Monatsarchiv für April 2026

Wer zum Teufel ist Kafka?

Sonntag, den 19. April 2026

Kommen wir nochmal zur Mutti zurück, die vorgestern vor 5 Jahren gestorben ist. Geboren wurde sie am 29. August 1929. Nun Koinzidenz: Lizzie Doron, die den Bestseller Who the Fuck Is Kafka geschrieben hat, ist am 29. August 1953 geboren, und die Mutter ihres palästinensischen Freundes Nadim, der sie das Buch widmete, auch an einem […]

Hölderlins Lied der Liebe

Samstag, den 18. April 2026

Friedrich Hölderlin kam bei manipogo noch gar nicht richtig vor. Zu griechenlastig, zu schwermütig, zu schwärmerisch, dachte ich immer. Aber warum nicht sein Loblied auf die Liebe bringen, da geht es ab und wie! So hat man vor 200 Jahren gedichtet und gedacht. Heute sind wir so pragmatisch und vernünftig geworden; zu vernünftig.

Fünf Jahre

Freitag, den 17. April 2026

Heute vor 5 Jahren ist unsere Mutti gestorben. Komisch, wenn jemandem ein nahestehender Mensch gestorben ist, hat man das Gefühl, die Zeit vergehe schneller. Hui, sind also 5 Jahre vergangen. Wir denken noch an sie. Wenn ich (einmal im Jahr) in der Kirche bin, fällt mir der Gottesdienst im Altenheim damals ein, als ich sie […]

Das Jenseits im Film

Donnerstag, den 16. April 2026

Ich habe in meinen Unterlagen einen Aufsatz, betitelt Das Jenseits im Film (The Afterlife in Films), und ihn gibt’s im Internet. Simon Foster hat ihn für SBS on demand verfasst, eine Seite des australischen Fernsehens, und er erschien am 11. Februar (mein Geburtstag) 2011. Freilich sind es meist US-amerikanische Filme, doch es sind herausragende darunter.

Die Traumseele

Mittwoch, den 15. April 2026

Gibt es nicht den Traumpartner und das Traumland? Der neue französische Film, den ich mit der Traumseele meine. nennt sich L’âme idéale (Die ideale Seele), und ob er einmal in die deutschen Kinos kommt, weiß man nicht. Alice Vial hat den Film gedreht, den ich Anfang März drüben im Elsass sah. Ich war einfach hingerissen.

Nach dem Leben

Dienstag, den 14. April 2026

After Life – Nach dem Leben ist ein Film des Japaners Hirokazu Kore-eda von 1998. Später, 20 Jahre später, bekam er für Shoplifters die Goldene Palme von Cannes. Den Zwei-Stunden-Film, der auf Japanisch Wandafuru Raifu heißt (Wonderful life; Asiaten können ja das r nicht aussprechen!)  gibt’s auf Youtube, sogar mit (spärlichen) englischen Untertiteln.

Wir sind anders (2)

Montag, den 13. April 2026

Nun der zweite Artikel über Claudia Mendes Buch Wir sind anders, als ihr denkt. Da geht es um weitere wichtige Themen wie Gewalt gegen Frauen oder einen feministischen Islam. Am Ende wird noch zu einer Abgrenzung gegenüber dem West-Feminismus geschritten, der auch seine blinden Stellen hat.

Wir sind anders

Sonntag, den 12. April 2026

Endlich das Buch Wir sind anders, als ihr denkt von Claudia Mende gelesen. Es geht um den arabischen Feminismus, und gestern sagte ja schon Tahani Rached, die Frauen dort seien nicht so schwach, wie sie im Westen wahrgenommen würden. Von dieser Opferrolle wollen sie wegkommen, die arabischen Frauen. Sie wollen ernstgenommen werden.

Diese Mädels da …

Samstag, den 11. April 2026

Unklar war, ob der Film auf Englisch These Girls heißt oder Those Girls; diese oder jene? Der französische Titel ist Ces filles-là, also doch eher jene: also diese Mädels da. Über sie rümpft man die Nase, an denen geht man schnell vorbei, denn es sind Straßenkinder in Kairo, arme Chaoten, und die Ägypterin Tahani Rached […]

Burqa City

Freitag, den 10. April 2026

Youtube schlägt einem ja viele Videos vor, und ich kriege oft arabische Beiträge. Einen davon, den Kurzfilm Burqa City (20 Minuten) habe ich mir angeschaut (englische Untertitel), und er hat mich überzeugt. Am Ende musste ich sogar laut lachen. Er war komisch, sowas wie eine Verwechslungskomödie, aber der Kontext ist traurig, und das alles erkläre […]