Die getupften Teufelchen

web108 am 10. März 2025 um 01:27

Von Manfred Kyber (1880-1933) hatten wir zuletzt Das andere Ufer. Er war in Riga geboren und wurde vor allem durch Märchen mit Tieren bekannt. Auch für den Tierschutz setzte er sich ein. Bestattet ist er in Löwenstein bei Heilbronn, neben Friederike Hauffe, der »Seherin von Prevorst«. (Zu ihr fehlt noch ein Artikel; und nach Löwenstein muss ich einmal fahren!) – Heute ist Kybers Todestag. Geburtstag hatte er 9 Tage vorher, am 1. März.
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Sex im Jenseits (3)

web108 am 9. März 2025 um 01:26

Noch ein paar Aussagen von Medien und Autoren aus dem 20. Jahrhundert. Es gab einmal im Internet eine tolle Seite mit gewiss 100 Büchern über den Spirit(ual)ismus, über Medien und Séancen. Die konnte man alle lesen, und ich kam gut durch, bis die Seite plötzlich nicht mehr verfügbar war. Bei unserem Thema sind wir abhängig von Enthusiasten, die viel Zeit aufwenden, uns die betreffende Literatur zugänglich zu machen. Ich will mehr »

Cinco de la tarde

web108 am 8. März 2025 um 01:00

Samira Makhmalbaf ist die Tochter von Mohsen, diesem bedeutenden iranischen Filmregisseur. 2003 hat sie den Film Um fünf Uhr nachmittags gedreht, und sie war gerade 22 Jahre alt. Der Film spielt in Afghanistan, und der Titel bezieht sich auf ein Gedicht von Federico García Lorca mit dem Refrain A las cinco de la tarde. Es geht aber nicht um den Stierkampf, sondern um ein Mädchen und eine Phase ihres Lebens. Ich will mehr »

UAPs unter uns

web108 am 7. März 2025 um 00:58

Statt UFOs sagt man heute UAPs (Unidentified Aerial Phenomena), vielleicht in der Hoffnung, dass dieses weniger eingängige Akronym die Leute abscheckt. Keine Chance! Michael Grosso, Buch- und Blog-Autor, hat ein Interview von Ross Coulthart mit Jake Barber gesehen und kommentiert, das Ende Januar gestreamt wurde. In 12 Tagen 173.000 Abrufe! Barber war mit der Bergung von Überresten außerirdischer Raumschiffe betraut.   Ich will mehr »

Rückblick manipogo: November 2012

web108 am 6. März 2025 um 01:35

Der erste November im Blog, der Totenmonat! Mal sehen, was wir im vierten manipogo-Monat überhaupt zu bieten hatten; ich bin selber gespannt. Ich hatte ja noch nicht jeden Tag einen Artikel, begriff aber, dass es mir an Material nicht fehlen wird. (Das ist heute genauso, wenn nicht noch stärker.) Wie immer wähle ich sechs oder sieben besonders gelungene Beiträge aus. Ich will mehr »

Anruf Gottes

web108 am 5. März 2025 um 01:58

Das Konradsblatt, eine wöchenlich erscheinende Zeitschrift des Erzbistums Freiburg, hatte Anfang Februar Gott auf dem Titel. Darunter stand: Eingehender Anruf … Die Geschichte dazu hieß Wen(n) Gott anruft. Rückkehr zum Kerngeschäft. Ich will mehr »

Toni und Helene

web108 am 4. März 2025 um 01:59

Toni und Helene ist ein neuer deutsch-österreichischer Film, den ich mit meiner Schwester vor 5 Wochen sah. Sehr gelungen; hat mir gefallen. Dann gibt es auch Marianengraben und es gab Sophie, der Tod und ich. In allen drei Filmen ist der Tod, der Ungeliebte, im Hintergrund anwesend. Das Kino und der Tod. Ich will mehr »

So viele Treppen, mit dir

web108 am 3. März 2025 um 01:00

Man denkt manchmal an die vielen Menschen, die den Verlust einer geliebten Person verschmerzen und verarbeiten müssen. Das bleibt niemandem erspart. Eines der schönsten Gedichte von Eugenio Montale (1896-1981) habe ich noch nie verwendet, und heute tue ich es. Wie Quasimodo und Luzi und viele sonst setzte er in Xenien seiner Frau Drusilla Tanzi ein literarisches Denkmal.  Ich will mehr »

Das andere Ufer (2)

web108 am 2. März 2025 um 01:29

Im Dhammapada, dem Urtext des südlichen Buddhismus, lesen wir (Abschnitt 85): »Wenige sind jene unter den Menschen, die am anderen Ufer ankommen.« Das bedeutet: die Arhats werden (oder Boddhisatvas im nördlichen Buddhismus). Zum dem Weg ins gelobte Nirvana gibt es Schritte, und wer schon weit gekommen ist, der heißt »einer, der in den Strom getaucht ist«. Die anderen rennen an diesem Ufer umher. Ich will mehr »

Das andere Ufer

web108 am 1. März 2025 um 01:40

Noch ein Märchen von Manfred Kyber, das mir gefiel. Ich habe die Sammlung, das Manfred-Kyber-Buch, nur überflogen. Das Projekt Gutenberg hat sein Werk im Volltext, und die Märchen gefallen mir; die Tiergeschichten sind eher für Kinder. Also konnte ich Das andere Ufer einfach kopieren und verwenden; Kyber ist seit über 70 Jahren tot, sein Werk ist also gemeinfrei.  Ich will mehr »