Cinco de la tarde

web108 am 8. März 2025 um 01:00

Samira Makhmalbaf ist die Tochter von Mohsen, diesem bedeutenden iranischen Filmregisseur. 2003 hat sie den Film Um fünf Uhr nachmittags gedreht, und sie war gerade 22 Jahre alt. Der Film spielt in Afghanistan, und der Titel bezieht sich auf ein Gedicht von Federico García Lorca mit dem Refrain A las cinco de la tarde. Es geht aber nicht um den Stierkampf, sondern um ein Mädchen und eine Phase ihres Lebens. Ich will mehr »

UAPs unter uns

web108 am 7. März 2025 um 00:58

Statt UFOs sagt man heute UAPs (Unidentified Aerial Phenomena), vielleicht in der Hoffnung, dass dieses weniger eingängige Akronym die Leute abscheckt. Keine Chance! Michael Grosso, Buch- und Blog-Autor, hat ein Interview von Ross Coulthart mit Jake Barber gesehen und kommentiert, das Ende Januar gestreamt wurde. In 12 Tagen 173.000 Abrufe! Barber war mit der Bergung von Überresten außerirdischer Raumschiffe betraut.   Ich will mehr »

Rückblick manipogo: November 2012

web108 am 6. März 2025 um 01:35

Der erste November im Blog, der Totenmonat! Mal sehen, was wir im vierten manipogo-Monat überhaupt zu bieten hatten; ich bin selber gespannt. Ich hatte ja noch nicht jeden Tag einen Artikel, begriff aber, dass es mir an Material nicht fehlen wird. (Das ist heute genauso, wenn nicht noch stärker.) Wie immer wähle ich sechs oder sieben besonders gelungene Beiträge aus. Ich will mehr »

Anruf Gottes

web108 am 5. März 2025 um 01:58

Das Konradsblatt, eine wöchenlich erscheinende Zeitschrift des Erzbistums Freiburg, hatte Anfang Februar Gott auf dem Titel. Darunter stand: Eingehender Anruf … Die Geschichte dazu hieß Wen(n) Gott anruft. Rückkehr zum Kerngeschäft. Ich will mehr »

Toni und Helene

web108 am 4. März 2025 um 01:59

Toni und Helene ist ein neuer deutsch-österreichischer Film, den ich mit meiner Schwester vor 5 Wochen sah. Sehr gelungen; hat mir gefallen. Dann gibt es auch Marianengraben und es gab Sophie, der Tod und ich. In allen drei Filmen ist der Tod, der Ungeliebte, im Hintergrund anwesend. Das Kino und der Tod. Ich will mehr »

So viele Treppen, mit dir

web108 am 3. März 2025 um 01:00

Man denkt manchmal an die vielen Menschen, die den Verlust einer geliebten Person verschmerzen und verarbeiten müssen. Das bleibt niemandem erspart. Eines der schönsten Gedichte von Eugenio Montale (1896-1981) habe ich noch nie verwendet, und heute tue ich es. Wie Quasimodo und Luzi und viele sonst setzte er in Xenien seiner Frau Drusilla Tanzi ein literarisches Denkmal.  Ich will mehr »

Das andere Ufer (2)

web108 am 2. März 2025 um 01:29

Im Dhammapada, dem Urtext des südlichen Buddhismus, lesen wir (Abschnitt 85): »Wenige sind jene unter den Menschen, die am anderen Ufer ankommen.« Das bedeutet: die Arhats werden (oder Boddhisatvas im nördlichen Buddhismus). Zum dem Weg ins gelobte Nirvana gibt es Schritte, und wer schon weit gekommen ist, der heißt »einer, der in den Strom getaucht ist«. Die anderen rennen an diesem Ufer umher. Ich will mehr »

Das andere Ufer

web108 am 1. März 2025 um 01:40

Noch ein Märchen von Manfred Kyber, das mir gefiel. Ich habe die Sammlung, das Manfred-Kyber-Buch, nur überflogen. Das Projekt Gutenberg hat sein Werk im Volltext, und die Märchen gefallen mir; die Tiergeschichten sind eher für Kinder. Also konnte ich Das andere Ufer einfach kopieren und verwenden; Kyber ist seit über 70 Jahren tot, sein Werk ist also gemeinfrei.  Ich will mehr »

Auf dem Fahrrad zur Erleuchtung

web108 am 26. Februar 2025 um 02:22

Vor unserer Thailand-Reise hatte ich mich ein wenig mit dem Buddismus beschäftigt und herumgelesen. Ich fand eine Stelle, in der ein Fahrrad vorkam, und sie soll mithelfen, den Unterschied zwischen dem südlichen Buddhismus (Laos, Kamodscha, Thailand) und dem nordwestlichen zu klären. Allzu genau soll das nicht werden, dazu muss man lange studieren.  Ich will mehr »

TestpilotInnen (88): Tammy Lee Anderson (2)

web108 am 25. Februar 2025 um 01:01

Heilerin war Tammy Lee Anderson schon länger. Dann wollte sie Medium werden und mit dem Unsichtbaren kommunizieren. Man bekomme Bilder und müsse zu ihnen Vertrauen haben; doch Dinge aus der Zukunft gebe sie nicht weiter. Das werde nur zu einer Belastung. Ich will mehr »