web108 am 14. Juni 2019 um 00:54
Kürzlich im Landsberger Welt-Laden gekauft und gelesen: das Buch Weißes Algerien (1995) von Assia Djebar, die auf manipogo erst einmal zum Zug kam. Die algerische Autorin, 1936 geboren und am 6. Februar 2015 gestorben (was mir entging), schildert die letzten Tage von Freunden, die von Islamisten ermordet wurden. Im algerischen Bürgerkrieg in den 1990-er Jahren starben 120.000 Menschen. Ich will mehr »
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web108 am 12. Juni 2019 um 00:35
Das mit den Bullshit-Jobs, über die David Graeber ein Buch veröffentlicht hat, gefällt mir immens. Wie schön, dass der Anthropologie-Professor damit die Diskussion bereichert hat! Nützen wird es nicht viel. Mit ihren Ausformungen drückt sich die Gesellschaft aus. Wir können bloß schimpfen und zuschauen. Ich will mehr »
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web108 am 11. Juni 2019 um 00:12
Vor einer Woche hatten wir das Thema Kontingenz und Transzendenz. Ja, vieles ist unbestimmt und wirkt willkürlich, doch … es bilden sich auch Informations-Inseln der Ordnung heraus. Wenn man sie sehen kann. Manche sagen ja gleich: Du konstruierst das. Sehen wir uns an Beispielen an, wie die Welt zu uns spricht. Ich will mehr »
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web108 am 9. Juni 2019 um 00:48
600 Seiten ist der erste Teil des Romans Rummelplatz von Werner Bräunig lang. Zu einem zweiten Teil kam es nicht. 1965 verdammten Walter Ulbricht und seine Mitläufer das Buch als unsozialistisch, und der Autor legte das Manuskript beiseite, schrieb weiter, verfiel dem Alkohol, starb zehn Jahre später, 42 Jahre alt. Schade. Ich will mehr »
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web108 am 8. Juni 2019 um 00:41
Wenn Heilung nicht mehr möglich ist … muss einer sterben. Der Hospizgedanke hat in Land Fuß gefasst, Sterbende werden betreut, und in Freiburg gibt es die Klinik für Palliativmedizin, deren Leiterin Professorin Gerhild Becker vor drei Tagen in Müllheim referierte. Ich will mehr »
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web108 am 6. Juni 2019 um 01:06
Ziemlich derbe Späße gibt’s in Karl Valentins Couplets; aber nichts, was einen heute erröten ließe. Das war damals in den 1920er und 1930er Jahren beste Comedy, und Valentins Verse über die Ritter sind volkstümlich geworden. Da geht’s um Sex, passend am sechsten sechsten des Jahres. Schmeck‘ ma amoi nei! Ich will mehr »
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web108 am 4. Juni 2019 um 01:26
Das wird nun ein Beitrag, den sicher keiner lesen mag. Schon der Titel ist schwer verdaulich. Aber ich muss ihn einfach schreiben, um mir über alles klar zu werden. Also versuche ich es mal – und so einfach wie möglich. Ich will mehr »
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web108 am 2. Juni 2019 um 00:25
Ist doch ein geniales Archiv, manipogo! So erfahre ich, dass es erst eineinhalb Jahre her ist, dass ich im Theater war (bei Clean City). Sowas vergisst man nicht. Nun im Nationaltheater Mannheim gewesen und drei Stunden Theater gehabt: Meine geniale Freundin. Auch das ein grandioses Erlebnis. Ich will mehr »
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web108 am 31. Mai 2019 um 00:38
Basel geht in die Luft! nennt sich ein Kapitel des Buches Basler Memoiren, das uns zuletzt beschäftigte. Schöne Fotos aus der Frühzeit der Fliegerei sind geboten, das Sternenfeld lud Aviatiker aus aller Welt ein. Geben wir uns also der Zeit vor hundert Jahren hin, als das Fliegen noch abenteuerlich war und wenigen vorbehalten. Ich will mehr »
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web108 am 29. Mai 2019 um 00:21
In dem Buch Basler Memoiren, herausgegeben von Hans Jenny, heißt es: »Am 12. Oktober 1930 ankerte das LZ 127 ›Graf Zeppelin‹ auf dem Basler Sternenfeld. Mit 11 438 Postkarten und dem späteren Ständerat Eugen Dietschi an Bord flog ›der Riese der Lüfte‹ nach Friedrichshafen weiter.« Da hat es auch Bilder, und manipogo zeigt sie. Ich will mehr »
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