Leben im Kokon
web108 am 16. Mai 2021 um 00:56Ich dachte über meine Mutter nach und die Reisen, die wir unternommen, die Zeit, die wir miteinander verbracht hatten. Und ich war unzufrieden. Ich hatte sie in all den Jahren nicht richtig gesehen, es waren routinemäßige Reisen mit viel Kultur, aber ich habe mich ihr selten liebevoll zugewandt. Nie habe ich sie so klar und offen, frei und wach angesehen wie sie mich einmal am letzten Tag ihres bewussten Lebens; wir blickten uns schweigend und verwundert an, es war ein Abschied in völliger Freiheit, und nein, es lag kein Vorwurf darin. Ich will mehr »