web108 am 21. September 2024 um 02:09
Kürzlich redete ich lang mit meinem langjährigen besten Freund in Bayern am Telefon. Das können Männer auch, 45 Minuten plaudern über Gott und die Welt (und es hätte noch länger sein können). Die Smartphone-Manie kam auch zur Sprache; ich hatte ja bereits erwähnt, dass ich 6 Jahre nach dem Buch Fomo nun auch ein Smartphone besitze, ein biliges chinesisches. Ich schreibe auch What’s-apps! Ich will mehr »
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web108 am 20. September 2024 um 01:52
Drüben im Elsass fand ich ein Büchlein der Autorin Andrée Chedid, La cité fertile. Ich wollte gerne darüber schreiben, fragte mich aber: Interessiert das wen? Schließlich fiel mir ein, eine Episode aus dem 1972 erschienenen Buch zu verwenden, die einem im Gedächtnis bleibt und die zu weiterem Nachdenken anregt. Aléfa heißt die Protagonistin. Sie lebt in einem Hochhaus in der Nähe der Seine und kleidet sich stets in Blau. Ich will mehr »
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web108 am 19. September 2024 um 02:05
Ray Kinman machte seine unfreiwillige Reise ins Jenseits als 9-Jähriger, vor nunmehr fast 60 Jahren, und trotzdem hat er sie nie vergessen. Vor über einem Jahr erzählte er davon vor Anthony Chenes Kamera, und er tat es präzise und einfallsreich und ließ uns nie vergessen, dass unsere Sprache nicht dazu geschaffen ist, aus Welten ohne Raum und Zeit zu berichten. Ich will mehr »
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web108 am 18. September 2024 um 01:42
Heute wieder ein paar Seiten aus Rolf Hannes‘ Buch Die Merkwürdigkeit des Lebens. Wenn man das Leben nicht für selbstverständlich nimmt, lassen sich ein paar Fragen kaum verdrängen. Doch mit ein wenig Humor kommt man zurecht. Manchmal bewundere ich die bildenden Künstler: Da schreibt einer einfach Unangefochtenheit aufs Papier oder Unbehelligtheit; dass er diese Worte im Vokabular hat, bravo! Ich will mehr »
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web108 am 17. September 2024 um 01:57
Viele jenseitige Kommunikatoren haben darauf hingewiesen, dass wir auf unsere Gedanken achtgeben sollen. Das gesprochene Wort werde zuerst gedacht, heißt es im nachfolgenden Text, den der Mediale Freundeskreis Berlin 1971 empfing. Abgedruckt hat ihn Ernst Senkowski in einem Buch. Ich will mehr »
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web108 am 16. September 2024 um 02:03
Erwähnt wurde bereits, dass diese Tonbandaufnahmen viel Zeit und Energie kosten. Man muss sie sich mit langsamer Geschwindigkeit anhören und überlegen, was bestimmte Kombinationen bedeuten könnten, die noch dazu rasch hervorgestoßen werden. Jürgenson hat die Kommunikation der »Toten« genau dargestellt. Heute mag das Verfahren dank verbesserter Technik leichter ablaufen.
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web108 am 15. September 2024 um 01:02
Ich hatte nichts zu lesen, schaute in meinem Regal auf die Buchrücken und sah Sprechfunk mit Verstorbenen von Friedrich Jürgenson (1903-1987). Hatte ich das je gelesen? Vielleicht vor 5000 Jahren. Ich stürzte mich rein, machte mir Notizen und stelle sie euch zur Verfügung. Ich will mehr »
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web108 am 14. September 2024 um 02:15
In den drei Links, die ich gestern anbrachte, kommt immer der Film Erklärt Pereira nach Antonio Tabucchi vor, und nie hatte ich über ihn geschrieben. Man kann ihn auf Youtube sehen, leider nur in einer schlechten italienischen Fassung mit spanischen Untertiteln. Roberto Faenza hat ihn 1995 mit Marcello Mastroianni in der Titelrolle gedreht, der im Jahr darauf starb. Der Trailer kommt hier. Ich will mehr »
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web108 am 13. September 2024 um 01:16
Bei der Durchsicht eines Manuskripts, das nie veröffentlicht wurde, fand ich eine Kurzfassung des Buchs Alle Namen von José Saramago. Dieases Buch ist mir sehr wichtig, und ich habe auf manipogo nie darüber geschrieben?? Müssen wir unbedingt nachholen. Es geht ja nicht um mich oder darum, dass das Buch mir wichtig ist; ich sage in meiner Arroganz einfach, dass es ein total wichtiges Buch über Leben und Tod ist. Ich will mehr »
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web108 am 12. September 2024 um 01:38
Manchmal denke ich noch an die Mandäer, von denen ich viel gelesen habe. Sie lebten vor über 2000 Jahren im Land von Euphrat und Tigris, waren pessimistisch und als Gnostiker Konkurrenten des aufblühenden Christentums,. Die Mandäer fühlten sich fremd in dieser Welt. Ich sollte einmal aus ihren Werken zitieren.
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