Der Traumkörper

web108 am 30. April 2020 um 00:53

Der Körper spricht eine eigene Sprache. Wenn ein Virus ihn anfällt, wehrt er sich, klar. Aber auch sonst reagiert er auf Einflüsse, oft auch psychischer Art, und nicht immer verstehen wir dann, was seine Symptome uns sagen wollen. Deshalb muss ich mal kurz auf das Konzept des Traumkörpers eingehen, das Arnold Mindell bereits vor fast 50 Jahren vorgelegt hat.  Ich will mehr »

Schöne Welt in Farbe

web108 am 29. April 2020 um 00:32

Wieder einmal zum Ende des Monats ein paar feine Fotos eines Meisters. Dieses Mal sind sie in Farbe. Das wärmt mehr als Schwarz und Weiß, das wirkt irgendwie menschlicher. Es wurde ja zuletzt nicht mehr viel gereist, aber Motive lassen sich auch im Nahbereich entdecken. Ich will mehr »

Flugverkehr (94): Ätherische Ufos

web108 am 27. April 2020 um 00:17

Die Theorie von Meade Layne, zuletzt angesprochen, muss ich nun doch vorlegen, meine ich. Unidentifizierte Flugobjekte aus dem Jenseitsraum, das ist ja die ideale Kombination zweier Mysterien des Paranormalen und sollte manipogo extrem interessieren, doch auch sie war mir bislang entgangen. Layne war langjähriger Direktor der Borderland Sciences Research Associate und hielt senen Einfall für die Lösung des Ufo-Rätsels, das der US-Öffentlichkeit nach dem Krieg zu denken gab.  Ich will mehr »

Flugverkehr (93): das biologische Ufo

web108 am 25. April 2020 um 00:34

Im Jahr 1947 sah am 24. Juni der Geschäftsmann Kenneth Arnold in seinem Kleinflugzeug oberhalb von Boise (Bundesstaat Idaho) neun schnell fliegende Objekte, in einem Agenturbericht hieß es über sie saucer-like objects, und der Volksmund machte die fliegenden Untertassen daraus. Doch schon vorher wurden unbekannte Flugobjekte (unidentified flying objects) gesichtet. Eine ganz seltsame Sichtung, die ich noch nicht kanne, stammt aus dem Jahr 1925. Ich will mehr »

Der scharlachrote Buchstabe

web108 am 23. April 2020 um 00:13

Was ist das für ein scharlachroter Buchstabe, der Nathaniel Hawthornes Roman aus dem Hahr 1850 seinen Titel gab? Es ist ein rotes A, auf das Kleid der Hester Prynne gepinnt, damit alle sehen, dass sie eine Ehebrecherin ist: eine Adultress. In der puritanischen Gemeinde in Neu-England (an der Ostküste der USA) war das um 1600 so, drei Stunden Stehen am Pranger inklusive. Hesther steigt vom Pranger herunter und beginnt ihr neues Leben als Gebrandmarkte. So fängt die Geschichte an. Ich will mehr »

Flugverkehr (92): Sebald zaubert

web108 am 21. April 2020 um 00:55

Wenn ich etwas Schönes vorlesen will, denke ich immer an W. G. Sebald. Der Allgäuer Autor pinselte mit der Entrücktheit eines Zen-Meisters und der Akribie eines Renaissance-Malers seine langschweifigen, zeitlos wirkenden Sätze hin, die einen in Trance versetzen können. Und seine Sprache ist so schön, dass man sie im englischen Sprachraum den Sebald sound nannte. Wenn Sebald über das Fliegen schreibt, darf man sich etwas Außergewöhnliches erwarten.  Ich will mehr »

Frenchman’s Creek

web108 am 19. April 2020 um 00:43

Mit Genuss, sogar mit Begierde habe ich den Roman Frenchman’s Creek von Daphne du Maurier (1908-1981, am 19. April) gelesen, deren Buch Rebecca von Hitchcock verfilmt wurde. Die Bucht des Franzosen (der öde deutsche Titel) wurde sogar zwei Mal verfilmt, 1944 und 1998, und wenn man die Filmplakate sieht (weiter unten gibt’s das von 1944), muss man wohl leider hinzufügen. Das Buch ist brillant, es ist Liebes- und Abenteuer-Roman in einem, aber auf hohem Niveau. Ich will mehr »

Umm Kulthum

web108 am 17. April 2020 um 00:15

In dem Roman Miramar verbringen die Pensionsgäste eine Nacht mit den Liedern der Sängerin Umm Kulthum (1904-1975), die in den 1940er und 1950er Jahren in Ägypten und der arabischen Welt populär war. Mansur Bahi notiert: »Die Nacht mit den Liedern von Umm Kulthum. Eine Nacht voller Wein und Fröhlichkeit. In ihr fielen die Schleier von den verborgenen Winkeln unserer Seelen.« Das ist Musik, die uns fremd erscheinen mag, aber große Kraft besitzt. Ich will mehr »

Hallo Julia!

web108 am 15. April 2020 um 00:13

Kleiner geht’s kaum: So groß wie meine Handfläche war das Büchlein Das kleine Halleluja, das im Second-Hand-Regal eines katholischen Altenheims unbeachtet lag. Hat sogar eine ISBN-Nummer, stammt aus dem Jahr 1989, und es ist ein Oncken MiniSchmunzel Buch, denn Oncken heißt der Verlag (Wuppertal/Kassel), dessen Herausgeber Günter Balders Anekdoten aus dem christlichen Umkreis gesammmelt hat, von denen ein paar zitiert werden sollen, weil sie zu schön sind.   Ich will mehr »

Der Mann, der im Totenreich war

web108 am 13. April 2020 um 00:32

Ein Märchen aus Mexiko als Beitrag zum Ostersonntag, an dem ja nach christlichem Glauben Jesus von den Toten auferstand. Am Montag ging er dann mit Jüngern spazieren. Das Märchen vom Mann, der im Totenreich war, trägt viele Züge von Jenseitsgeschichten aller Völker, und es ist ziemlich humorvoll.  Ich will mehr »