Bicycleran, sieben Tage im Kreis

web108 am 14. November 2024 um 00:59

Bicycleran heißt der Film von Mohsen Makhmalbaf, dem iranischen Filmregisseur, der mich interessierte. Die grammatikalische Form des Worts ist mir nicht ganz klar, im Arabischen heißt Fahrrad ad-darradscha. Der spanische Titel: El Ciclista (Der Radfahrer). Gedreht hat ihn Makhmalbaf 1989, als bei der Tour de France sich Greg Lemond und Laurent Fignon in Paris jenes hauchdünn ausgegangene Duell lieferten. El Ciclista ist anders. Ich will mehr »

Der Jenseits-Indizien-Marathon

web108 am 13. November 2024 um 01:42

Anfang Oktober hatte Victor Zammit, der seit 25 Jahren die Welt mit seinem australischen Friday Afterlife Report beglückt, einen besonders schönen Leitartikel. Dem Jenseitsbericht habe ich schon viele Geschichten entnommen, und man kann ihn abonnieren. Freitag ist Jenseits-Tag! Ich will mehr »

Auf den Tod eines Zechers

web108 am 12. November 2024 um 02:04

Ich kam durch Sitzenkirch und musste unbedingt das Wirtshausschild Zum Engel fotografieren. Ein paar Gasthöfe sind noch geblieben und ihre Namen: Sternen, Bären, Löwen (Leuen), Sonne, Der Wilde Mann, Kreuz, Post, Drei Könige, letzteres gibt es direkt am Rhein in Basel, wo Johann Peter Hebel 1760 geboren wurde. Er hat einmal ein Gedicht gemacht, in dem Wirtshausnamen vorkommen; seht und lest und hört selbst.  Ich will mehr »

Tucholskys Befürchtung

web108 am 11. November 2024 um 01:14

Im Sommer 1929 erschien in der Berliner Weltbühne ein Text von Kurt Tucholsky (1890-1935) über den Tod, den er Befürchtung nannte. Tucholsky war ja immer nachdenklich und oft witzig, doch in den Jahren nach 1930 verließ ihn seine Energie. Als Hitler kam, interessierte ihn vieles nicht mehr. Ich will mehr »

Schamanen des 20. Jahrhunderts

web108 am 10. November 2024 um 01:48

Wir hocken ja schon eine Weile im 21. Jahrhundert, das ist mir bekannt, doch mein Titel ist der Titel eines Buchs von Ruth-Inge Heinze, einer namhaften Kultur-Anthropologin und Professorin. Ich finde, man muss über solche begabten und mutigen Frauen reden wie über Heinze und ihre Kolleginnen Felicitas Goodman, Edith Turner, Erika Bourguignon und Jeanne Achterberg. Ich will mehr »

Der Arzt wider Willen

web108 am 9. November 2024 um 01:01

Das Theaterstück Ein Arzt wider Willen (le médecin malgré soi) wurde am 3. August 1666 in Paris uraufgeführt. Molière bracuhte mal wieder einen Erfolg, um die Kassen seiner Kompanie zu füllen. Das Stück ist die meistgespielte Komödie des unnachahmlichen Autors, der 1672 starb.   Ich will mehr »

Der geheilte Patient

web108 am 8. November 2024 um 01:28

Johann Peter Hebel, der badische Volksdichter, hat mit seinem Schatzkästlein des Rheinischen Hausfreunds eine unsterbliche Sammlung von moralischen und heiteren Anekdoten vorgelegt, und erst kürzlich habe ich alle gelesen, die ich noch nicht kannte. Das Buch erschien erstmals 1811, und das Deutsche Textarchiv, das 5124 deutsche Bücher und Aufsätze anbietet, gestattet die Verwendung.  Ich will mehr »

Der Arzt und der Tod

web108 am 7. November 2024 um 01:21

Nein, es geht nicht nur über den Arzt und den Tod, um mehr geht es, und ich beziehe mich auf Arnold Mindell und sein Buch The Dreambody. Er wiederum interpretiert das Grimm-Märchen Der Gevatter Tod, das bei manipogo bereits vorgestellt wurde. Das sollte man als Vorbereitung vielleicht überfliegen: hier.  Ich will mehr »

Tarot, eine Lebensreise (4). Und Trump

web108 am 6. November 2024 um 01:03

Endlich die letzten drei Karten. Harmonischer Ausklang. Doch darf man sich nur kurz zurücklehnen: der Neugeburt und dem Entzücken folgen stets neue Anforderungen, das Leben lässt nicht locker, aber wir kommen überall gut durch und lernen dazu, ohne viel zu leiden! Auch die 64 Zeichen des I-Ging sind ein Zirkel; 64 ist die Vollendung, da darf man nicht überheblich werden!

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Tarot, eine Lebensreise (3)

web108 am 5. November 2024 um 01:03

Nun kommen die harten Karten, die aber nicht immer wörtlich zu nehmen sind. Der Tod bedeutet eine Neuorientierung, der Turm schwerwiegende Veränderungen. Eine ganze Wegstrecke im Tarot (Karten 13 bis 16) wird qualvoll, aber das kennen wir aus dem Leben ja auch. Dabnach kann’s nur noch besser werden.

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