web108 am 17. Juli 2017 um 01:30
Mit den Worten Vi vill gå hem (Wir werden heimgehen) endet der erste Teil des Romans Jerusalem von Selma Lagerlöf (1858-1940). Wieder geht es um Jerusalem (wie schon drei Mal bei manipogo), um die Suche nach dem Paradies auf Erden. Jeder sollte dies als Ziel, als Utopie im Kopf haben. Ich will mehr »
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web108 am 15. Juli 2017 um 00:32
Heizungsreparatur. Da kam Ende Juni Merdad in meine Wohnung, ein persischer Monteur. Er ist nicht mehr jung, vielleicht schon 50, aber seine Frau hat vor einem Monat einem Sohn das Leben geschenkt, den er sich nach der Arbeit auf die Brust legt. Und zu denken, wie das bei uns war, früher … Ich will mehr »
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web108 am 13. Juli 2017 um 01:17
Die Anklage lautete auf Mord. Ein 50 Jahre alter Fahrer eines Lieferwagens überholte vergangenen Sonntag alkoholisiert andere Autos und rammte gezielt das Motorrad von Matteo Penna. Seine Verlobte und Beifahrerin Elisa Ferrero, 27 Jahre alt, starb; er liegt in der Klinik, ihm wurde ein Bein amputiert. Ein Horror. Vergessen wir dabei aber nicht Nizza, Promenade des Anglais: Da mähte ein Mann mit einem Lastwagen 86 Menschen nieder. Es war vor einem Jahr, am französischen Nationalfeiertag. Ich will mehr »
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web108 am 11. Juli 2017 um 00:36
Am ersten Sonntag im Juli sind Giovanna und ich von Tenero aus das Tal der Verzasca entlanggewandert, 30 Kilometer lang bis Brione. Da stößt der Radfahrer, der das Wandern mit Bergschuhen über Stock und Stein nicht gewohnt ist, an seine Grenzen. Aber schön war’s, im Schatten zu wandeln neben modrig riechenden Farnen und Moosen, begleitet vom steten Rauschen des Flusses mit seinen glasklaren Wassern. Ich will mehr »
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web108 am 9. Juli 2017 um 00:39
Auf der Suche nach meinem Museums-Artikel (es gibt eine Kopie davon) fiel mir ein Exzerpt eines Buchs von Michel Foucault in die Hände: Wahnsinn und Gesellschaft, verfasst 1961/1973. Darin stehen Erkenntnisse. Was ich ausgewählt habe: Ich will mehr »
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web108 am 7. Juli 2017 um 01:30
Robert Edler von Musil ist der Autor des Romans Mann ohne Eigenschaften. Ich kenne nichts Besseres. Musil, der Klagenfurter, war Ingenieur und achtete leidenschaftliche Präzision. Ein großer Stilist und guter Beobachter war er, was sich auch in seinen Tagebüchern abbildet. Ich will mehr »
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web108 am 5. Juli 2017 um 01:29
Robert Musil (1880-1942) hat in seinen Tagebüchern beschrieben, wie er das römischen Irrenhaus in der Via Lungara besuchte. Kam mir irgendwie bekannt vor. Ich hatte im Jahr 2001 für die Ärzte-Zeitung einen Artikel über das Psychiatrie-Museum der Klinik Santo Spirito geschrieben. Ich will mehr »
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web108 am 3. Juli 2017 um 00:46
Dass Dante aus dem Jenseits seinem Sohn half, die letzten Seiten seiner Göttlichen Komödie zu finden, habe ich mal beschrieben. Es gibt auch Geister, die ihren Hinterbliebenen finanziell helfen. Endlich mal was Konkretes. Ich will mehr »
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web108 am 1. Juli 2017 um 00:52
Seltsame Dinge passieren, und man meint, sie passieren nicht zufällig, es steckt eine Ordnung dahinter. Etwas explodiert, ein Gerät versagt ― sind wir sicher, dass wir nicht unbewusst mitgewirkt haben? Vier Episoden zur Psychokinese. Ich will mehr »
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web108 am 29. Juni 2017 um 00:53
Ich habe meinem Esoterik-Verleger ein Buchmanuskript geschickt, an dem ich gern noch gearbeitet hätte. Doch er fragte an, wie die Chancen stünden, den Text nächste Woche zu kriegen ..!? Er kriegte ihn. Dienstagnacht war das. Es geht um Elektrizität und Elektrosmog. Im Gespräch mit Nachbarn kamen wir auf Blackout, ein Buch, das mir Otto gerne lieh. So lag es vor meiner Türschwelle, 797 Seiten dick. Ich will mehr »
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