Gratuliere, Armando!

web108 am 6. Februar 2021 um 00:43

Heute wird Armando Basile 74 Jahre alt, wenn ich richtig gerechnet habe, und wir gratulieren! Das schönste Geburtstagsgeschenk ist das Buch über sein Leben und seine Taten, das vor zwei Wochen beim Tribus-Verlag herausgekommen ist und Der Eine Million Kilometer Mann heißt. Müsste man eigentlich mit Bindestrichen schreiben, und zuletzt hatte ich noch als Titel Der letzte Cowboy vorgeschlagen, aber sei’s drum. Ich will mehr »

Der Schlüssel

web108 am 5. Februar 2021 um 00:15

Erst vergangenen Oktober hatte ich den bulgarischen Denker (oder sollen wir sagen: Guru?) Omraam Mikhael Aivanhov zitiert. Das war aus seinem Buch Der Schlüssel zur Lösung aller Lebensprobleme, das aus vielen seiner Vorträge besteht, die mitgeschrieben wurden. Nun wüsste man natürlich gern, wie sich sämtliche Lebensprobleme lösen lassen; wo liegt der Schlüssel? Gleich.  Ich will mehr »

Die Stimme, von fernher

web108 am 4. Februar 2021 um 00:17

Man muss nicht Dichter sein, um sich an die Stimmen zu erinnern. Diejenigen der Menschen, die uns teuer sind, begleiten uns. Manchmal wiegt eine Stimme schwerer als ein Gesicht. Jemand fehlt; es fehlt auch seine/ihre Stimme, sein/ihr Wort, das neben allem Handeln herlief, beiläufig, und dann doch jenen Menschen ausmachte, der seine Stimme war, an uns gerichtet. Wir waren gemeint, wir wurden gerufen, und das war schön. Ich will mehr »

Parallellinien

web108 am 3. Februar 2021 um 00:15

Ich nenne diesen Beitrag wie den, den ich vor über elf Jahren für die Kritische Ausgabe plus schrieb. Es geht um den Reim. Wenn ich solche Vierzeiler lese wie in Brans Geschichte oder in der poetischen Edda, einem Epos der Isländer von 1300 ungefähr, dann dringt sofort der Rhythmus in mich ein. Das schwingt! Lyriker sind musische Menschen, und jeder hat seinen Sound. Musik dazu: Parallels von Yes. Ich will mehr »

Windy erzählt

web108 am 2. Februar 2021 um 00:34

Der Schwede Lars Gustafsson (1936-2016) war über 20 Jahre (1983-2006) Professor für Germanistik an der Universität Austin im US-Bundesstaat Texas. Gut zu wissen, dass die Texaner etwas für deutsche Literatur übrig haben! Dort entstand 1999 Gustafssons kleines Buch Windy erzählt, ebenso köstlich und humorvoll wie etwa Nachmittag eines Fliesenlegers und gut wie Wollsachen.  Ich will mehr »

Wie war es? (2) Die Reise des Bran

web108 am 1. Februar 2021 um 00:56

Jenseitsreisen, das ist ein neues Thema für eine Serie. Die Reise des Bran ist ein irischer Text aus dem 7. Jahrhundert (hier englisch/gälisch). Der Held verbringt einige Zeit im Land der Frauen, und dann fahren er und seine Genossen wieder heim. Als sie zurückkehren, erfahren sie, dass ihre Reise vielleicht viele Jahrhunderte her ist; Bran erzählt kurz davon und verschwindet wieder. So die Kurzfassung. Ich will mehr »

Bautzen II

web108 am 31. Januar 2021 um 00:57

Ende des Monats Januar will ich die Bilder der Stasi-Sonderhaftanstalt Bautzen II veröffentlichen, die ich im September 2019 machte. Von 1956 bis 1989 saßen dort 200 meist politische Häftlinge ein. 1992 wurde die Anstalt geschlossen und zu einem Museum umfunktioniert.  Ich will mehr »

Flugverkehr (113): Mein Gott, es ist Bob Loft!

web108 am 30. Januar 2021 um 00:54

Ich wollte hier unbedingt einen Flugverkehr haben, blätterte müßig in ein paar Büchern herum — und hatte ihn! Es ging um einen Fall und ein Buch, das ich längst vergessen hatte, das mich aber bei der ersten Lektüre ungeheuer beeindruckt hat. Lyall Watson erwähnt die Geschichte auch in seinem Buch Das geheime Leben der Dinge. Es geht um die Lockheed L-1011 TriStar. Ich will mehr »

Bescheinigung über

web108 am 29. Januar 2021 um 00:40

Ich musste mir mit einem Instrument hoch hinauf in die Nase bohren lassen: der Schnelltest, nach dessen Negativität ich erst meine Mutter im Heim besuchen durfte. Obwohl ich die Krankheit schon hatte und nach Aussagen höchster medizinischer Autoritäten immun bin und niemanden anstecken kann. Meine Mutter hatte die Krankheit auch schon. Hilft nichts.  Ich will mehr »

Die Sühne blieb aus

web108 am 28. Januar 2021 um 00:12

Sühne: ein edles deutsches Wort, das heute kaum mehr gebraucht wird. Für ein Verbrechen zahlen, dafür zur Rechenschaft gestellt werden, es sühnen. Das größte Menschheitsverbrechen der Weltgeschichte blieb weitgehend ungesühnt. Von den Tausenden Tätern wurden nur wenige vor Gericht gestellt; die meisten bauten sich wieder eine bürgerliche Existenz auf und starben an Altersschwäche. Ich will mehr »