Weite Fluchten
web108 am 26. Juli 2020 um 00:11Die Bilder der großen Regisseure lassen einen nicht los — die Landschaften im Nebel und die öden Grenzposten bei Theo Angelopoulos, die riesigen Räume und stets unter Wasser stehenden Zimmerfluchten bei Andrej Tarkowski, in denen es ständig gluckst und blubbert. Immer wollten sie Bilder zeigen, die man nicht vergessen würde und in denen der Mensch von seiner existenziellen Leere umgeben ist, in seiner conditio humana. Ich habe solche Bilder in meinem Archiv gesucht, um eine bestimmte Stimmung zu erzeugen. Ich will mehr »