Der Gral

web108 am 23. Dezember 2024 um 00:18

Zur blauen Blume gehört, finde ich, der Gral. Die Blume ist ein Traumbild, das dich leitet und dir Sinn gibt. Die Gralssage war 600 bis 700 Jahre vor Novalis aufgezeichnet worden, sie spielt im Umkreis der Tafelrunde von König Artus in England, und wünschte sich unser Dichter nicht zurück in die Zeit der edlen Ritter? Ich will mehr »

Jakobs Traum

web108 am 22. Dezember 2024 um 01:39

Jakobs Traum von der Himmelsleiter fiel mir ein: Genesis 28,11. So bedeutend kam mir das nicht vor, als ich es las. Klarer wurde es erst, als Frau Krüger, eine Vertraute im Pflegeheim, mir die Hintergründe auseinandersetzte. Auch da schon, im Alten Testament, sind Gottes Wege unerforschlich. Niemand ist zu gering, um erlöst zu werden. Ich will mehr »

Der Traum von Heinrichs Vater

web108 am 21. Dezember 2024 um 01:50

Ja, Heinrichs Vater hatte auch einen Traum. Was fällt einem da ein? Martin Luther King: »I Had a Dream.« (Kann man jetzt für 4 Jahre vergessen. Sieht nach einem Alptraum aus, einem Alptrump.) In ihm kommt auch eine blaue Blume vor, sowas! Die blaue Blume der Romantik … das sind heute, meine ich, die Nahtod-Erfahrungen, die man in unsere Welt implantieren müsste. Das Goldene Zeitalter! (Aber da sind wir wieder bei Trump.) Ich will mehr »

Heinrichs Traum

web108 am 20. Dezember 2024 um 01:49

Eher aus Langeweile schlug ich das Buch Heinrich von Ofterdingen auf und fing es zu lesen an. Es wurde erstmals 1802 veröffentlicht, nach dem Tod seines frühvollendeten Autors Friedrich von Hardenberg, der als Novalis schrieb. Wir werden in einen Traum des jungen, 20-jährigen Heinrich hineingezogen, und darin passiert eine Menge! Da müssen wir an Reinkarnation denken, an die zu jener Zeit auch Lessing glaubte. Ich will mehr »

Flugverkehr (170): Die Vögel des Glücks

web108 am 19. Dezember 2024 um 01:26

Die Vögel des Glücks, das sind die Kraniche. So schreibt Otto Schäfer auf seiner Seite mit bestechenden Fotografien, und da ich mich dankenswerterweise bedienen darf, zeige ich euch zum Ende des Monats ein paar Vogelfotos: erst Kraniche, dann Geier und Adler. Wir wollen uns in die Lüfte erheben und alles von oben betrachten. Ich will mehr »

Rückblick manipogo: August 2012

web108 am 18. Dezember 2024 um 01:39

Ich weiß nicht, aber die Merkwürdigkeiten kann ich ein anderes Mal fortsetzen. Ich dachte mir, ein paar Artikel (als Links) aus der Frühzeit von manipogo noch einmal zu präsentieren, weil sie es wert sind. Ich muss ja nicht erstaunt sein darüber, dass diese Artikel ziemlich gut sind; als Schreiber behält man seinen Stil bei, und 12 Jahre sind ja nichts. Ich will mehr »

Americanah (3): Bloß weg von hier!

web108 am 17. Dezember 2024 um 01:11

Neben der Blackness geht es in dem Roman natürlich ums Wegkommen von Nigeria, das lange britische Kolonie war. Die USA sind ein befreundeter Staat, und so kann man ganz legal zu einem Visum kommen, vielleicht sogar die Green Card erwerben. Obinze, der frühere Partner von Ifemelu, reist allerdings nach England. Schlägt sich dort durch. Ich will mehr »

Americanah (2): Deine Blackness

web108 am 16. Dezember 2024 um 01:11

Ifemelu beginnt in dem Roman Americanah einen Blog, der sich mit »Blackness« beschäftigt. Wie geht es den Schwarzen in Amerika?  Es gibt, beschreibt sie, eine Hierarchie: oben Hispanics, Jamaikaner und die »light Blacks« wie etwa Barack Obama und Kamala Harris. Die »erkennbar Schwarzen« rangieren immer ganz unten und werden schnell eines Verbrechens beschuldigt. Sie werden auf eine Stufe mit armen Weißen gestellt.  Ich will mehr »

Americanah: Lagos, London und New York

web108 am 15. Dezember 2024 um 01:10

Die Nigerianerin Chimamanda Ngozi Adichie hat das Buch Americanah schon vor 10 Jahren veröffentlicht, doch es ist frisch wie am ersten Tag. Es geht um Nigerianer in den USA, um Emigration, um die Lage der Schwarzen in Amerika. Aber es ist auch ein hellsichtiges, menschliches Buch: Die Autorin entschlüsselt Kommunikation, spürt Zwischentöne und kann sie sprachlich auch ausdrücken, diese so wichtigen Nuancen. Ich will mehr »

TestpilotInnen (81): Elizabeth Krohn

web108 am 14. Dezember 2024 um 01:00

Alex Ferrari von Next Level Soul begrüßte Elizabeth Krohn und meinte, ihre Nahtod-Erfahrung sei eine ganz spezielle. Es gibt so viele, und jeder hat natürlich die tollste gemacht. Jede Erfahrung bringt neue Details und zwingt uns, Erklärungen zu finden. Bei Frau Krohn hörte man, dass Gott neben ihr auf einer Bank saß und sie 14 Tage lang über ihr Leben und ihre Zukunft sprachen.      Ich will mehr »