web108 am 19. Januar 2026 um 00:07
Kafka war an der jüdischen Überlieferung interessiert und ließ sich von ihr inspirieren. Das alte Viertel in Prag, in dem die Juden dicht gedrängt lebten (20.000, wo eigentlich nur Platz für 6000 war) wurde jedoch ab 1895 (Kafka war da 12 Jahre alt) zehn Jahre lang saniert und modernisiert. Da ging viel Tradition verloren, doch die Menschen lebten besser. Ich will mehr »
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web108 am 18. Januar 2026 um 01:30
Wenn man gerade in Prag war, darf man schon mal über Franz Kafka schreiben. Muss man? Ich werde auch kurz sein Werk umreißen, obwohl das bereits weidlich geschehen ist. Die Sekundärliteratur zu Kafka (also was über sein Werk verfasst wurde), ist immens. Auf eine Seite Kafka kommen vielleicht 30.000 Seiten Interpretationen, ganze Säle werden die füllen. Viele Gelehrte haben sich an Kafka abgearbeitet. Ich will mehr »
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web108 am 17. Januar 2026 um 00:51
Wir müssen abwarten. Wenn sich das Mullah-Regime halten kann, werden seine Tage gezählt sein. Sein brutales Vorgehen wird nicht vergessen werden. Iran, das frühere Persien, hat eine eigene Vorgeschichte mit dem Zoroastrismus (und dem guten Gott Ahura Mazda) und ein blühendes Geistesleben. Iranische Filme sind wunderbar. Ich will mehr »
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web108 am 16. Januar 2026 um 00:37
Wir wissen nicht, wie es ausgehen wird im Iran. Die Medien schreiben: »Der Sicherheitsapparat geht mit unglaublicher Brutalität vor.« Das Regime steht nach den Massendemonstrationen, die Ende Dezember begannen, mit dem Rücken zur Wand. Aber fast 4000 Menschen sollen bereits gestorben sein, umgebracht von den Handlangern der Mullahs. Vielleicht sind es viel mehr. Ich will mehr »
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web108 am 15. Januar 2026 um 01:30
Die Milliardäre bleiben auf ihren Milliarden hocken, mit denen sie den Hunger in ganzen Ländern stillen könnten. Diese gierigen Menschen wollen jedoch immer noch mehr, und die Millionäre auch. Aber in irgendwelchen Ecken dieser Welt sitzen engagierte Menschen und bringen mit kleinen Vereinen kleine Dinge zustande, die wirklich nachhaltig sind und das Leben von Menschen in armen Regionen verbessern. Beispiel: Tukulere Wamu. Ich will mehr »
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web108 am 14. Januar 2026 um 01:00
Der Janiuar 2013 war der sechste manipogo-Monat. Allzu viel ist da nicht erwähnenswert. Im Januar fängt man immer etwas befangen an, das Wetter ist grau, man ist nicht übermäßig inspiriert. Doch wie erwähnt wollen wir ein paar Artikel hervorheben, damit sie nicht vergessen werden. Ich will mehr »
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web108 am 13. Januar 2026 um 01:01
Das Kapitel Heilige und Wunder fand sich einem Buch, das The Mystics of Islam heißt und Reynold A. Nicholson 1914 veröffentlicht hat. Ich hatte schon länger an Wunder gedacht, doch alle können wir nicht aufführen. Wie sagte Nassim Haramein vor 5 Jahren bei Anthony Chene: »Wir sind das Wunder! Das ist superwichtig, das sollten wir uns immer wieder ins Bewusstsein rufen.« Da sagen wir freudig ja! Ich will mehr »
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web108 am 12. Januar 2026 um 00:29
Da kann man nichts machen: Kaum hatte ich Bruder Klaus und Brenda Dunne geschrieben und eingeplant, kam Anthony Chene mit einem neuen Wundermann an: Didier von Cauwelaert. Er hat das Buch L’insolence des miracles verfasst, etwa: Die Unverschämtheit der Wunder. Und er verbreitete sich Anfang Dezember 2025 eine Stunde über die Wunder. Ich will mehr »
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web108 am 11. Januar 2026 um 01:10
Brenda Dunne war gemeinsam mit Robert Jahn Ende der 1990-er Jahre einmal am Freiburger Institut, dünkt mir, um über ihre Forschung zu sprechen. Beide sind nicht mehr am Leben, aber Brenda erläuterte alles vor vier Jahren in einem Film von Anthony Chene. Es geht um Psychokinese, belegt anhand des Random Number Generators (RNG). Keine Sorge, das erklären wir gleich. Ich will mehr »
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web108 am 10. Januar 2026 um 01:06
Jaroslav Seifert war bislang der einzige tschechische Autor, der den Literatur-Nobelpreis bekam. Im Oktober 1984 war das. Zwar hatte er seit 1923 um die 60 Gedichtbände veröffentlicht, doch im Westen kannte ihn fast niemand. Er selber lag im Krankenhaus und ist ein Jahr später, am 10. Januar 1986, gestorben. Das ist der richtige Tag für eine Würdigung, 40 Jahre später. Wir waren ja gerade in Prag. Großartig. Ich will mehr »
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