Jeff O’Driscoll, der Seelen-Heiler

web108 am 22. Dezember 2021 um 00:48

Die »härteste Herausforderung«, mit der es Jeff O’Driscoll, der Heiler der Seelen, zu tun hatte, lässt einen sprachlos. Sie hat mit Weihnachten und dem Christentum zu tun, mit höchster Empathie und wahrem Mit-Leiden. O’Driscoll erzählte davon in einem Gespräch mit Silvia Isachsen, die genauso beeindruckt war, wie wir es sein könnten. Ich will mehr »

Weihnacht 2020

web108 am 21. Dezember 2021 um 00:29

Heute ist unsere Weihnachtsfeier im Altenheim. Vergangenes Jahr fiel sie aus. Die ganze Weihnachtszeit 2020 kommt mir heute wie ein Alptraum vor, und mir scheint, das alles liege viele, viele Jahre zurück; gründlich verdrängt. Manche Dinge muss man einfach vergessen. Auch bei uns gab es nach der Tragödie einen Neuanfang, der sich aber erst Mitte Januar einstellte. Ich will mehr »

Dem Liecht entgäge

web108 am 20. Dezember 2021 um 00:49

Wir warten ja auf das Licht, und morgen werden wir den kürzesten Tag des Jahres haben (Sonnenuntergang um 16:02 Uhr), wonach die Tage unmerklich wieder länger werden. Die erste Prüfung haben wir geschafft. Der Titel ist übrigens ein Erzählband von Beat Jäggi (1915-1989) zu Weihnachten, doch vor dem Licht müssen wir noch über den Wahnsinn sprechen, das macht vieles klar. Ich will mehr »

Das Rätsel der Zeit

web108 am 19. Dezember 2021 um 00:10

Wir werden es nicht lösen, das Rätsel der Zeit. Sie ist da und scheint nicht zu tilgen zu sein, jedoch fehlt sie in der Jenseits-Dimension oder ist irgendwie erstarrt. Zwei Zitate, die ich gefunden habe, geben etwas Aufschluss, aber wir haben Mühe, uns eine »allumfassende Gegenwart« oder eine Nicht-Zeit vorzustellen. Ich will mehr »

TestpilotInnen (7): Der Konusnebel

web108 am 18. Dezember 2021 um 00:17

Ein Mann schrieb einen langen Kommentar zu einem Interview eines Youtube-Kanals und beschrieb darin seine eigene Todeserfahrung im Jahr 1970. Vielen Freunden habe er sein Erlebnis geschildert, und 2003 stieß er auf ein Bild, das durch das Weltraumteleskop Hubble zustandegekommen war: Das war es, was er gesehen hatte! Den Konusnebel im Sternenhaufen NGC 2264. Ich will mehr »

37: Werkgespräche

web108 am 17. Dezember 2021 um 00:19

Das 37. Heft der Kritischen Ausgabe Bonn heißt Werkgespräche und enthält Interviews mit Schriftstellern deutscher Sprache. Da sind auch ziemlich bedeutende dabei. Das vorletzte Heft, Nummer 35, habe ich 2018 noch vorgestellt, 2019 ist mir entgangen, da hieß das Heft Lauf los, Buch! Mal sehn, was die Welt aus dir macht! Und im vergangenen Jahr musste eine Pause sein, wegen des Virus und der digitalen Universität. Ich will mehr »

Neugeburt, neu betrachtet

web108 am 16. Dezember 2021 um 00:10

Die spirituelle Neugeburt ist etwas Schönes, doch darf man sie nicht mystifizieren. Daher sind einige mahnende Worte nötig, die von einem buddhistischen Lehrer stammen. Buddhisten sind gut erdverbunden und ziemlich rational. Ich habe mich aus Vorträgen von Chögyam Trungpa Rinpoche (1939-1987) bedient, die er 1971 in den Vereinigten Staaten hielt. Da war er knapp über 30 — doch welche Weisheit! Ich will mehr »

Der Turm im Tarot

web108 am 15. Dezember 2021 um 00:59

Nun zuletzt auch noch die Karte 16 im Tarot, den Turm, in den der Blitz schlägt. Anlass dazu gaben mir ein paar Fotos, die Giovanna im November bei einem Aufenthalt in Sion im Mittelwallis gemacht hat. Da sehen wir viele Türme, und man fragt sich unwillkürlich, was es mit ihnen auf sich hat. Ich will mehr »

Rückkehr ins Leben (6): Herr Constantin

web108 am 14. Dezember 2021 um 00:03

Genau andersherum kann es auch gehen: Jemand will in seine frühere Identität zurück, sagen wir nach einem längeren Aufenthalt in der Justizanstalt, in der Psychiatrie, in einem Lager (früher). Er oder sie hat ein Stigma und dadurch Mühe, sozial wieder anerkannt zu werden. Eine Geschichte um den Versuch einer Rückkehr ins Leben, beträchtlich erschwert durch die uneinsichtige Bürokratie, ereignete sich in Rumänien, und es gibt einen Film darüber. Ich will mehr »

Neues Leben

web108 am 13. Dezember 2021 um 00:57

Vielleicht ist manipogo zu negativ. Wir wollen freilich Hoffnung bieten, aber die entgegenstehenden Kräfte nicht verbergen getreu dem buddhistischen Motto: Zeig, was ist. Darum eine Vignette mit einem Absatz aus Erich Kästners Buch Notabene über das Jahr 1945, das ja kein gutes war. Er selber hat ja die Frage überliefert: »Herr Kästner, wo bleibt das Positive?«  Ich will mehr »