Der Junggeselle / Gedichte 3

web108 am 23. Februar 2020 um 00:59

Da sind noch ein paar Gedichte im Ordner. Und die müssen raus. Nach dieser hitzigen Gedichtphase schrieb ich noch das Epos Das Jahrhundertrennen, das ja auch auf manipogo zu lesen ist (ins Suchfeld rechts oben eingeben), und derzeit interessiere ich mich fürs Theater, und bei mir sollen sich die Leute auch in Reimen unterhalten, wie das vor 400 Jahren bei Molière und Calderón de la Barca der Fall war. Ich will mehr »

Olga Tokarczuk

web108 am 21. Februar 2020 um 00:35

Die Nobelpreisträgerin für Literatur 2018 (ein Jahr später vergeben) heißt Olga Tokarczuk. Ich kann mir den Namen nur schwer merken. Sie sei die Stimme des zeitgenössischen Polen, hieß es. Ihr heimatliches Terrain liegt an der Grenze zu Tschechien, es ist das Waldland westlich von Waldenburg (Wałbrzych), wo ich vergangenen September sogar übernachtete. Ihr Buch Dom dzienny, dom nocny fängt mit einem Traum an, einem Flugtraum, und das ist ein starker Anfang. Ich will mehr »

Langeweile

web108 am 19. Februar 2020 um 01:05

Schon Graham Greene erkannte die Langeweile als Problem. Ich kann mit meiner Zeit nichts anfangen, ich stehe neben mir, habe keine Aufgabe und keinen Einfall. Alles öde. Die nächste Stunde ist lang wie ein Tag. Vielleicht ist die Langeweile eine Spielart der Sinnlosigkeit. Nähern wir uns dem allen an. Ich will mehr »

Fünf Sekunden / Gedichte 2

web108 am 17. Februar 2020 um 00:56

Fünf Sekunden ist toll, da lief’s mir selber kalt über den Rücken vor Rührung, als ich das nach vielen Jahren wieder las. Nehmen wir noch Mister Right und Last Orders hinzu, die auf wahren Geschichten basieren. Paranormale Episoden haben eine starke poetische Qualität und sind wie Märchen, von denen sie unterscheidet, dass sie wahr sind, meine ich. Ich will mehr »

Der Anruf / Gedichte 1

web108 am 15. Februar 2020 um 00:37

Bei einem »Durchblättern« meiner Ordner fiel mir die Überschrift Gedichte auf. 2011 war es, da habe ich eine schöne Menge geschrieben. Wahre Geschichten aus dem Übersinnlichen, in Versform gebracht. Liest sich gut und ist auch gut. Diese Werke sollten nicht im Dunkel der Festplatte vor sich hinkümmern. Fangen wir an. Ich will mehr »

Sahar Khalifa

web108 am 13. Februar 2020 um 01:01

Sahar Khalifeh heißt die 1941 geborene palästinensische Schriftstellerin auf Englisch, von der ich soeben Memoiren einer unrealistischen Frau gelesen habe. 1986 erschien es auf Arabisch, 1992 brachte es der Unionsverlag in Zürich heraus. Es geht um eine junge Frau, die in einer unglücklichen Ehe festhängt, wie es Frau Khalifa 13 Jahre lang erlebte. Ich will mehr »

Geburtstag

web108 am 11. Februar 2020 um 00:58

Muss man ja nicht verschweigen, dass man Geburtstag hat. Solch ein hohes Alter zu erreichen hätte ich mir früher nie zu träumen gewagt, aber man hat überhaupt nicht dran gedacht, alles jenseits der 50 war unvorstellbar. Doch die Jahre ziehen durch einen hindurch, man geht voran, mal mit viel, manchmal mit weniger Dampf, und bei einem Geburtstag hält man inne. Ich will mehr »

Flugverkehr (90): Mario Luzis Flüge

web108 am 9. Februar 2020 um 00:22

Elitär und hermetisch könnte man die Poesie von Mario Luzi (1914-2005) nennen, der die italienische Lyrik-Tradition von Quasimodo, Montale und Ungaretti fortführte und als alter Mann noch federleichte, sprachschöpferische Gedichte zuwege brachte. Unter den letzten nachgelassenen Gedichten fanden sich auch zwei übers Fliegen, sie passen in meine Serie. Ich will mehr »

Danach – mit Heinz Erhardt

web108 am 7. Februar 2020 um 00:49

Heinz Erhardt! Am besten schaut man sich den Anfang des folgenden Clips an, um zu begreifen, was für ein Typ das war. Wirkt wie einer vom Niederrhein, war aber in Riga (Lettland) 1909 geboren und aufgewachsen und ließ sich später in Hamburg nieder. In den 1950er und 1960er Jahren war Erhardt eine kabarettistische Größe im Land. Und Gedichte schrieb er, und dann sagte er immer: »Noch’n Gedicht!«Er starb 1979.  Ich will mehr »

Der Weg der Lusitania

web108 am 5. Februar 2020 um 01:01

Nach dem Buch über die TITANIC ein weiteres gefunden: über das Schicksal der Lusitania. Auch von Robert D. Ballard, der acht Jahre nach dem Ausflug zur Titanic sich das Grab der Lusitania ansah, die im Mai 1915 sank. Ein deutsches U-Boot schoss einen Torpedo ab, 1195 Menschen starben.    Ich will mehr »