, ob es von selbst kommt, und manchmal passiert etwas einfac deshalb, weil man darüber schreibt. Vielleicht diese […]

Die Somnambule

Mittwoch, den 12. August 2020

Seltsames Wort. So — Somnambule — hießen früher Frauen, die in Trance oder Hypnose waren und dabei die Zukunft sahen oder unerhörte Dinge verrichten konnten. Unerhört sind ja jene Reisen des Bewusstseins, während der Körper schläft, womit ich nicht Träume meine, sondern Astralreisen. Das können vielleicht mehr Leute, als man meint, und nach Franz Werfel und […]

Wieder vor der Weserei

Freitag, den 7. August 2020

Endlich, endlich das Bild von der alten »Weserey« in Kandern gemacht, das in einem Gedicht von Johann Peter Hebel (1760-1826) vorkommt, dem größten badischen Dichter. Gespenst an der Kanderer Straße heißt das Werk, das ich wiedergeben muss, mit Erläuterungen versehen, damit es jeder versteht. Als Hebel einmal vor Goethe (der ihn schätzte) und anderen in […]

Die mysteriösen Seiten des Homing

Dienstag, den 28. Juli 2020

Homing nennt man seit Joseph Banks Rhine (ein berühmter US-Parapsychologe) das Heimfinden von Haustieren auch über weite Entfernungen. Noch interessanter ist das Psi-Trailing: Ein Tier findet heim, obschon sein Besitzer umgezogen ist. Der Römer Giulio Caratelli stellt uns zwei Beispiele für Homing vor, in einem Beitrag für seine Zeitschrift Scienza e cultura nel mondo (22. […]

Axel Steinhart

Samstag, den 18. Juli 2020

Wie oft bin ich dieses Jahr mit dem Rad am Staufener Tango- und Bandoneon-Museum vorbeigekommen! Es liegt ja an meiner Einfahrtschneise. Und ich dachte jedes Mal, dass ich schon lang nicht mehr drin war, ach. Meine Mutter schafft es zu Fuß nicht mehr dorthin, und ich fuhr also ein Jahr lang vorbei. Und nun ist […]

Edgar Cayce prophezeit

Freitag, den 3. Juli 2020

Edgar Cayce aus Kentucky lebte von 1877 und 1945 und lieferte in seiner Zeit über 14.000 »Lesungen« ab. Er wurde von Post überschwemmt. Cayce ging in Trance und half bei gesundheitlichen Problemen. Er gilt als der Vater der holistischen Medizin, sah aber auch in die Zukunft. Den Aufschwung der Luftfahrt erkannte er ebenso wie den […]

Jean Paul und die letzte Sonne

Donnerstag, den 2. Juli 2020

Aus der Vergangenheit der deutschen Literatur will manipogo noch einiges herüberretten, und ein Großer, dessen noch nicht Erwähnung gethan worden (um es altertümelnd zu sagen), ist Johann Paul Friedrich Richter, der unter dem Namen Jean Paul um 1800 eine Berühmtheit war. 1825 ist er, 62 Jahre alt, in Bayreuth gestorben. Wegen seines Stils — elend […]

Seelen-Vagabunden

Sonntag, den 7. Juni 2020

Kaum zu glauben, dass manipogo nie etwas über erdgebundene Geister geschrieben hat! Die Anziehungskraft der Materie kann stärker sein als die Zugkraft der Seele, weshalb unaufgeklärte und rationale Zeitgenossen nach dem Hinübergang manchmal nicht erkennen, dass sie gestorben sind und viele Jahre unserer Zeit als Seelen-Vagabunden herumstreifen und dabei allerlei Unheil anrichten. Wer manipogo liest, […]