Glück für alle
web108 am 8. August 2021 um 00:08Glück für alle! Am 30. August wünscht das der Mahayana-Buddhismus im Buch der 366 Lesungen (Mumbai 2003), und manipogo verbreitet diesen Wunsch an seinem neunten Geburtstag. Ich will mehr »
Glück für alle! Am 30. August wünscht das der Mahayana-Buddhismus im Buch der 366 Lesungen (Mumbai 2003), und manipogo verbreitet diesen Wunsch an seinem neunten Geburtstag. Ich will mehr »
Mittwoch Nachmittag ist in dem kleinen Ort immer Markt, und ich fahre mit meinem alten Victoria-Rad hin, doch muss man da immer lang warten, um eine Audienz bei meinem Lieblingsverkäufer zu ergattern. Zum Glück steht in der Nähe ein altes Telefonhäuschen mit Büchern, und eines von ihnen, ein unscheinbares, sprach mich an, flüsterte mir zu: ›Willst du mich nicht mitnehmen?‹ Ich tat es. Ich will mehr »
Am 6. August, drei Monate nach Ende des Zweiten Weltkriegs, warfen die Amerkaner eine Atombombe auf Hiroshima, 3 Tage später eine zweite auf Nagasaki. Wenn die Physiker den Militärs den »Atomknüppel« einmal in die Hand gäben, dann würden sie auch damit zuschlagen, befürchtete der dänische Physiker Niels Bohr — und behielt recht. Brecht lebte damals noch und probte gerade mit Charles Laughton den »Galilei«, der gerade die Verantwortung der Wissenschaftler behandelte (dazu der Beitrag vom Januar Leben des Galilei). Ich will mehr »
Schließen wir den Zyklus über den Dreißigjährigen Krieg mit einer Geschichte über Mutter Courage und ihre Kinder ab. Das Stück von Bertolt Brecht wurde 1941 in Zürich mit Helene Waigel in der Titelrolle uraufgeführt. Sicher hat Hans Jacob Christoph von Grimmelshausens Die Landstreicherin Courage, das etwa 1680 veröffentlicht wurde, Brecht auf den Gedanken (und den Namen) gebracht. Ich will mehr »
Wir müssen also die Werke von Hans Ulrich Franck relativieren: Da gab es noch einen (von vielen), der von den Gräueln des Krieges entsetzt war und ihnen zur Darstellung verhalf. Damals werden diese Werke wie die Bilder der Tagesschau heute gewesen sein — und sie waren begehrt, da mit einer neuen Technik verfertigt. Der Zeitgenosse von Franck hieß Jacques Callot, wurde 1592 in Nancy geboren und starb 1635, 43 Jahre alt. Ich will mehr »
Der dreißigjährige Krieg war noch zu Schillers Zeit um 1800 ein Trauma, da er erst eineinhalb Jahrhunderte zurücklag. Deutschland war verwüstet worden, die Bevölkerung um die Hälfte dezimiert. Die Hintergründe und Wendungen des Kriegs sind äußerst kompliziert; wenden wir uns den Leidtragenden zu, den Menschen auf den Dörfern und in den Städten. Ich will mehr »
»Es schont der Krieg / Auch nicht das zarte Kindlein in der Wiege«, sagt Stauffacher im Tell. Mir fiel das Buch Die Geschichte des dreißigjährigen Krieges von Friedrich Schiller in die Hände, ein langes und solides Prosawerk. Schiller ist ein guter Historiker und hat auch ein Herz für die Menschen. Die 30 Jahre waren eine Tragödie für das Volk. Hans Ulrich Franck zeichnete damals, was er erlebte oder ihm berichtet wurde. Ich will mehr »
Dieses Jahr muss es sein: ein Abriss des Theaterstücks Wilhelm Tell zu Ehren des heutigen Schweizer Nationalfeiertags. Vor 730 Jahren, im lang vergangenen 1291, wurde die Eidgenossenschaft durch die drei Urkantone Schwyz, Uri und Unterwalden begründet. Ich will mehr »
Ende Juli konnte der Fußballfan und sein weibliches Pendant (die Tifosa?) noch einmal das Dreisamstadion im Osten Freiburgs aufsuchen und von ihm Abschied nehmen. Der SC Freiburg spielt künftig in einem größeren Stadion im Nordwesten. An einem heißen Tag bin ich hingeradelt, habe ein paar Aufnahmen gemacht und noch ein letztes kühles Bier getrunken. Ich will mehr »
Es war nicht unbedingt zu erwarten, dass in einem Roman von John Le Carré (1931-2020), dem Altmeisters des Spionageromans, die Liebe eine große Rolle spielen würde. Es war aber so, und darum geht es mit dem Thema weiter, aber mit einer bitteren Note. Denn Le Carré kannte das Leben und seine Fallstricke. Wenn die Liebe von externen Interessen heimgesucht wird, geht sie zugrunde. Ich will mehr »