Niels Bohr

web108 am 10. April 2013 um 01:26

Ein Fußballspiel zwischen einer deutschen und einer dänischen Mannschaft.Der Ball rollt auf das Tor zu, und alle erwarten, dass der junge dänische Torwart herausläuft, aber was macht er? Er starrt auf den Torpfosten, bis ihn der entsetzte Schrei eines Zuschauers aufweckt. Dann angelt er sich den Ball. Später sollte der Torhüter, Niels Hendrik David Bohr, angeben, ein mathematisches Problem habe ihn so gefesselt, dass er am Torpfosten Berechnungen angestellt habe.   Ich will mehr »

April

web108 am 9. April 2013 um 01:11

Jeden April – und wie schnell ist wieder einer da! − fallen mir »meine« April-Gedichte ein. Es sind drei, aber wir sehen uns nur die Anfänge an. Die Dichter sind T. S. Eliot, Joseph Brodsky und Manuel Vázquez Montalban. Meist geht es um die erwachende, allmählich aufblühende Natur, denn das Wort April kommt von lateinischen Verbum öffnen, auch wenn das nicht sicher ist. Mein Lateinisch-Wörterbuch nennt nur apricor, sich sonnen.   Ich will mehr »

Else Lasker-Schüler

web108 am 8. April 2013 um 01:38

Ich wollte ja eine neue Serie über Dichterinnen beginnen. Tue ich hiermit, aber ohne große Theorie. Also ein Leben, ein paar schöne Gedichte, einige verbindende Worte. Fangen wir mit Else Lasker-Schüler an, mit der mich der Geburtstag verbindet, der 11. Februar.      Ich will mehr »

Aus der Redaktion

web108 am 7. April 2013 um 01:04

Es gibt heute ein aktuelles Ereignis, das erst in der Zukunft liegt und dann Vergangenheit sein wird (denn auch die Vergangenheit liegt in der Zukunft): die Vernissage zur Ausstellung Farben und Formen von Christine Supersaxo in der Galerie Frankengasse in Zürich, Oberdorf, einem besonders stilvollen Viertel.   Ich will mehr »

Mitternachtskinder

web108 am 6. April 2013 um 01:18

Der Film Mitternachtskinder der indischen Regisseurin Deepa Mehta läuft erst seit einer Woche in Deutschland, und ich habe ihn schon gesehen! Die Vorlage ist ein Roman des indisch-britischen Autors Salman Rushdie von 1981, der auch das Drehbuch geschrieben hat. Der Film dauert zwei Stunden, doch es kommt einem vor, als sei er vier Stunden lang. Atmosphäisch schön, aber ohne Plan und Struktur. Leider. Ich will mehr »

Kanadier am Radweg

web108 am 5. April 2013 um 00:47

Vor einer Woche erlebte ich auch etwas Verrücktes, das mich an den gestrigen Hammer denken ließ (der schon geschrieben war). Ich fuhr bei Kälte auf dem Radweg von Heitersheim nach Dottingen, und kurz vor dem Ort standen zwei junge Anhalter und wollten nach Heitersheim mitgenommen werden, um den Zug nach Donaueschingen zu nehmen. Es waren zwar keine Kanadier, aber sie hatten einen Kanadier bei sich, in dem ihre Rucksäcke lagen: ein drei Meter langes Kanu.  Ich will mehr »

Der Hammer

web108 am 4. April 2013 um 01:26

In dem Buch Time Storms gibt es eine unglaubliche Geschichte. Bittet, und es wird euch gegeben; klopft an, und es wird euch aufgetan werden! Manchmal müssen wir nicht einmal bitten und beten, alles ist da, und wir bekommen, was wir brauchen. Dennoch sollten wir mit unseren Bitten sparsam sein und nur beten, wenn es wichtig ist. Diese Geschichte jedenfalls ist der Hammer! Ich will mehr »

Die Sendung mit der Maus

web108 am 3. April 2013 um 01:34

Die Sendung mit der Maus gibt es im Fernsehen seit 1971, also seit über 40 Jahren. Das ist Kontinuität, in aller Stille. Als sie anfing, hatten wir gerade drei Jahre ein Fernsehgerät, das es zu den Olympischen Spielen in Mexiko gab. Aber ich will eine andere Maus-Geschichte erzählen, die ich erlebt habe. Ich will mehr »

Die Dummheit

web108 am 2. April 2013 um 01:25

Stupidità (Dummheit) heißt ein neuer, 165 Seiten langer Essay von Gianfranco Marrone, Dozent für Semiotik an der Universität Palermo. Er holte sich Material bei den großen Autoren Flaubert, Musil, Deleuze, Adorno und Umberto Eco und denkt weiter: Früher sei der Dumme oder der Blöde (im 19. Jahrhundert war Blödigkeit etwas wie Naivität) »der Verrückte gewesen, der Narr, das Genie, der Heilige oder der Künstler«. Heute gehe der Dumme »im undifferenzierten Magma des Zeitgenössischen unter«. Ich will mehr »

Betty spricht

web108 am 1. April 2013 um 00:31

Betty White, die vorgestern ihren zweiten Ehemann begrüßte und sich küssen ließ, einige Jahre nach ihrem Tod, war ein gutes Medium. Ihre Bücher wurden viel gelesen, und der Inhalt kam aus der Geistigen Welt, die ihr viel Interessantes  diktierte. Sie erfuhr: »Hol dir einen Bleistift!« Und dann ging es los. So entstanden die Werke The Betty Book (1937), The Unobstructed Universe (1940), The Road I Know (1944), The Stars Are Still there (1946) und With folded Wings (1947). Ich will mehr »