Flugverkehr (22): yogische Flieger

web108 am 22. März 2014 um 00:39

Als Begriff war mir yogische Flieger geläufig, aber erst bei Deepak Chopra las ich darüber, in seinem Buch Die Rückkehr des Rishi. Schier unglaublich, darum ist es wieder einmal am besten, den Autor selbst zu Wort kommen zu lassen: Wie das mit diesen Flügen ablief. Ich will mehr »

Mondaufgang

web108 am 21. März 2014 um 00:45

Für den Mondaufgang muss man wenigstens nicht früh aufstehen. Das Erscheinen des Mondes signalisiert den Beginn meines abendlichen Schreibens: 21 Uhr etwa. Die alten jüdischen Talmudisten haben es auch so gehalten: am Tag der Input; in der Nacht die Verarbeitung. Ich wartete also (vor ein paar Tagen) auf den Mond und behielt die Oberkante des bewaldeten Castellbergs im Auge. Ich will mehr »

Das Licht über Posillipo

web108 am 20. März 2014 um 00:42

Gleich ist Frühling, und so beschließt manipogo seine Márai-Trilogie mit einem Auszug aus dem Buch Land, Land, damit man auch erfährt, wie der große Ungar schreibt. Er kam nach Italien, und: »Da atmete ich auf. Alles war hier vertraut, menschlicher und aufrichtiger als in der Schweiz …« Schließlich erreichte er Neapel. Denn da war das Licht. Ich will mehr »

Der Untergang der ungarischen Juden

web108 am 19. März 2014 um 00:48

Als am 19. März 1944 die Deutschen kamen, lebten in Ungarn noch 750.000 Juden. Nur Ungarn war noch von Deportationen verschont geblieben, denn Admiral Horthy hielt die Deutschen hin, und außerdem war das Land ja ein Verbündeter. Doch dann dauerte es keine vier Monate, und nur noch 250.000 Juden, vornehmlich in Budapest, waren am Leben.  Ich will mehr »

Sándor Márai

web108 am 18. März 2014 um 01:56

Der 18. März war der Tag des Sándor, also auch Namenstag des ungarischen Autors Sándor Márai, der deshalb Freunde zu einem bescheidenen Mahl in sein Haus nach Buda einlud, dem Stadtteil, der mit Pest Budapest ausmacht. Das Jahr war 1944. Als er seine Gäste hinausbegleitete, kam ein Anruf, und Márai hörte: »Heute Nacht haben die Deutschen Ungarn besetzt.« Ich will mehr »

Abteikirche Ottmarsheim

web108 am 17. März 2014 um 00:42

Da habe ich also in zwei Beiträgen einen Ortsnamen falsch geschrieben, passiert auch mir mal. Ottmarsheim (mit zwei t) heißt der elsässische Ort fünf Kilometer jenseits des Rheins mit der alten Abteikirche aus dem 11. Jahrhundert. Aber da lese ich, dass der Name auf den heiligen Otmar (ein t) zurückgeht, der im 8. Jahrhundert Abt des Klosters St. Gallen war. Ha! Ich will mehr »

Commerzbank-Arena, 17.30 Uhr

web108 am 16. März 2014 um 01:15

Jedes Spiel des SC Freiburg ist nun ein »Schicksalsspiel«, huhu. Heute am frühen Abend geht es gegen die Eintracht Frankfurt, in der Commerzbank-Arena. Sie hieß früher Waldstadion, Leute, weil’s praktisch im Wald liegt, und ums Eck ist die Otto-Fleck-Schneise, wo der DFB residiert. Heute: die Namen der Stadien. Ich will mehr »

Öffentliches Training

web108 am 15. März 2014 um 01:14

Mein Schwager feiert heute Abend in einem Café seinen 60. Geburtstag. (Nicht erschrecken; ist nur eine Zahl!) Was könnte man ihm schenken? dachte ich. Spontan schaute ich auf der Seite des SC Freiburg nach (Uli ist Fan und hat eine Dauerkarte) und beschloss, dem Öffentlichen Training der Profis beizuwohnen, Mittwoch um 15 Uhr auf dem Trainingsplatz neben dem Stadion, das früher das Dreisam-Stadion war. Ich will mehr »

Auferstehungsgeschichten

web108 am 14. März 2014 um 01:34

Die Mafia-Geschichte tut Fred M. Frohock unrecht. Diese Healing Powers sind ein großartiges Buch: Da hat sich ein Politologe mit den Aspekten der Geistigen Heilung auseinandergesetzt und dafür viele Interviews geführt und Geschichten erzählt. Dann ist es immer spannend, nachzuschauen, was der Autor heute macht, 23 Jahre später. Lebt er noch? Ja: Hier ist sein Profil. Ich will mehr »

Ein Killer in Therapie

web108 am 13. März 2014 um 01:33

Ausgefallene Geschichten ziehen mich an. Das ist nicht journalistisch, sondern einfach menschlich. Als ich in dem Buch Healing Powers (1992) des Politologen Fred Frohock einen Abschnitt darüber entdeckte, dass ein Mafia-Killer sich in Therapie begab, merkte ich mir das ein. Ich will mehr »