Mark Lanegan

web108 am 22. Februar 2025 um 02:22

Ich wollte den Beitrag einplanen, und es war genau 22.22 Uhr. Er musste aber am Morgen laufen, also wollte ich es so: am 22. 2. um 2.22 Uhr. Es geht um den amerikanischen Rocksänger Mark Lanegan, der am 22. Februar 2022 starb, also am 22. 2. 2022. Ihn habe ich in einer Sendung mit Anthony Bourdain gesehen und danach seine Musik angehört: schön düster, mit einem unheimlichen Sog. Ich will mehr »

TestpilotInnen (87): Gareth Duignam

web108 am 21. Februar 2025 um 00:16

Wir sehen wieder Luisa in ihrem schicken Wohnzimmer. Ihr Gast ist Gareth Duignam, der in seiner Dachgeschoßwohnung sitzt, vielleicht in Dublin, wo er 1979 geboren wurde. Ende Januar war das, er sprach ruhig und zögernd und blickte mit seinen klaren dunkelblauen Augen in die Kamera. Er erlebte im Fitness-Studio (in the gym) eine mystische Verzückung, wie sie auch andere vor Jahrhunderten erlebt haben. Ich will mehr »

Die ersten Mönche und Nonnen

web108 am 20. Februar 2025 um 01:20

Hans Jonas schreibt klug über die Gnosis, und ich studierte ein wenig, was Mani (216-276) lehrte, der persische Begründer des Manichäismus. Er war ein strenger Asket, seine Auserwählten durften sich kaum bewegen. Ich dachte an den heiligen Benedikt und die Klöster und wollte die Mani-Jünger als Vorläufer der christlichen Mönchen sehen. Aber so einfach ist das nicht. Ich will mehr »

Wir fliegen nach Siam

web108 am 19. Februar 2025 um 01:13

Heute um 13.15 Uhr startet auf dem Flughafen Zürich ein Flugzeug, in dem wir sitzen werden. Ziel: Bangkok. Vor 20 Jahren war ich in Sri Lanka, und jetzt geht es wieder nach (Südost-)Asien. Von Bangkok fliegen wir dann nach 4 Tagen nach Chiang Mai im Norden, fahren mit dem Zug langsam zurück und verbringen noch ein paar Tage in einem Resort am Meer. Ich will mehr »

Ohne Schonung

web108 am 18. Februar 2025 um 01:42

Bevor wir morgen eine Flugreise antreten, muss ich noch auf die mittlerweile 5 Mordanschläge oder Attentate in den vergangenen Wochen eingehen: Magdeburg, New Orleans, Aschaffenburg, München und Villach. Die 5 Männer, die zuschlugen und -stachen, kamen aus der arabischen Welt. Dass sie vielleicht traumatisiert und isoliert waren, ist keine Entschuldigung für ihre (Un-)Taten.
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Gespräche mit Leuko

web108 am 17. Februar 2025 um 01:09

Der italienische Dichter Cesare Pavese, der bei manipogo schon öfter vorkam, hatte, als er starb, das Buch Gespräche mit Leuko neben sich liegen. Es scheint ihm wichtig gewesen zu sein. Es geht um die griechische Antike, die Themen sind die Zeit, der Tod, der Name, die Unsterblichkeit. Ich will mehr »

Die Politiker

web108 am 16. Februar 2025 um 01:21

In einem Buch von Jürgen Todenhöfer fand ich ein paar Stellen, die mir aus dem Herzen sprachen, und die will ich zitieren. Der Autor ist an seinem 80. Geburtstag aus der CDU ausgetreten, hat damals (2020) eine neue Partei gegründet und nimmt mit ihr (Die Gerechtigkeitspartei/Team Todenhöfer) auch an der Bundestagswahl teil. Auch mit 84 noch im Vorwärtsgang.     Ich will mehr »

Flugverkehr (172): Vogelzüge

web108 am 15. Februar 2025 um 01:28

Dženana Vucic schrieb für die Sydney Review of Books den Artikel Migratory Flights (Vogelzüge) und schildert einige Vogelarten, doch sie meint damit auch sich selbst, die in Bosnien aufwuchs und dann nach dem Krieg (1992-1995) nach Australien zog. Eine Weile lebte sie in Berlin, und nach einer gewissen Zeit werde sie immer unruhig (wie die Zugvögel) und wolle ihr Heimatland besuchen. Ich will mehr »

Karl Valentin und die Bäckersfee

web108 am 14. Februar 2025 um 01:34

In den Band mit Karl Valentins Briefen (Teil der Gesamtausgabe seiner Werke) habe ich nie hineingeschaut. Doch für den Valentinstag 2025 sollte es etwas daraus sein, und zehn Sekunden hat es gedauert, und ich hatte meinen Beitrag. Drei Gedichte (zwei übersandte er Leuten) haben mir gefallen. In Reimen schreiben oder sprechen (wenn man’s kann), das hat Stil. Ich will mehr »

TestpilotInnen (86): Adam Trapp

web108 am 13. Februar 2025 um 00:24

Im Podcast Beyond the Veil berichtete Adam Tapp im Januar über seine Nahtod-Erfahrung. Das war ausgefeilt und gleichzeitig poetisch gesprochen; da hatte jemand diese Erfahrung lange durchdacht und die richtigen Worte dafür gefunden. Alles kann nur angenähert geschildert werden, vieles muss im Dunkeln bleiben. Das Zeiterleben drüben etwa ist völlig anders: Was objektiv nicht lang war, kann einem endlos vorkommen.
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