Archiv der Kategorie 'Leben heute'

Leben im Manicomio

Samstag, den 16. August 2025

Da gestern Florian Langegger erwähnt wurde, der so klug über das Verrücktsein schreibt, kann ich endlich den Monolog eines Psychiaters vorstellen, der seit langem hier im Wartestand liegt. Er ist aud dem Buch Il cacciatore ricoperto di campanelli von Giuseppe Lo Presti. Der kleine Roman war 1990 in Italien ein Überraschungserfolg. Aldo Busi, der Kritiker, […]

Die Weltlage. Was tun?

Dienstag, den 22. Juli 2025

Ich hatte vor einer Woche mit dem Rad wegfahren wollen, kam aber nicht fort. Das Wetter sah schlecht aus. Dann hab ich’s bereut, aber was war los? Meine Radtouren in den letzten Jahren waren nicht besonders schön; wollte mich jemand zurückhalten? Warum so wenig Energie? Etwas Anderes kam mir später in den Sinn: die Weltlage. […]

Trump: das erste halbe Jahr

Sonntag, den 20. Juli 2025

Der Journalismus zieht ja gern Bilanz nach 100 Tagen, weil er zahlenfixiert ist und die 100 eine schön runde Zahl ist. Ich hatte auf manipogo grade den 20. Juli frei, also exakt 6 Monate nach Donald Trumps Amtseinführung, und so will ich kurz darüber nachdenken, was dazu zu sagen wäre. Sehr viel Freude macht das […]

Der Tod in der modernen Welt

Sonntag, den 13. Juli 2025

Sogyal Rinpoche hat 1994 Das tibetische Buch vom Leben und Sterben geschrieben. In einem Kapitel geht es um den Tod im Westen, und das ist heute noch so wie vor 30 Jahren, auch wenn die Nahtod-Erfahrungen eine gewisse Publizität erhielten.

World Central Kitchen

Donnerstag, den 26. Juni 2025

Kleiner Einschub: Heute geht es um World Central Kitchen, das Chef (gemeint: Küchenchef) José Andrés 2010 gegründet hat. In den 15 Jahren seither wurden fast 450 Millionen Mahlzeiten an Menschen verteilt, die unter einem Krieg litten oder ein Erdbeben überlebten. Was für eine tolle Initiative, diese zentrale Weltküche! 

Das Massaker von Melilla

Dienstag, den 24. Juni 2025

Vor drei Jahren griffen marokkanische Soldaten eine Gruppe von sudanesischen Flüchtlingen an, die über die Grenze in die spanische Enklave Melilla wollten und dann nach Europa. Die Soldaten töteten 27 Menschen und nahmen Dutzende fest, die sie in Haft nahmen und folterten.

Das Auto als Waffe

Dienstag, den 27. Mai 2025

Schon öfter erwähnt. Doch nun muss man eingehender über das Thema Auto als Waffe schreiben. Wieviele Amokfahrten gab es nicht schon in dem vergangenen halben Jahr? Magdeburg, New Orleans, München, Mannheim, Vancouver, Stuttgart. Dabei starben an die 50 Menschen. Es wird in den Medien schnell abgebucht, bis das nächste Unglück passiert. Schwere Geländewagen rasen in […]

Für Palästina

Freitag, den 9. Mai 2025

Heute wollen in Italien viele Tausend Menschen für Palästina demonstrieren, während in Moskau das Ende des Großen Vaterländischen Krieges 1945 mit dem üblichen Pomp begangen wird. Es ist an der Zeit, etwas über den Massenmord an den Palästinensern zu schreiben, den die Israelis vergangenes Jahr begingen. Sie bombardierten ohne Gnade den Gazastreifen und töteten 40.000 […]

Braun bin ich. Schwarz bin ich

Donnerstag, den 8. Mai 2025

Das Hohelied Salomos sollte man öfter lesen. Es sind nur ein paar Seiten, aber voller Erotik, und in der Bibel stehen bleiben durfte der Text, weil im übertragenen Sinn mit SIE Jerusalem oder das Volk Israels gemeint war und mit ER der Herr. Ich zitiere nur ein paar Zeilen daraus.

Die Sachverständige und das Böse

Donnerstag, den 24. April 2025

Auf der Seite der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) fand ich einen Podcast, und ein Beitrag zum Thema True Crime und das Böse bot sich an: Nahlah Saimeh aus Münster erzählte (am 15. Dezember 2024) in den »Salongesprächen«  aus ihrer Praxis. Sie erstellt nach Gewaltverbrechen Gutachten über die Täter und hat auch über das vermeintlich Böse nachgedacht.