Erotische Autos

web108 am 13. Juni 2020 um 00:24

Ich schaue mich in der Welt um und meine festzustellen dass es mehr neue rote Autos gibt als früher. Sie wirken e-rot-isch. Plötzlich lenken vermögende Rentner rote Audi-Coupés und rote Mercedes-Kleinlimousinen, denen man ansieht, dass sie fabrikneu sind. Weiß ist schon etwas abgedroschen, das merkt die Industrie, und man muss den potenziellen Käufern ja nur sagen, hey, Sie sind jung, stellen Sie sich der Herausforderung! Ein rotes Auto bringt Energie. Nun viele viele rote Autos, die ich unter meinen Fotos fand. Ich will mehr »

Dänemark, 2010

web108 am 12. Juni 2020 um 00:04

Ein internationales Treffen mit alten Rädern auf der dänischen Insel Møn war geplant, und ich bin hingefahren. Vor zehn Jahren war das. In acht Tagen fuhr ich am Rhein entlang und über Unna, Osnabrück und St. Michaelisdonn an die Nordsee, begab mich gen Osten  nach Kiel, nahm die Fähre nach Bornholm und dann noch eine, kam an, und es regnete. Die drei Tage des Treffens waren purer Sommer, und dann regnete es wieder. Ich will mehr »

Tshegofatso Pule, ermordet

web108 am 11. Juni 2020 um 00:41

Die Mexikanerinnen haben es satt, von den Männern unterdrückt zu werden, die Inderinnen wissen, dass sie schutzlos sind, doch am schlimmsten ist es für Südafrikanerinnen. Schon im Februar 2013 musste ich melden, dass ein südafrikanischer Sender alle vier Minuten einen Pfeifton einblendete, denn alle vier Minuten wurde in dem Land am Kap eine Frau vergewaltigt. Traurig, dass sich überhaupt nichts daran geändert hat. Ich will mehr »

Der Meister und wir

web108 am 10. Juni 2020 um 00:03

»Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen«, lautet ein deutsches Sprichwort. Das bedeutet wohl: Der Weg zum Meister ist lang, man bekommt den Titel nicht geschenkt. »Lehrjahre sind keine Herrenjahre« — ein weiteres Sprichwort. Das Handwerk war ja im Mittelalter eine ehrenvolle Tätigkeit, in Zünften organisiert, und die Freimaurer waren Handwerker des Geistes, von Geheimnis umgeben. Ich will mehr »

Flugverkehr (98): Luftrettung

web108 am 9. Juni 2020 um 00:42

Mitte Mai bekamen wir von der angrenzenden Grundschule ein Paket mit Zeichnungen und Illustrationen von Kindern, und dabei stand: »Bleiben Sie gesund!« Mit den buntesten Bildern garnierte ich gleich unseren Speisesaal, und ein paar andere schaute ich mir genauer an. Kinder haben ihren eigenen Stil, und man lernt dabei. Ich will mehr »

Flugverkehr (97): Ufo über Müllheim

web108 am 8. Juni 2020 um 00:25

Ich schaute alte Postkarten durch … ja, die Postkarte, das gibt einmal einen Beitrag, einen Nachruf. Jedenfalls sah ich, wie Fritz (Schütte) auf eine Postkarte aus Albanien an mich etwas gekritzelt hatte, und mir fiel ein, dass manche Künstler Postkarten übermalt hatten. Ich dachte mir: Das machst du auch! (Übrigens gibt es hässliche Postkarten, man sollte die schönsten hässlichen abdrucken.) So entstand das Ufo über Müllheim.  Ich will mehr »

Seelen-Vagabunden

web108 am 7. Juni 2020 um 00:10

Kaum zu glauben, dass manipogo nie etwas über erdgebundene Geister geschrieben hat! Die Anziehungskraft der Materie kann stärker sein als die Zugkraft der Seele, weshalb unaufgeklärte und rationale Zeitgenossen nach dem Hinübergang manchmal nicht erkennen, dass sie gestorben sind und viele Jahre unserer Zeit als Seelen-Vagabunden herumstreifen und dabei allerlei Unheil anrichten. Wer manipogo liest, ist jedoch vorbereitet! Ich will mehr »

Irina und ihr Guru

web108 am 6. Juni 2020 um 00:06

Lange habe ich diesen Beitrag vor mir hergeschoben. Da war Irina, die Russin, die nach dem Tod ihres Mannes sich selbst suchen wollte und bei einem Guru in Indien auf den »Pfad der Liebe« ging, wie die Sufis ihn verstehen. Sie blieb bei ihm bis zu dessen Tod, fand Frieden, und ihre Tagebuchaufzeichnungen wurden das Buch Wie Phönix aus der Asche. Doch bevor Phönix sich erheben kann, muss alles verbrannt werden. Ich will mehr »

Am Meer

web108 am 5. Juni 2020 um 00:32

Langsam sehnt man sich wieder danach, zu reisen. Undenkbar (für Italiener): ein Jahr ohne Strandurlaub. Drei Monate war ich nicht mehr in meiner Bucht neun am Rhein-Kanal. Was sagen meine Schwäne? Vermissen sie mich? Und wieviel Müll wird wieder daliegen! Aber selber daliegen an einem Sommertag und übers Wasser schauen, das wär’s … Drei schöne italienische Meeres-Gedichte, von mir übersetzt. Ich will mehr »

Tagesanbruch, Himalaya

web108 am 4. Juni 2020 um 00:11

Irina Tweedie (1907-1999), die Russin, zog nach dem Tod ihres Gurus (wir reden noch davon) in den Himalaya, in einen Ashram auf 1850 Metern Höhe. Sie war das Schweigen und die Stille gewohnt, und die Natur bezauberte sie. Meist erhob sie sich noch vor Sonnenaufgang und setzte sich auf die Türschwelle. Und dann beschreibt sie uns in ihrem Buch Wie Phönix aus der Asche im Zeitraffer, was in den folgenden Stunden geschah … Ich will mehr »