Über Krishnamurti

web108 am 7. November 2012 um 03:18

Was für ein Duell!  Es ist nun 3.15 Uhr. Wie sieht es in den »Battleground States« aus? Wolf Blitzer rattert die Zahlen herunter. Knapp wird es wie  vor acht Jahren. Die USA sind eben gespalten. Auf jeden Sieger kommt ein Verlierer. Stehen nicht in allen Ländern sich das linke und das rechte Lager gegenüber? Mal die, mal die anderen. Man kann tausend Mal wählen, aber am Ende ist es immer wie beim Fußball. Das Elfmeterschießen entscheidet. Krishnamurti hat darüber immer nur den Kopf geschüttet. Ich will mehr »

Hala, Wolf und Richard

web108 am 6. November 2012 um 04:24

Nun wählen sie in den USA. Ab heute Abend, 21 Uhr, wird es ernst. Wir sollten bei CNN (Cable Network News) reinschauen: »CNN is live on the ground.« Seit Monaten sind sie das. Ich sehe mir regelmäßig den International Desk um 19 Uhr an, während ich koche und danach speise. In Atlanta im US-Bundesstaat  Goergia, am Hauptsitz des Senders, ist es dann 12 Uhr. Danach geht die Moderatorin sicher auch zum wohlverdienten Essen, nachdem sie gesagt hat: »Send me a tweet!«  Ich will mehr »

Zum Pub radeln

web108 am 5. November 2012 um 02:39

Vom Kino rasch zurück nach Irland, das am Freitag einen Kurzauftritt hatte. Die Dubliners treten heute Abend in der Alten Oper in Frankfurt auf. Ich erinnerte mich vage an eine witzige Erzählung über Leute in Irland, die dem Gesetz ein Schnippchen schlagen, um zu ihrem geliebten Alkohol zu gelangen. Jetzt habe ich sie gefunden: Sie steht natürlich im Irischen Tagebuch von Heinrich Böll.  Ich will mehr »

Es war einmal der Wilde Westen

web108 am 4. November 2012 um 00:19

Kann ein Film, der so heißt wie oben angegeben, ein Erfolg werden? Der Titel ist ein Hindernis. Sergio Leone (1929−1989) fing mit C’era una volta il West 1968 seine zweite Amerika-Trilogie an, nachdem er seine »Dollar-Trilogie« höchst erfolgreich abgeschlossen hatte. In Deutschland hieß der Western Spiel mir das Lied vom Tod, und er lief gestern Abend im Bayerischen Fernsehen. Ich hatte ja soeben über italienische Filmgeschichte geschrieben.   Ich will mehr »

Die Kino-Schule „Gian Maria Volonté“

web108 am 3. November 2012 um 00:27

Es kann im Mai 2011 gewesen sein, dass mich Romano durch ein verlassenes Gebäude im römischen Stadtteil Magliana führte, das eine Schule für Kino werden sollte. Nun ist die Scuola d’arte cinematografica Gian Maria Volonté in Betrieb. 75 junge Leute können in zweijährigen Kursen alles lernen, was man braucht, um einen Film zu drehen. Romano ist hier in der Verwaltung tätig. Ich will mehr »

Unter dem Vulkan

web108 am 2. November 2012 um 00:04

Heute: Allerseelen. Also noch einmal ein Beitrag über den Tod und Verwandtes. Meine geschätzte Ex-Partnerin Giovanna befindet sich derzeit in Mexiko, auf einer Reise durch das Land. Da fiel mir gleich der großartige Film Unter dem Vulkan (1984) von John Huston (1906−1987) ein, mit Albert Finney und Jacqueline Bisset. Beklemmend.

 

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Mara sieht das Licht

web108 am 1. November 2012 um 00:15

Bei unserer Konferenz in Rom sprach auch wieder der sympathische Mariano Mandolini über seine Kontakte mit Bewohnern anderer Welten. Er erzählte uns die bewegende Geschichte von Mara, die sich erst später so vorstellte, zunächst aber ein nerviger Geist war, der, typisch italienisch, nicht aufhörte zu kommunizieren. Ich will mehr »

Ausgang für die Toten

web108 am 31. Oktober 2012 um 00:25

Wer aus unserer Welt die andere (das Jenseits) besuchen möchte, könne dies, schrieb der indische Gelehrte Ananda Kentish Coomaraswamy (AKC), nur in einem bestimmten Intervall tun, das nur einen Augenblick geöffnet sei. Das trifft nach dem Volksglauben auch auf diejenigen zu, die, verstorben, ihrem früheren Aufenthaltsort einen Besuch abstatten wollen. Offen ist die Passage für die Toten am 1. November.     Ich will mehr »

Italien und die Krise

web108 am 30. Oktober 2012 um 01:12

Die Stimmung in Italien sei so schlecht wie nie zuvor. Mit dieser Botschaft empfingen mich meine Freunde, als ich mich, erschöpft von der Reise und erhitzt von zwei Kilometern Fußweg mit Gepäck vom Bahnhof Trastevere, zu ihnen an den Wohnzimmertisch setzte. Das fing ja gut an.

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Kirchspiel

web108 am 29. Oktober 2012 um 00:52

Nach elf Tagen beende ich hiermit meine vorbereitete Rom-Serie (und sollte selbst wieder zurück sein). Ich zeige ein paar Bilder von Kirchen, das ist unaufwendig. Dabei denke ich an eine Verlagsmitarbeiterin, deren sehnlichster Wunsch es war, ein »unaufwendiges« Buch zu machen, das ein Bestseller würde. Das kann klappen, wenn man zuerst ein paar Jahrzehnte seinen Job gelernt hat. Aufwendig! Ich will mehr »